So wird dein Greifenseelauf ein Erfolg – Teil II

Rennen werden häufig schon vor dem eigentlichen Wettkampf entschieden. Mit der Umsetzung unserer gestrigen 10 Tipps solltest du nun aber für den Samstag gerüstet sein. Nun folgen unsere Tipps für unterwegs, damit du für die 21.1 Kilometer bereit bist. Wir teilen die Strecke sinnvollerweise in 3 Teile. Dies hilft dir auch im Rennen, das Maximum herauszuholen. Lauf das erste Drittel ganz entspannt. Achte dich auf dem zweiten Drittel auf die Laufökonomie. Gib Gas auf dem letzten Drittel. (Erst) hier darf es auch mal weh tun.

running.COACH Tipps: WÄHREND dem Wettkampf

running.COACH Tipps: WÄHREND dem Wettkampf

Kilometer 0: Reihe dich im richtigen Startblock und dort deiner Leistung entsprechend ein. Nicht wer als Erster über die Startlinie geht, gewinnt das Rennen…

Die Bilder können durch Anklicken vergrößert werden.

Kilometer 1: Finde auf den ersten 200-300 Metern deine gewünschte Geschwindigkeit. Orientiere dich nicht an der Masse der Läufer, sondern nur an deiner Zielgeschwindigkeit. Erfahrungsgemäss schiessen alle los wie die Feuerwehr und büssen diese vermeintlich gewonnenen Sekunden hinterher mehrfach ein. Das Tempo sollte dich kaum anstrengen. Der Weg ist ja noch weit.

Kilometer 2: Auf der breiten, ganz leicht welligen Strasse geht es weiter. Konzentriere dich auf deine Geschwindigkeit, verliere keine Kraft durch Positionskämpfe, denn möglichst kräfteschonend sollst du über die ersten 7 Kilometer kommen. Nutze den Verpflegungsposten nach 2.9 Kilometer.

Kilometer 3: Weiter geht es kurvig durch Greifensee und Richtung Fällanden. Finde wiederum deinen Rhythmus nach der Verpflegung, reihe dich im Feld ein, immer noch ganz kontrolliert laufend.

Kilometer 4: Du solltest dich immer noch fühlen, wie wenn du gerade losgelaufen wärst. Nun folgt nach einigen Metern die Abzweigung auf die schmale Kiesstrasse. Bleib locker, sollte es kurz einen Rückstau geben. Lauf vorausschauend und genau nach Vorgabe.

Kilometer 5: Weiter geht es auf der schmalen Kiesstrasse Richtung Fällanden. Eine Linkskurve da, eine Rechtskurve hier. Je lockerer du auf den ersten 7 Kilometern läufst, desto grösser die Wahrscheinlichkeit, dass du am Ende des Rennens noch zusetzen kannst.

Kilometer 6: Ein paar enge Kurven und wenige Höhenmeter gilt es auf diesem Kilometer zu überwinden. Du solltest versuchen, zu rollen und im Oberkörper möglichst locker zu bleiben. Auch und insbesondere, wenn die Strecke gegen Ende des sechsten Kilometers wieder auf Asphalt übergeht.

Kilometer 7: Lange Geraden und leicht ansteigende Meter prägen den 7. Kilometer. Hier solltest du bereits Läufer um Läufer überholen, die zu schnell gestartet sind. Das ist eine grosse Motivation, sollte dich aber noch nicht dazu verleiten, deinerseits allzu fest aufs Gaspedal zu drücken.

Die ersten 7 Kilometer sind geschafft. Du solltest dich noch verhältnismässig frisch fühlen. Morgen liest du mehr zum welligen 2. Drittel, das uns über Maur zum oberen Ende des Sees führt.

Streckenplan des Greifenseelaufs

Streckenplan des Greifenseelaufs

2 Comments

Leave a comment
  • Viktor Röthlin hat einmal gesagt, dass ein Lauf in je einen Drittel eingeteilt werden sollte. so habe ich mir vorgenommen, die ersten 7 km ruhig und kontrolliert anzugehen. Das Tempo tief zu halten. nach Fällanden will ich in meinen „normalen“ Laufrythmus kommen und dabei konzentriert laufen. im letzten Drittel heisst es die gesparten Reserven zu aktivieren und Gas zu geben.
    ich hoffe so locker und genussvoll um den See laufen zu können.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>