Wie ehrlich sind unsere Leistungen?

Ein Jahresweltbestzeit hier, eine neue persönliche Bestzeit da. Wer Ranglisten der besten Athleten studiert, findet ganz viele Abkürzungen wie zum Beispiel PB, SB, WL oder sogar WR. Wie wir streben auch die Allerbesten nach immer besseren Leistungen. Sie trainieren hart und diszipliniert, ordnen ihren Zielen alles unter. Für viele ist es die einzige Hoffnung auf ein vermeintlich besseres Leben. Sie verlassen ihre Familie, vertrauen sich Trainern, Ärzten und Managern an und hoffen. Ist der Erfolg einmal da, wird es nicht viel einfacher. Das Leistungsniveau muss möglichst gehalten werden bei mindestens gleich grossem Druck. Ganz viele Sportler sind dem nicht gewachsen und vom neuen Status überfordert.

Nackte Zahlen allein machen noch nicht glücklich

Wir haben uns längst daran gewöhnt, dass die Sieger von heute morgen schon abgelöst werden. Sportler, die sich über Jahre an der Spitze halten können, haben Seltenheitswert erlangt. Kommen dann noch Informationen wie jene aus Russland ans Tageslicht, beginnen wir zu verstehen.

Aus diesen Gründen sollte dein Ziel nicht nur das nackte Resultat sein. Versuche vielmehr den ehrlichen Weg dazu, die Erlebnisse unterwegs, das gute Gefühl während Training und Rennen, deine gewonnene mentale Stärke oder die Verbundenheit mit dir selber hoch zu gewichten und als Ziel zu haben.

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