Akzente am Berg setzen

Der Sommer eignet sich hervorragend, um im Hinblick auf die grossen Ziele im Herbst spezifische Akzente zu setzen. Wir haben während den heissen Monaten unser Domizil jeweils ins Engadin verlegt, wo wir während Wochen vom Höheneffekt profitieren konnten. Aber nicht nur dies. Wir haben bewusst auch Trainings am Berg absolviert, um einen speziellen Reiz zu haben.

Die laufspezifische Kraft holten wir uns am Berg

Die laufspezifische Kraft holten wir uns am Berg

Denn wenn dein Hauptwettkampf noch weit entfernt ist, kannst du mit Bergtrainings auch für flache Wettkämpfe eine ausgezeichnete Basis im Bereich der Kraftausdauer legen. Du wirst zwar nicht direkt schneller, wenn du am Berg läufst, deine Widerstandsfähigkeit gegen Ermüdung kannst du aber steigern. Dies ist gerade bei Distanzen jenseits der 20 Kilometer ein ganz entscheidender Faktor.

Ebenso profitierst du von einem besseren Abdruck. Durch das Laufen am Berg steigerst du deine Kraft und Flexibilität im Fussgelenk, wodurch du auf flachen Strecken ungemein profitieren wirst.

Nicht zu unterschätzen ist der Vorteil, der sich durch die Abwechslung im Trainingsalltag ergibt. Neue Strecken, unvergessliche Erlebnisse, grosse Abenteuer – das Laufen am Berg und auf die umliegenden Hügel sorgt dafür, dass du anschliessend wieder voller Motivation in dein „normales“ Training zurückkehren wirst.

Wer in den Bergen läuft, wird von fantastischen Aussichten verwöhnt.

Warum nicht den Familenurlaub in die Berge verlegen und ganz bewusst viel an der Steigung laufen? In den Ferienregionen gibt es auch tolle Möglichkeiten für einen Rücktransport mit der Bergbahn. Und die Aussicht auf dem Berg und ein kühles Gipfelgetränk im Gipfelrestaurant alleine sind schon weitere Gründe für ein Bergtraining.

Übrigens: Wem die grossen Berge fehlen, der kann die kleinen Hügel zum Beispiel von mehreren Seiten hochlaufen oder mehrmals die gleiche Steigung bewältigen. Auch das Bergablaufen hat einen positiven Trainingsreiz. Dies sollte aber sehr dosiert und aufbauend gestaltet werden. Die exzentrische Belastung des Abbremsens der Schritte wirkt sich stark auf die Muskeln aus, was zwar einen positiven Effekt hat, in ungeübtem Zustand aber einen schönen Muskelkater produzieren kann.

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