Jonas Kiefer: Zum Schluss noch das…

Ja, was soll ich sagen. Mein Laufjahr hatte wirklich alles zu bieten. Angefangen mit dem harten Wintertrainings und somit der Vorbereitung auf den Cityrun, die vielen Aufstiege auf den Uetliberg für den Zermatt Marathon und den tollen Hallwilerseelauf zum Abschluss. Hallwilerseelauf zum Abschluss? Da war doch was…

Ja, genau. Noch im Oktober hat es mich dann doch auch erwischt. Ich hatte mit Shin Splints zu kämpfen. Genauer hatte ich wieder mit Shin Splints zu kämpfen. Schon fast vergessen, aber vor über 10 Jahren hatte ich das Problem schon einmal, damals vom Handball her. Es hatte Pyhsiotherapie zur Folge, die wirklich sehr schmerzhaft war. Seither hatte ich aber keine Probleme mehr damit und war auch sonst mehrheitlich verletzungsfrei.

Kulisse

Jonas Kiefer verletzungsfrei unterwegs vor dem Matterhorn

Letzten Herbst kam das ganze aber nochmals kurz hoch, aber es ging schnell wieder weg und hat mich dann auch nicht weiter beschäftigt. Auch dieses mal war es am Anfang noch ganz harmlos. Mit regelmässigem Dehnen und kühlen hatte ich es eigentlich gut im Griff. Ich habe den Trainingsumfang aber drastisch reduziert gehabt, damit ich nicht Gefahr laufe, dass es schlimmer wird und immer genügend Zeit hatte zur Erholung vorhanden war. Doch nach einem Training ging es dann gar nicht mehr. Hatte am nächsten Tag sogar beim normalen Gehen Schmerzen und es wurde nicht besser. Ich habe das Training also gänzlich eingestellt und war bereits schon in der Physiotherapie. Diese hatte ich dann natürlich beibehalten. Langsam ging es stetig aufwärts, dann wieder abwärts und dann doch langsam besser. Nach fast 2,5 Monaten Problemen konnte ich letzten Samstag dann tatsächlich das erste mal wieder 30min locker Laufen gehen, ohne dass ich danach Schmerzen hatte. Es geht also wohl wieder aufwärts und ich hoffe nun dauerhaft. Werde nur ganz langsam wieder mit dem Laufen beginnen und mir viel Zeit lassen, auch wenn es einem schwer fällt. Die Physio in der Zeit war teilweise sehr schmerzhaft und ich möchte das nur bedingt verlängern müssen 😉

Nun heisst es langsam nach vorne schauen und neue Ziele zu setzen. Sicherlich werde ich das Training mit Lina-Kristin Schink beibehalten. Es hat mir sehr viel gebracht und ich kann jedem Läufer nur empfehlen, sich auch mal ein solches Training zu gönnen. Man kann so das Laufen nochmals neu entdecken und setzt auch neue Reize gegen allfällige Trainingslangeweile. Meine Lauftechnik hat sich ebenfalls verbessert und ich hoffe bald auch meine Zeiten.
Erstes grosses Ziel wird deshalb sicherlich wieder der Cityrun sein. Im Sommer suche ich mir was bergiges. Der Engadin Ultraks interessiert mich mit seiner 30km Strecke. Ansonsten schaue ich sicherlich nochmals nach einem flachen Halbmarathon, um eine gute Zeit zu setzen. Es nimmt alles langsam Formen an.

blick nach vorn

Der Fokus auf die nächsten Ziele ist eingestellt

Auch hoffe ich bis am 28. Februar wieder voll einsatzfähig zu sein, dass ich eine Etappe des neuesten Projektes von RUEDIRENNT mitlaufen kann. Ein verrücktes Projekt, dass auf dem Weg durch die ganze Schweiz Geld sammelt für verschiedene Projekte. Ich hoffe also, dass ich da mein Laufen nutzen kann, um was Gutes zu tun. Vielleicht ermutigt das ja auch den einen oder anderen von Euch?

Sonst bleibt mir durch die lange Verletzung eigentlich gar nicht mehr so viel zu erzählen, denn läuferisch passierte leider wenig. Nun gehören aber halt auch diese Momente zum Sport und ich möchte mich deswegen auch nicht weiter beschweren.
Nun nimmt mein Jahr als running.COACH-Teammitglied mit diesem Blog leider ein Ende. Gerne möchte ich mich an dieser Stelle aber bei allen von running.COACH bedanken. Es war ein spannendes Jahr und ich habe wahnsinnige Fortschritte gemacht dank dem Tool und natürlich dem Support der Leute.

Auch möchte ich mich bei denen bedanken, die meinen Blog zwischendurch gelesen haben 😉 Ich hoffe es hat Euch einigermassen unterhalten. Die vielen Geschichten dieses Jahr werden mir auf jeden Fall in bester Erinnerung bleiben.

Deswegen wünsche ich Euch herzlichst alles Gute für das 2016. Machts gut und vielleicht bis bald?

Jonas

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