Winterliches Alternativtraining

Warum die tollen winterlichen Bedingungen nicht nutzen für ein qualitatives Alternativtrainining im Schnee?

Die Winterlandschaft bietet sich geradezu an, um ein Lauftraining mit einem geeigneten Alternativtraining zu ersetzen. Dieses lässt sich gut im Trainingsplan integrieren und kann sich positiv auf die Leistung auswirken.

Vorteile Alternativtraining

  • Besonders im Winter können alternative Trainingsformen ergänzend zum gegebenenfalls reduzierten Lauftraining helfen, mit einer guten Form in den Frühling zu kommen.
  • Alternative Trainingsformen bringen Abwechslung in das Training.
  • Durch Alternativtraining werden andere Muskelgruppen beansprucht und somit hat es einen zusätzlichen Trainingseffekt auf den Körper.
  • Mit alternativen Trainingsmassnahmen kann der wöchentliche Trainingsumfang erhöht werden, ohne die Verletzungsgefahr zu steigern.

Wie umsetzen?

Aus dem Trainingsplan kannt jedes Lauftraining mit einem Alternativtraining ersetzt werden und die entsprechende Dauer für die Alternativsportart ist vorgegeben. Hier ein paar Inputs, welche bei der Umsetzung helfen.

Langlaufen

Jedes Lauftraining (Dauerlauf, Longjog, Tempo- und Intervalltraining) kann gut gut mit einer Einheit auf dem Schnee ersetzt werden. Mit diesem konkreten Vorschlag kannst du ein Mitteltempo oder ein Intervalltraining ersetzen:

10 Minuten einlaufen

10 Minuten Techniktraining – Lauf ohne Stöcke, um die Gleitphase und die Beinarbeit zu optimieren

3×10 Minuten mit mittlerer Intensität – halte das Tempo stetig gleich hoch

10 bis 20 Minuten auslaufen

Schneeschuhlaufen

Du kannst einen Dauerlauf, einen Long Jog oder auch ein Mitteltempo- oder Intervalltraining mit den Schneeschuhen ausführen. Das Intervalltraining kannst du beispielsweise 1:1 durchführen, orientiere dich dabei nicht am Tempo, sondern an deinem Puls und am subjektiven Anstrengungsgrad.

Skitouren 

Eine Skitour ist eine gute Alternative für einen langen Lauf und tut auch Gutes für den Kraftausdauerbereich. Eine mögliche Variante: Zwei bis drei Stunden Crescendo – Starte mit einer Dauerlauf-Intensität und erhöhe während den letzten 30-40 Minuten das Tempo kontinuierlich.

Und wer die kalte Jahreszeit und den Schnee nicht mag, kann jederzeit ein Lauftraining mit einem Schwimmtraining oder einem Indoor Radtraining ergänzen. Im running.COACH Trainingsplan findest du zu jeder Einheit auch die entsprechende Umrechnung für andere Ausdauertrainingsarten.

Welche alternativen Sportarten baust du in der kalten Jahreszeit in dein Training ein?

 

Verfasserin Blogbeitrag: Stefanie Meyer

4 Comments

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    • Danke Claudia für deinen Kommentar. Gerade zügiges Spazieren durch den Schnee kann den Puls auch bereits nach oben jagen. Dir weiterhin viel Spass im Wintertraining.
      Beste Grüsse, Stefanie

  • War gerade Schneeschuhlaufen. Hat gut getan. Auch für den Kopf. Und hatte am nächsten Tag tatsächlich Muskelkater in den Oberschenkeln.

    • Lieber Thomas, da hast du wohl recht. Sonne, schnee und frische Luft.. was gibt es besseres 😉

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