Das passende Wettkampftempo

Wie sollen Wettkampfunerfahrene ein Rennen angehen? Wie wird ein Rennen idealerweise eingeteilt und ab wann kann man alles geben?

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Erst nach zwei Dritteln aufdrehen

Als Neuling oder nicht so geübter Läufer im Wettkampf sollte man nicht zu früh aufs Gas drücken, zumindest nicht bereits in den ersten beiden Dritteln eines 10 Meilen- oder Halbmarathonlaufs, sondern erst auf den letzten Kilometern. Fängt man zu früh an alles zu geben bzw. kennt man sich noch nicht so gut, wie lange man ein Tempo auch wirklich halten kann, ist es schnell passiert, dass die aufgesparten Reserven zu früh, also bereits vor dem Ziel aufgebraucht sind und man sich über die letzten Kilometer ins Ziel quälen muss. Also lieber auf Nummer Sicher gehen und erst kurz vor Schluss mit der Temposteigerung beginnen. Wenn man sein Rennen gut eingeteilt und sich etwas zurückgehalten hat, muss man sich die letzten Kilometer vor dem Ziel nicht mehr vor einem Einbruch fürchten. Bei einer kontinuierlichen Temposteigerung über das ganze Rennen erübrigt sich diese Frage ohnehin, dies bedingt aber, dass man seinen Wettkampfrhythmus und sein Tempo gut im Gefühl und bereits einige Male geübt hat.

Eine Uhr mit Pulsanzeige als Orientierung

Einsteigern, die sich noch nicht so gut auf ihr Gefühl verlassen können, kann eine Uhr helfen, das Rennen gut einzuteilen. Wenn man seine Herzfrequenzzonen kennt, kann man seinen Puls damit kontrollieren und entsprechend die Geschwindigkeit anpassen. Allerdings ist anzufügen, dass der Puls im Wettkampf aufgrund der Nervosität leicht von den gewohnten Bereichen abweichen kann. Eine weitere Möglichkeit der Renneinteilung ist, das Tempo so zu definieren, dass man die erste Hälfte etwas langsamer als die zweite läuft und so gegen den Schluss noch einmal alles geben kann.

Dieser Blogbeitrag wurde durch Fit for Life zur Verfügung gestellt. Fit for Life ist das Schweizer Magazin für Fitness, Lauf- und Ausdauersport. Möchtest du regelmässig solche Artikel lesen? Dann klicke hier.

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