Schöne Laufrunden in der Schweiz: Teil zwei

Wie in Teil eins unseres Laufrunden-Blogs zeigen wir euch hier, welches die Lieblings-Laufrunden einiger Laufbegeisterter in der Schweiz sind. In diesem Teil zeigen dir Monika (Bern), Patrick (Brig), Melanie (Chur) und Thomy (Zürich) ihre liebsten Laufrouten.

Alle hier vorgestellten Läuferinnen und Läufer sind aktive Instagram-Nutzer. Wir haben ihre Benutzernamen angegeben, für den Fall, dass du ihnen bei ihren Laufaktivitäten folgen möchtest.

BERN – Monika (@mo.running)

Monika präsentiert uns hier gerade zwei Lieblingsrunden. Die eine kann sie jeweils direkt von sich zuhause aus absolvieren, während die zweite etwas weiter entfernt in den Alpen liegt.

1. „Hausrunde“: Unterzollikofen – Grauholz – Bolligen – Ferenberg bei Stettlen – Bantiger – Geristein – Grauholz – Unterzollikofen.

23.56 km, 728 Höhenmeter aufwärts, 728 Höhenmeter abwärts.

„Die Runde eignet sich super als Longjog mit ein paar Höhenmetern und man kann bestens varieren und kleine Zusatzschlaufen rennen. Als Belohnung gibt’s auf dem Bantigerturm eine schöne Aussicht in alle Himmelsrichtungen. Ein grosser Teil der Strecke geht durch den Wald, es gibt auch mehrere Möglichkeiten, die Wasserflasche wieder zu füllen. Die letzten 25 Minuten geht es nur abwärts, ein lockeres Auslaufen nach dem Longjog.“

2. „Stockhorn Halbmarathon“: Oberwil im Simmental – Weissenburgbad – Weissenburgberg – Balzenberg – Vorderstockenalp – Oberstockensee – Stockhorn.

21.1 km, 1590 Höhenmeter aufwärts, 360 Höhenmeter abwärts.

„Der Lauf startet eher flach in Oberwil im Simmental und bietet wunderschöne Aussichten ins Simmental. Teilweise durch den Wald, von der Steigung her lange so, dass man noch rennen kann. Beim Oberstockensee kann man sich die Füsse abkühlen und danach den Schlussanstieg aufs Stockhorn in Angriff nehmen. Hat man dies geschafft, wird man ebenfalls mit einer super Aussicht in Richtung Thunersee etc. belohnt. Ausserdem kann man sich hier auf der Sonnenterrasse wieder stärken und danach mit der Seilbahn runter nach Erlenbach im Simmental fahren. Ein wunderschöner (Trainings-)Ausflug im Sommer.“

BRIG – Patrick (@swiss_mountainrunner)

Walliser Rundkurs

Länge: ca. 27.5 km
Höhenmeter ca. D+/- 1000m


Anreise:
• Bus Ab Visp (Bus Bahnhof Station 3), bis Brigerbad Thermalbad
• BLS bis Lalden

Schuhempfehlung: Bei guter Witterung reicht ein Strassenschuh aus. Man läuft zwar zum Teil auf einem Wanderweg, jedoch ist dieser technisch nicht sehr anspruchsvoll.

Beschrieb: „Sehr schöner Rundkurs von Brigerbad bis Brigerbad, den man je nach Jahreszeit mit Höhenmetern und Kilometern erweitern kann.
Zuerst gehts via „Walliser Sonnenweg“ vorbei am Gardemuseum Naters. Anschliessend quer durch Naters bevor der nächste kurze Anstieg nach Termen folgt. Von Termen läuft man via Ried-Brig Richtung Glis, wo es dann wieder einige Höhenmeter ansteigt. Hat man diese geschafft, rennt man stetig abwärts nach Gamsen, von wo es dann die letzten Höhenmeter zu überwinden gilt. Sind diese geschafft, führt ein Single Trail parallel einer «Wasserleita» nach Eyholz. Ab Eyholz gehts es dann wieder zurück nach Brigerbad.“

Warum diese Runde?
• Sehr Abwechslungsreich: mal aufwärts mal abwärts, mal auf der Strasse, mal auf einem Single Trail, Mal Stadt, mal im Wald.
• Sehr individuell und spontan anpassbarer Weg, es werden einige Routen gekreuzt wie zum Beispiel auch der «Stockalperweg», welcher auf den Simplonpass führt.
• Sollte mal der Proviant ausgehen, ist man nicht komplett abgelegen und kann beispielsweise in Naters, Termen oder Ried-Brig einen Boxenstopp einlegen.
• Kleine Erfrischung nach dem Laufen Gefällig? Im Brigerbad Thermalbad ist’s möglich!
• Es besteht auch die Möglichkeit die Route zu kürzen, Bushaltestellen sind auf dem Rundkurs gut erreichbar.

CHUR- Melanie (@melixmei)

„Meine Lieblingslaufstrecke befindet sich in den wunderschönen Davoser Bergen im Kanton Graubünden, wobei auf knapp 14km ca. 600 Höhenmeter überwunden werden.  Der erste Teil der Stecke führt von Davos Dorf über die Hohe Promenade hoch bis zur Schatzalp, wo nach den ersten 3.5km, mit 290 Höhenmeter, bereits ein grosser Teil des Anstiegs geschafft ist. Weiter geht es auf wunderschönen Singletrails und Kieswegen mit herrlicher Aussicht auf die Berge bis zur Staffelalp. Auf den letzten 2.5km geht es rasant bergab nach Frauenkirch, dem Ziel meiner Lieblingsstecke.“

„Da sich der Weg hauptsächlich auf über 1900 m.ü.m befindet, ist die komplette Strecke leider nur in der schneefreien Zeit passierbar, weshalb ich den Weg auch noch nicht so oft komplett gelaufen bin. Dass sie zu einer meiner absoluten Lieblingsstrecken zählt, hat nebst den offensichtlichen Gründen wie der wunderschönen Aussicht und den tollen Trails noch einen weiteren:  Vor knapp einem Jahr war dies mein erster Lauf in den Bergen, den ich alleine gelaufen bin und bei dem ich mich absolut ins Trailrunning verliebt habe.“

ZÜRICH – Thomy (@runthomyrun)

Tobellauf mit Flair

18km, 407 Höhenmeter

„Immer am Sonntag ist es Zeit für eine längere Einheit. Damit die Abwechslung möglichst gross ist, suche ich mir Routen aus, bei denen ich möglichst viele unterschiedliche Eindrücke sammeln kann. Genau eine dieser Routen ist mein «Tobellauf mit Flair». Gestartet wird beim Feuerwehrdepot im Zollikerberg, gleich oberhalb der Schulanlage Rüterwies. Der Startpunkt ist auch gut mir den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar (S18 bis Station Zollikerberg, Zürich). Von dort aus führt eine verträumte Strasse entlang des Waldrandes, welche nach kurzer Zeit von einem Kiesweg abgelöst wird. Für die nächsten 17,5 km ist Asphalt mehr oder weniger Mangelware, was mein Herz erfreut. Bei gutem Wetter kann man nun die Rigi in weiter Ferne erblicken und sie zeigt auch die Richtung an, in die ich laufen werde. Via Fussballplatz Rüterwis runter bis zum Rumensee, wo es eine öffentliche Toilette gibt – man weiss ja nie…


„Nochmals einige hundert Meter auf Asphalt und dann ist unten beim Schübelweiher definitiv Schluss mit «Zivilisation». Wer genug Zeit hat, kann mit ein wenig Geduld die beiden Schildkröten, die im Weiher heimisch geworden sind, beim Sonnenbad beobachten. Gleich am hinteren Ende des Weihers führt eine steile Treppe ins wunderschöne Küsnachtertobel, in welchem es auch bei heissen Temperaturen immer angenehm kühl bleibt, hinunter. Die nächsten Kilometer führen dem Bach entlang über Brücken, immer wieder mit Sonne im Gesicht (oder im Rücken), hoch in Richtung Forch bis zu den Guldenen. Der höchste Punkt ist erreicht! Es folgt ein kurzer Abstieg und dann geht es wieder hoch zum Forchdenkmal, von wo aus man eine herrliche Aussicht auf das Zürcher Oberland und die Alpen hat. Grund genug, um etwas zu verweilen und den Moment zu geniessen. Nach rund 11km bergauf kommen nun noch gemächliche 3km leicht bergab zum Wassberg über die Süssplätze (Golfplätze) in Zumikon, durch den Sennhof im Zollikerberg und zurück zum Ausgangspunkt, dem Feuerwehrdepot. Eine letzte Bemerkung: Auf der ganzen Strecke hat es 5 Brunnen in etwa gleichmässigen Abständen, an denen man wunderbar seinen Durst löschen kann.“

 

Nun hoffen wir, dass dich die eine oder andere Route aus Teil eins oder Teil zwei angesprochen hat und dass du vielleicht einige davon bald selber ausprobierst. Gerne kannst du dich auf Instagram weiterhin von den hier vorgestellten Läufern und ihren Lauferlebnissen inspirieren lassen.

Keep on running!

 

Dieser Blogbeitrag wurde verfasst von: Marion Aebi

 

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