Adidas präsentiert cooles Laufen mit dem CC Chill

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Barfusslaufen optimiert die Lauftechnik und kräftigt die Fuss- und Unterschenkelmuskulatur.  Idealerweise werden die letzten paar Minuten eines Dauerlaufs oder das Auslaufen nach einem Intervalltraining ein Mal pro Woche barfuss auf Rasen durchgeführt. Wer diese Möglichkeit nicht hat, kann ein ähnliches Laufgefühl und die beschriebenen Effekte mit dem adidas CC Chill erreichen. Dieser Schuh ist nicht nur ein Augenschmaus, sondern hat auch funktionell so einiges zu bieten:

  • Die einzigartige Sohlenkonstruktion verleiht diesem multifunktionalen Schuh ultimative Flexibilität und Bewegungsfreiheit für den gesamten Fuss über die gesamte Länge.
  • Das minimalistisch gestaltete Obermaterial aus ClimaCool®, einer der wichtigsten von adidas entwickelten Technologien,  erlaubt Rundum-Ventilation, da die Luft durch den gesamten Schuh zirkulieren kann.
  • Übrigens: Alle adidas Produkte mit ClimaCool® Material müssen die gleichen strengen Tests bestehen, unter anderem Verschleisstests, Passformtests und biomechanische Tests, die gewährleisten sollen, dass der CC Chill maximale Leistungsfähigkeit bietet, wie sie optisch durch das stromlinienförmige Design der Nähte propagiert wird.

Der CC Chill ist seit März in adidas Sport Performance Stores und bei ausgewählten Einzelhändlern weltweit zum empfohlenen Einzelhandelspreis von CHF 170.- erhältlich.

Wer hat den CC Chill schon getragen und kann uns darüber berichten?

Lauffieber – Buchtipp von Markus Ryffel

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Laufen bedeutet für mich Leben, ja ich würde sogar behaupten: Wenn ich mit dem Laufen aufhöre, existiere ich nicht mehr. Während meiner Aktivzeit habe ich dem Laufsport alles untergeordnet. Meine Erfolge entschädigten mich für alle Entbehrungen. Heute erlebe ich das Laufen viel facettenreicher: Als natürlichste Fortbewegungsart, als Ausgleich und Belohnung im Berufsleben oder als Quelle der Energie, wenn ich beispielsweise den Tag erwachen sehe. Genau diese Vielfalt hat Autor Thomas Renggli im Buch „Lauffieber“ zusammengetragen. Das Buch erzählt Geschichten und Geschichte und beschreibt, wie die Frauen den Männern den Rang ablaufen. Dazu liefere ich praktische Tipps – vom Schuhkauf über die Verpflegung bis hin zum Trainingsprogramm. „Lauffieber“ ist im Buchhandel erhältlich.

Laufen mit Stil

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Während vieler Jahre wurde in der Läuferszene der „richtige“ Laufstil thematisiert. Die Rede war vom Fersenlaufen, Mittelfusslaufen und Vorfusslaufen. Eine gewisse Unsicherheit machte sich breit, dass man bei seiner Lieblingsbeschäftigung etwas falsch machen würde. Dabei hat man ja mit dem Entscheid, überhaupt zu laufen, bereits vieles richtig gemacht. 2011 und einige Jahre später ist die Diskussion etwas abgeflacht, und hat diese sich auf andere Themengebiete wie zum Beispiel Kompressionsbekleidung verlagert… Aus heutiger Sicht lässt sich zum Thema Laufstil folgendes zusammenfassen:

  • Es gibt keinen falschen Laufstil. Jeder Laufstil ist individuell und kann gegebenenfalls optimiert und ökonomisiert werden.
  • Der komplette Läufer versucht, sich die Techniken des Vorfuss-, Mittelfuss- und Fersenlaufstils anzueignen und situativ einzusetzen.
  • Je geringer die Unterstützung durch den Schuh, desto flacher und natürlicher wird der Fuss aufgesetzt. Und umgekehrt…
  • Barfusslaufen trägt viel zu einem natürlichen und ökonomischen Schritt bei und kräftigt gleichzeitig die oftmals verkümmerte Fuss- und Unterschenkelmuskulatur.
  • Treten beim Laufen Beschwerden auf, lohnt sich eine Analyse und allenfalls Umstellung der Technik. Ist ein Läufer beschwerdefrei, empfiehlt sich “nur“ eine Optimierung der Technik mittels Lauf-ABC und Steigerungs- und Koordinationsläufen.

Meine Tipps für deinen persönlichen Laufstil:

  • Lauf mindestens ein Mal pro Woche während 10 Minuten barfuss auf einem Rasenfeld. Du kannst beispielsweise die letzten 10 Minuten deines Dauerlaufs 1 oder Dauerlaufs 2 dazu nutzen.
  • Achte dich grundsätzlich auf kurze Schritte und eine entsprechend höhere Kadenz.
  • Spiele mit den Lauftechniken. Nutze hierfür das Gelände: Bergauf über den Vorfuss, in der Fläche mal über den Mittelfuss, mal über die Ferse, bergab über die Ferse oder auch mal über den Vorfuss.
  • Halte dich an unsere Vorgaben betreffend Hügelsprints, Steigerungs- und Koordinationsläufe. Damit optimiert sich deine Lauftechnik automatisch.

by Valentin Belz

Los, noch einer!

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Sven Mückenheim
Sven Mückenheim

Wenn man nicht nur trainieren, sondern auch schneller werden will, dann macht man auch bei Wettkämpfen mit. Und wenn man nicht nur Wettkämpfe sammelt, wie andere die Trainingskilometer, dann sollte man sich auf wenige Ziele konzentrieren. Wenige Ziele. Hauptwettkämpfe eben. Man bereitet sich gut vor, tapert vor dem Lauf und dann folgt die Erholung.
„Langweilig“ höre ich es in mir rufen. Das Wettkämpfer(d)chen. „Los, einer geht noch“ ruft es wieder. Also gut. Um die zwischen zwei Hauptwettkämpfen klaffende Lücke der normalen Trainingstage zu schließen, will ich einen weiteren Lauf einfügen. „Nein“ tadelt mich der running.COACH. Okay, als Vorbereitungslauf für den Hauptwettkampf darf ich Termine setzen. Aber zuweilen stören die mein restliches Training erheblich. Denn es folgen ja auch Vor- und Nachbereitung. Es muss doch etwas dazwischen geben?
„Plauschwettkampf“ sehe ich plötzlich. Da fällt mir doch das Great GTU ein. „Great German Triathlete Understatement“ ein: In Profikreisen neigen die Deutschen ja immer dazu, sich und ihre Leistungen oder erhofften Ergebnisse kleinzureden. „Hab erst 400 Kilometer diesen Monat“, oder „Ich komme aus vollem Training“ und „naja, morgen steht der LongJog an“.
Jetzt hat sich der running.COACH aber auch der Unbelehrbaren erbarmt und man darf mehr Wettkämpfe machen, ohne dabei das Hauptziel aus den Augen zu verlieren, was meint, seine Planung zu stark in Mitleidenschaft zu ziehen. Herrlich. Ich solle alle Wettkämpfe unter diese Kategorie stellen, mient das Wettkämpfer(d)chen. Denn ab dann habe ich doch auch die perfekte vorweggenommene Ausrede – falls es mal an der Leistung hapern sollte: „Hey, war ja nur der Plauschwettkampf“ oder „Da gehe ich nicht voll rein. Mein Plauschlauf“. Egal. mit hochrotem Kopf über die Ziellinie gehts ja doch immer.
Aber nicht verraten.
by Sven Mückenheim

Training und Job – So lässt es sich unter einen Hut bringen

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Kai Heuzeroth
Kai Heuzeroth

Motiviert bin ich eigentlich immer. Ziele habe ich auch. Probleme habe ich bloss ab und zu mit dem Zeitmanagement. Als Versicherungskaufmann bin ich oft einige Stunden mehr als normal am Arbeiten. Hinzu kommen meine Familie und meine sonstigen sportlichen Interessen. Als Deutscher bin ich, wie es sich gehört, Fussball-Fan.
Hektik im Training ist alles andere als förderlich und eher leistungshemmend. Ich habe lange dafür gebraucht, dies einzusehen und den Stress aus meinem Trainingsalltag zu verbannen. Dabei hilft mir nun der running.COACH. Ich kann mein Training täglich neu planen und gestalten und an meine sonstigen Verpflichtungen anpassen. Die vorgeschlagenen Trainings versuche ich stets einzuhalten. Gelingt mir dies nicht, bin ich unzufrieden.
Der running.COACH ist zu meinem treuen Begleiter geworden, der mich motiviert und im Training und Wettkampf die Sicherheit gibt, dass ich eine vorgegebene Zeit erreichen kann. Bei allem Enthusiasmus versuche ich jedoch immer auf meinen Körper zu hören und das Training auch mal zu reduzieren, wenn ich mich nicht richtig fit fühle. Ich habe festgestellt, dass man auch mal ein Weichei sein darf, ja sogar sein muss…
by Kai Heuzeroth

Die GP Bern Tipps von Viktor Röthlin

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Der Europameister im Marathon läuft auch in diesem Jahr am Grand Prix von Bern. Jedoch nicht für einen Spitzenplatz, sondern als Asics Pacemaker für 1h04. Nach dem London Marathon hat er sich gut erholt und das Lauftraining in den letzten Tagen wieder aufgenommen. Heute gibt er seine 3 wichtigsten Tipps für einen erfolgreichen Grand Prix von Bern preis:

  1. Keine Experimente am Wettkampftag. Mach nur, was du auch im Training ausprobiert hast. Dies gilt beispielsweise auch für die Verpflegung. Damit ich im Wettkampf nicht auf die Toilette gehen muss, trinke ich Isostar Long Energy bis 1 Stunde vor dem Start. Erst 5 Minuten vor dem Start führe ich nochmals 2 dl Long Energy zu mir. Dazwischen überhaupt nichts.
  2. Drittle die Strecke und erreiche so das beste Resultat, weil du auch am Schluss noch zulegen kannst. Lauf das erste Drittel ganz entspannt. Achte dich auf dem zweiten Drittel auf die Laufökonomie. Gib Gas auf dem letzten Drittel. (Erst) hier darf es auch mal weh tun.
  3. Geniess die Gelegenheit, dich mit den Besten zu messen. Es gibt kaum eine andere Sportart, in der du dich zur gleichen Zeit mit den Top-Cracks am gleichen Ort messen kannst. Oder hat jemand von euch schon gegen Roger Federer Tennis gespielt?

Die GP Bern Tipps von Markus Ryffel

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Markus Ryffel
Markus Ryffel

Markus Ryffel weiss wie man den Grand Prix von Bern erfolgreich läuft. Während seiner Karriere hat er die 10 schönsten Meilen der Welt 4 Mal gewonnen. Heute ist er beim grössten Laufevent der Schweiz unter anderem für die Spitzenathleten zuständig. Seine 3 wichtigsten Tipps für erfolgreiches Gelingen lauten:

  1. Verkürze die Schritte bergauf und lauf tendenziell auf dem Vorfuss. Lauf aber auch bewusst über die Ferse oder den ganzen Fuss, wenn das Gefälle entsprechend ist. Die profilierte Strecke schreit geradezu danach, Schrittwechsel einzustreuen und damit immer wieder auf frische muskuläre Strukturen zurückzugreifen.
  2. 10 – 15 Minuten sollte dein Einlaufen maximal dauern. Länger macht dich bloss müde. Idealerweise kombinierst du es aber mit den Warm-up-Übungen von Anita Belz-Brägger auf der Allmend.
  3. Geniess die Möglichkeit, die Stadt und alle ihre Sehenswürdigkeiten laufend zu erkunden.

Weitere Tipps erhältst du hier Morgen von Viktor Röthlin.

Christian Belz wird Botschafter des Grand-Prix von Bern

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Christian Belz am GP Bern (Quelle: www.photopress.ch)
Christian Belz am GP Bern (Quelle: www.photopress.ch)

Der Schweizerrekordhalter über 10‘000m und 3000m Steeple wird Botschafter des grössten Schweizer Laufevents. Während seiner Aktivzeit hat Christian sein Heimrennen jeweils als Formtest in seinen Rennkalender eingebunden und die einmalige Stimmung ausgekostet. 6 Mal gewann der den Altstadt-GP und konnte so Motivation für die bevorstehende Bahnsaison tanken.
Der Grand-Prix von Bern war eines deiner Lieblingsrennen. Was hat es für dich speziell gemacht?
Während meiner Aktivzeit war es eine der wenigen Gelegenheiten, mich dem Heimpublikum zu präsentieren. Der Grand-Prix sucht weltweit nach Vergleichbarem: Ein attraktiver und gleichzeitig selektiver Kurs durch die geschmückte Bundeshauptstadt, Tausende von Zuschauern, die die gesamte Strecke säumen, zahlreiche Bands, die für tolle Stimmung sorgen. Es macht einfach Freude, hier zu laufen.
In welcher Form wirst du in diesem Jahr anzutreffen sein?
Neben meiner neuen Aufgabe als Botschafter werde ich am Freitag im Sport-Shop am Stand von Ryffel Running den running.COACH präsentieren. Am Samstag werde ich am Start stehen, als ambitionierter Hobbysportler.
Was sind deine 3 wichtigsten Tipps für alle Läufer am Start des GP Bern?

  1. Entscheidend für ein erfolgreiches Rennen ist ein vorsichtiger Start. Das Profil der Strecke lädt zu einem schnellen Beginn geradezu ein. Wer zu schnell startet, büsst dies in jedem Fall. Es gilt demnach auf dem ersten Kilometer im Aargauerstalden das Tempo zurückzuhalten.
  2. Die Verpflegung sollte nicht unterschätzt werden. Wer das Optimum herausholen will, beginnt bereits am ersten Verpflegungsposten mit Trinken.
  3. Die Atmosphäre ist absolut stimulierend. Lasst euch davon tragen und geniesst das Rennen in vollen Zügen – auch wenn es auf den letzten Kilometern hart werden sollte.

Warum running.COACH?

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Meine Leistungen über 10 Kilometer waren relativ bescheiden. So bin ich zum Online-Coaching gekommen. Der Erfolg letztes Jahr war enorm. Verbesserung von 44er Zeiten innerhalb eines halben Jahres auf 41:19 Min. und eine 21er Zeit von 1:36:35 bei einigen Höhenmetern. Leistungen, von denen ich nicht zu Träumen gewagt habe. Kehrseite der Medaille: Aufgrund des harten Trainings, massive gesundheitliches Probleme. Da meine Gesundheit eh auf schwachen Beinen steht, bin ich zum running.COACH gekommen. Hier wird das Training nicht auf eine Wunschzeit ausgelegt, sondern anhand der aktuellen Leistungsfähigkeit erstellt. Am Anfang fand ich das Training zu „weich“ und auch der Online-Auftritt war von Fehlern und Aussetzern behaftet. Meine positive Einstellung verschwand schnell. Da meldetet sich Valentin Belz auf meine Kritik und begleitete mich als untalentierten Hobbysportler fortan. Das Programm wurde „peu a peu“ verbessert und hat nun einen exzellenten Standard, der aber immer weiter verbessert wird. Meine Zeiten waren auch bis vor kurzem enttäuschend, aber innerhalb von kürzester Zeit zeigte meine Formkurve steil nach oben und meine 10er Zeit verbesserte sich von 45:45 auf 42:41 und der Trainingsplan ist erst auf mein Rennen am 14.05.2011 ausgerichtet. Nun können mich nur meine ständigen Ischias-Beschwerden stoppen, worauf der Coach aber keinen Einfluss hat. Man kann ja schließlich aus einem Ackergaul kein Rennpferd machen, leider :-).
by Kai Heuzeroth

Soll ich’s tun oder nicht?

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Wer kennt es nicht, die innere Stimme sagt, „Heute wäre wieder mal Ruhe angebracht“. Doch der running.COACH schlägt einen „Dauerlauf 2“ oder sogar ein „Mitteltempo“ vor. All die Pflichtbewussten schnüren die Schuhe und laufen die Runde. Wenige andere hören auf ihren Körper, legen sich auf die faule Haut und gönnen sich stattdessen Erholung. Vielleicht denken sie dabei an Alberto Salazar, den Gewinner des New York City und Boston Marathons 1980, 1981 und 1982. Er antwortete nach seinen Siegen auf die Frage, was sein Schlüssel zum Erfolg war: „My problem was that I was training too hard.“. Also baute er regelmässig einen kompletten Ruhetag ein und konnte damit eine Leistungsverbesserung erzielen.
Weniger ist manchmal mehr. Dies sollten (auch) wir uns zu Herzen nehmen. Insbesondere wenn es nicht der Schweinehund ist, der sich meldet, sondern die „wahre“ innere Stimme. Training und Erholung gehören zusammen wie Ebbe und Flut. Erst wenn man sich von einem Training erholt hat, ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um den nächsten Reiz zu setzen. Dies kann unter Umständen auch mal länger dauern als normal, weil zum Beispiel die Arbeit etwas stressiger war als gewohnt, das letzte Training nicht optimal nachbereitet wurde oder die Nacht nicht ganz so lang und erholsam war wie gewohnt.
Meine Tipps lauten deshalb:

  • Ruhe ist auch Training. Ausschliesslich Ruhe ist kein Training;-)
  • Nimm mit der Trainingshäufigkeit Rücksicht auf deine berufliche Beanspruchung, dein soziales Umfeld und vor allem deine innere Stimme.
  • Nach einem Ruhetag ist die Motivation in der Regel viel grösser als vorher.
  • Ein Training in einer alternativen Sportart (Velo, Schwimmen, etc.) bringt Abwechslung und zusätzliche Motivation fürs Laufen.

by Valentin Belz