Teste dein Herz

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Sportkardiologie

In der Schweiz treiben ca. 40% der Bevölkerung mehrmals pro Woche Sport. 20% davon nehmen an Wettkämpfen teil. Insbesondere Ausdauersportereignisse hatten in den letzten Jahren teilweise zweistellige Zuwachsraten. Aus präventiver Sicht ist diese Entwicklung als sehr positiv zu bewerten, senkt doch die regelmässige sportliche Aktivität das Risiko von Herzkreislauferkrankungen.
Gerade bei Ausdauersportarten sind die Grenzen zwischen Breiten- und Leistungssport jedoch fliessend: Insbesondere beim Marathon und Triathlon kommt es zu einer grossen Belastung für das Herzkreislauf-System und die Gelenke. Aus medizinischer Sicht raten wir deshalb zu folgenden Massnahmen:

  • Plane dein Training gut und stimme die Erholung optimal darauf ab.
  • Bereite Wettkämpfe langfristig vor und weible nicht von Wettkampf zu Wettkampf.
  • Gönne dir eine adäquate Erholungszeit nach jedem Wettkampf.

Wer diese Prinzipien berücksichtigt, hat die nötigen Kraftreserven für ein leitungsverbesserndes Training im hochintensiven Bereich und eine damit verbundene Leistungssteigerung.
Spezialangebot für running.COACH-User:
Wer genauer wissen will, wie es um seinen Gesundheitszustand steht, dem raten wir zu einem Gesundheitscheck. User des running.COACH profitieren von einem Spezialangebot und bezahlen am Inselspital Bern CHF 89.- statt CHF 125.-. Interessierte melden sich hier: +41 31 632 89 70 und verwenden den Spezialcode „running.COACH“.
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http://www.sportkardiologie-bern.ch/de/gesundheitscheck.html

Back to basic

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Mittlerweile haben weitere Hersteller die Vorzüge des natürlichen Laufstils erkannt und ihre Laufschuhe entsprechend entwickelt. Wir möchten euch heute ein weiteres Exemplar vorstellen:
New Balance Minimus

Den NB Minimus gibt’s in den Kategorien „Running“, „Wellness“, und „Trail“. Gemeinsam sind den drei Modellen das geringe Gewicht von unter 200 Gramm, der neutrale Schuhaufbau und eine maximale Sprengung von 4mm (ein normaler Runningschuh hat eine Sprengung von ca. 12mm). Durch die minimalistische Sohle ohne Einsätze wird ein Auftreten auf dem Mittelfuss begünstigt und der direkte Bodenkontakt sowie die perfekte Bewegungskontrolle gewährleistet.
Das Traditionsprodukt New Balance verleiht mit dem neuen Schuhkonzept der eigenen Philosophie neue Impulse. Wir sind gespannt, wie es weitergeht. Die innovativen New Balance Minimus Schuhe sind bei Running-Spezialisten und im ausgewählten Sportfachhandel erhältlich.

Kann der running.COACH Schwimmen?

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Laufen ist Quälerei. Meistens jedenfalls, machen wir uns nichts vor. Also darf sich der Läufer auch für die Schinderei belohnen. Bei mir bietet sich immer an, die Laufmeter direkt energetisch umzusetzen: 100 Meter zu 100 Kalorien. Allerdings hat sich herausgestellt, dass diese proteinlose Milchmädchenrechnung nicht die beste Lösung ist. Es sei denn, man hat eine drastische Erhöhung der Beschleunigung als Jahresziel festgelegt – aber dann nur für den Zeiger der Waage.

Start zum Bonn-Triathlon

Noch mehr Laufen bringt in dieser selbst anerzogenen Verhaltensweise nicht viel, außerdem wird mir dann langweilig. Der Entschluss: Crosstraining. Dieses Zauberwort klingt lecker, beinhaltet aber auch nur Anstrengung. Egal. Countermeasures zum Laufkalorienausgleich:  Laufen, Schwimmen, Radfahren.
Plötzlich entwickelte sich dann aus dem Ausgleich eine mehr oder minder eigenständige Disziplin, der Triathlon. Mit dem richtigen Training für diese Wettbewerbe muss aber auch das Lauftraining angepasst werden. Da das Laufen noch immer der Platzhirsch in meinem Trainingsrevier ist, werden die anderen Einheiten sozusagen „drumherum“ geplant. Zuerst stocke man einfach sein Laufpensum auf und kann mit den nun entstandenen mächtigen Kilometerumfängen gedanklich kurz angeben. Tauscht man dann die unspezifischen Trainings unauffällig gegen Crosstrainings – merkt ja keiner – tritt man schon fast in die Fußstapfen der Elitetriathleten.
Mit dem running.COACH, obwohl dafür nicht vorgesehen, hat man schon den passenden Komplizen gefunden. Denn der hat schon ausgeheckt, dass ich meinen fiesen 150 Minuten Long Jog auch mal gegen vier Stunden auf dem Rennrad tauschen kann oder statt 12*60 Sekunden über Tartan zu stolpern vielleicht auch mal Intervalltraining  beim Schwimmen durchziehe.
Aber haaalt! Trainiere ich nun mit ’nem Laufplan Triathlon? Nein. Aber der gibt den Rahmen gut vor und mit etwas Trainingserfahrung und dem Röthlin‘schen GMV (gesunden Menschenverstand) kann man sich seine Einheiten etwas anpassen. Und für den reinen Läufer ist Crosstraining immer eine Alternative, die sich auch leistungssteigernd auswirkt.
Oder man macht einfach mehr Kalorien. Oder Kilometer.
by Sven Mückenheim

Wer braucht die Bahn?

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Leichtathletik ist in der Krise. Kaum jemand schaut sich in der Schweiz ein nationales Meeting an. Hierzulande vermögen höchstens die internationalen Traditionsmeetings in Lausanne und Zürich die Massen zu mobilisieren. Anders sieht es mit den Volksläufen aus. In Bern finden innerhalb eines Monats mit dem Grand Prix von Bern und dem Schweizer Frauenlauf zwei Events statt, an denen zusammengerechnet rund 40‘000 Läuferinnen und Läufer an der Startlinie stehen. Die Strassen werden gesäumt von unzähligen Zuschauern. Das Ganze ist ein grosses Fest und motiviert, über das Jahr verteilt auch an anderen Läufen teilzunehmen.
In den Stadien ist von den Teilnehmenden dieser Events nur ein Bruchteil zu finden. Weder als Zuschauer noch als Aktive. Doch zumindest Intervalltrainings könnten ab und zu auch mal von jenen im Stadion durchgeführt werden. Das Laufen im Oval bringt viele Vorteile mit sich, die persönliche Rekorde an Strassenläufen purzeln lassen. Meine Tipps lauten deshalb:

  • Führe immer mal wieder ein Intervalltraining auf der Aschen- oder Tartanbahn aus und kombiniere es mit einem Auslaufen, das du barfuss durchführst. Dazu bietet sich meist das Rasenfeld des Innenraumes an.
  • Damit deine Muskulatur nicht allzu einseitig belastet wird, solltest du regelmässig die eine oder andere Wiederholung im Uhrzeigersinn laufen. Beispiel: 10x 400m. Lauf die 3., 6. und 9. Wiederholung im Uhrzeigersinn statt wie normal im Gegenuhrzeigersinn.
  • Baue Rhythmuswechsel ein: Ein grosser Vorteil beim Laufen auf der Bahn ist, dass man sehr regelmässig laufen kann. Baue aber bewusst Wiederholungen ein, bei denen du mit dem Tempo spielst, ohne schlussendlich die Zeitvorgabe am Schluss zu verfehlen. Beispiel: 10x 400m. Lauf bei der 2., 5. und 8. Wiederholung jeweils in der Kurve leicht langsamer als vorgegeben und hole auf der Gerade die eingebüsste Zeit wieder ein.
  • Sei flexibel: Wenn der running.COACH dir vorschlägt, 190 Meter mit einer bestimmten Geschwindigkeit zu laufen, dann lohnt es sich auf der Bahn, die Intervalle auf die halbe Bahnrunde (200 Meter) zu verlängern mit dem gleichen Tempo, aber entsprechend längerer Dauer.
  • Spanne möglichst mit einem Trainingskumpel zusammen oder schliesse dich einer Gruppe an, denn gemeinsam macht’s noch mehr Spass.

by Valentin Belz

Nur noch 2 Mal schlafen bis zum 25. Schweizer Frauenlauf

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Was im Jahr 1987 klein begann, jährt sich in diesem Jahr zum 25. Mal. Der Schweizer Frauenlauf hat sich über die Jahre zu einem Grossanlass entwickelt: 14‘334 Frauen sind im Jubiläumsjahr gemeldet und werden 5, 10 oder 15 Kilometer laufend oder walkend unter die Füsse nehmen. Der Event zeichnet sich seit jeher dadurch aus, dass er Frauen jeglichen Alters den Einstieg in den Laufsport im Allgemeinen und in den Wettkampfsport im Spezifischen ebnet. So sind auch in diesem Jahr wiederum knapp 6000 oder rund 40% zum ersten Mal mit dabei. 48 Frauen haben keine einzige Austragung verpasst und starten bereits zum 25. Mal. Eine beachtliche Leistung!
Der Schweizer Frauenlauf hat sich nie gescheut, neue Wege zu gehen. So wurde der Event vom Neufeld Stadion in die Innenstadt verlegt, mit einer längeren Distanz (10km) komplettiert  oder das (Nordic) Walking ins Programm aufgenommen. Auch die Kleinsten finden mittlerweile Platz im dicht gedrängten Programm. Die Girls laufen vor dem Bundeshaus über 500 oder 1600 Meter. Man darf gespannt sein, was den innovativen Organisatoren als nächstes einfällt.
Los geht’s am Sonntag um 9 Uhr mit dem Rennen über 10 Kilometer, um 11:00 Uhr starten die Walkerinnen, ehe um 11:30 Uhr die Elite über 5 Kilometer ins Rennen geschickt wird.
Hier unsere letzten Tipps:

  • Die zweitletzte Nacht ist wichtiger als die letzte. Achte darauf, dass du von heute auf morgen auf genügend Schlafstunden kommst. Lass dich durch eine allfällig unruhige, nervöse letzte Nacht nicht aus der Ruhe bringen.
  • Keine Experimente am Wettkampftag. Nimm die letzte leicht verdauliche Mahlzeit rund 3-4 Stunden vor deinem Start zu dir, letzte kleine Snacks mindestens 1-2 Stunden vorher. Weniger als 1 Stunde vor dem Start nur noch Kohlenhydrat-Gels mit genügend Flüssigkeit.
  • Meide in den Stunden vor dem Start möglichst direkte Sonneneinstrahlung. Halte das Einlaufen kurz und kühle dich bei heissen Temperaturen zusätzlich mit Wasser.
  • Drittle die Strecke gedanklich und erreiche so das beste Resultat:
    Für die 5-Kilometer-Strecke gilt: Halte dich auf dem ersten Drittel zurück, obwohl es bergab geht. Lauf möglichst entspannt im Kirchenfeldquartier die paar Höhenmeter hoch und beginne erst auf dem Weg hinunter zum Helvetiaplatz mit Gas geben.
    Für die 10-Kilometer-Strecke gilt: Lauf verhalten los bis hoch zum Thunplatz, achte dich auf einen ökonomischen Laufstil vorbei am Ziel bis Ende der Monbijoubrücke, ehe du auf dem letzten Drittel startest Gas zu geben
  • Geniesse das einmalige Erlebnis in der Bundeshauptstadt, den Vergleich mit den Besten zur gleichen Zeit auf der gleichen Strecke.

Wir wünschen viel Erfolg und Spass am einmaligen Event.

GEL-Kinsei IV – der goldene Stern am Himmel

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GEL-Kayano, DS Trainer, DS Racer – wer kennt sie nicht, die bewährten Klassiker von ASICS. Nun wird ein neuer ASICS-Stern am Laufschuhhimmel immer heller: Ein „goldener Stern“, wie es der Name „Kinsei“ selber sagt. Seit dem Jahr 2000 verfolgt ASICS das Projekt des GEL-Kinsei und versucht, den besten Laufschuh aller Zeiten zu konstruieren.
2011 wird uns der GEL-Kinsei IV präsentiert. Nicht neuartige Technologien stehen im Vordergrund, sondern vielmehr die perfekte und akribische Weiterentwicklung bereits bekannter Innovationen:

  • Der Läuferfuss wird durch das Impact Guidance System (I.G.S.) den anatomischen Gegebenheiten des menschlichen Bewegungsapparates entsprechend während der Lande-, Stand- und Abstossphase unterstützt.
  • Eine Längskerbe (GUIDANCE-LINE) verläuft auf der ganzen Aussensohle und verbessert so den Bodenkontakt, was zu einer effizienteren Laufbewegung führt.
  • Die Zehenbox wurde neu ausgeformt, was zu mehr Zehenfreiheit und Komfort führt.
  • Der GEL-Kinsei wurde 20 Gramm leichter und bodennaher als sein Vorgänger gebaut, was ihn auch für schnellere Einheiten einsetzbar macht.

Den GEL-Kinsei gibt’s im ausgewählten Fachhandel bei den ASICS Expert Club Händlern.
Was sind eure Erfahrungen mit ASICS und den Vorgängermodellen des GEL-Kinsei?
Laufsohle

Vik live: Der Berg ruft

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Viktor Röthlin
Viktor Röthlin

Die aktuelle Trainingsphase geniesse ich ausserordentlich. Ich „muss“ zwar gleich häufig trainieren wie in der spezifischen Marathonvorbereitung, ich habe jedoch etwas mehr Freiheiten, was beispielsweise die Wahl der Strecken anbelangt. So trifft man mich deshalb regelmässig auf Bergwanderwegen an, die auf schöne Aussichtspunkte führen. Ich geniesse dabei nicht nur die fantastische Aussicht, sondern profitiere gleichzeitig von den Effekten des Bergauflaufens: Meine ganze Beinmuskulatur wird spezifisch gekräftigt, die Atemhilfsmuskulatur gefördert und meine Koordination durch das Laufen auf den teils unebenen Wegen verbessert.
Auch dir empfehle ich, deine Standardrunde mal zu verlassen und statt einem Dauerlauf 2 oder einem Long Jog einen Berglauf zu absolvieren. Die positiven Effekte überwiegen ganz klar.
Meine aktuelle Lieblingsstrecke führt aufs Stanserhorn. Ich habe mehrere Möglichkeiten, die knapp 1500 Höhenmeter zu bewältigen. Je nachdem habe ich zwischen 65 und 120 Minuten. Der Weg zurück dauert mit 25 Minuten etwas weniger lang. Der Seilbahn sei Dank.
by Viktor Röthlin

Missglückte Titelverteidigung am Stundenpaarlauf

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Bei schwülem Wetter wollten wir versuchen unseren überraschenden Titel aus dem Jahre 2009 zu verteidigen. Dass dies alles andere als leicht werden würde, zeigte ein Blick auf die Anmeldeliste. Mit Triathlet Jürgen Fries, begleitet von seiner Tochter Anna, ging ein Läufer an den Start, der über 10 Kilometer gut 5 Minuten schneller läuft als ich.
Beim Stundenpaarlauf ist es das Ziel, auf einem ca. 570 Meter langen Rundkurs innerhalb einer Stunde so viele Kilometer als möglich zu erlaufen. Dabei muss sich laut Regelwerk nicht immer abgewechselt werden, sondern jedes Teammitglied kann so oft laufen wie es möchte.
Unser Ehrgeiz war es jedoch, dass wir uns jede Runde abwechseln wollten. Ich ging bei uns als Startläufer in den Pulk von 56 Staffeln, unterschiedlichster Klasseneinteilungen. Von Anfang an lief es eigentlich ganz gut, und ich konnte mich bei einem Schnitt von 2:10 Minuten pro Runde einpendeln und Kim bei ca. 2:30 Minuten. Insgesamt gelang es uns, unsere Runden sehr gleichmäßig zu laufen. Wir wechselten uns jede Runde ab. Anders Triathlet Jürgen Fries, der den überwiegenden Teil der Gesamtstrecke alleine lief und den Rest seiner jungen Tochter Anna überliess, was jedoch wie bereits beschrieben, absolut regelkonform war. In unseren jeweiligen letzten Runden holten Kim und ich nochmal alles aus uns heraus und erreichten unseren schnellsten Split.
Ausgepowert, aber überglücklich fielen wir uns nach 60 Minuten in die Arme. Unsere Leistung von 14,666 Kilometer reichte insgesamt zu Platz 3 von 10 Staffeln. Im ersten Moment waren wir nicht so sehr über unsere Platzierung enttäuscht, sondern vielmehr darüber, dass wir lediglich 100 Meter mehr gelaufen waren, als vor 2 Jahren. Mit etwas Abstand mussten wir jedoch erkennen, dass wir dieses Jahr nicht schlecht waren, sondern im 2009 eine herausragende Leistung erzielt hatten. Natürlich geht es aber auch im nächsten Jahr an den Start dieser tollen Veranstaltung.
by Kai Heuzeroth