GEL-NIMBUS 13 – Wegweiser der Dämpfungskategorie

Kategorien

In seiner neusten Generation ist der GEL-NIMBUS an zwei Stellen grundlegend überarbeitet und verbessert worden. Durch die Verwendung neuster Materialen ist der ganze Schuh erheblich leichter. Bei Technologie und Dämpfung ist der GEL-NIMBUS 13 ein Wegweiser.

  • CLUTCH-COUNTER-Konstruktion: Verbessert im Fersenbereich die Passform bei reduziertem Gewicht. Die Ferse und Achillessehne wird durch den CLUTCH-COUNTER, das Schnürsystem und den PERSONAL-HEEL-FIT (P.H.F.) ideal umschlossen und bietet so ein angenehmes Wohlgefühl an einer sensiblen Stelle. Die Folge: perfekter Fersenhalt.
  • Light AHAR®: Der Vorfussbereich ist neu mit der Materialkombination Light AHAR® und AHAR®+ ausgestattet. Zusammen mit der durchgehenden GUIDANCE-LINE wird hier das Gewicht reduziert und die Verschleissfestigkeit der Aussensohle verbessert.

Die bekannten ASICS Grundtechnologien sind weiterhin in GEL-Nimbus 13 verpackt und machen diesen Schuh Aushängeschild der Dämpfungskategorie. Läufer mit Normal- oder Hohlfüssen fühlen sich wohl damit, egal ob sie über den Fersen oder den Mittelfuss/Vorfuss laufen. Mit den 3M Reflektoren an der Fersen-Aussenseite ist der Läufer in der Herbstdämmerung gut sichtbar – was mehr Sicherheit schafft.
Den GEL-Nimbus 13 gibt’s im ausgewählten Fachhandel bei den ASICS Expert Club Händlern.

Gel-Nimbus 13


Wie viel ist optimal?

Kategorien

Christian Belz
Christian Belz

Konsequente Arbeit führt zu Erfolg im Ausdauersport. Wer fleissig ist, wird in der Regel belohnt. Dies allein reicht indes nicht aus. Die Trainingshäufigkeit und –intensität (!) will wohl dosiert und abgestimmt sein auf die Erholungsmöglichkeiten (Zeit, Massnahmen), die restliche Beanspruchung durch Beziehung/Familie, den Job, die anderen Hobbies und nicht zuletzt die individuelle Erholungsfähigkeit. Zusammengefasst: Be– und Entlastung müssen im Gleichgewicht stehen.
Charakteristisch für meine Karriere war bis zu meinen grossen Erfolgen auf der Weltbühne die Tatsache, dass ich nie verletzt und praktisch nie krank war. Erst die Vernachlässigung von Erholung und punktueller Kräftigung brachte mein System aus dem Lot.
Mit 16 Jahren hatte ich den Entschluss gefasst, Laufen intensiver zu betreiben. Ich hatte mit den Schweizer- und später den Europa- und Weltmeisterschaften sowie Olympischen Spielen stets ein Ziel vor Augen, das mich motivierte die Schuhe zu schnüren. Unter der Anleitung meines Trainers, Gerhard Dieboldswyler, wurde ich kontinuierlich und behutsam aufgebaut. Die Trainingshäufigkeit und –intensität wurden über die Jahre hinweg nicht sprunghaft, sondern sorgfältig erhöht. Dies erlaubte mir, verletzungsfrei zu bleiben und so über mehr als ein Jahrzehnt ohne Unterbruch zu trainieren. Dies ist und bleibt der Schlüssel zum Erfolg. Denn wer immer wieder durch Verletzungen und Krankheit zurückgeworfen wird, kann nicht die gleich grossen Fortschritte machen, sondern macht zwei Schritte vorwärts und einen zurück.
Um den Überblick zu behalten und clever planen zu können, rate ich dir, dass du etwas Statistik betreibst und deine Ziele langfristig anpackst: Überprüfe im running.COACH in der Rubrik Statistik, wie viel Kilometer und Anzahl Trainingseinheiten du während dem letzten halben Jahr durchschnittlich pro Woche gelaufen bist.
Diesen Durchschnittswert solltest du versuchen zu stabilisieren oder allenfalls zu erhöhen. Das heisst, trainiere stets möglichst deinem Schnitt entsprechend oder maximal ein Mal mehr. So resultiert ein höherer Wert per Ende Jahr. Dann machst du das gleiche Spiel erneut: Durchschnittswert berechnen lassen, Häufigkeit anpassen. Du wirst sehen, deine Leistung wird sich kontinuierlich steigern.

Warum hat eine Stunde nicht mehr Minuten?

Kategorien

Müsste ich das Verhältnis „Motivation : verfügbare Zeit“ in Prozenten ausdrücken – es wäre etwa 10 : 1. Nebst meiner Rolle als Familienfrau arbeite ich ja auch noch 60 % oder mehr extern. An meinen „arbeitsfreien“ Tagen trainiere ich jeweils morgens – meine Freundinnen wissen inzwischen, dass ich an diesen Tagen Einladungen für gemütliche Kaffeerunden mit Bedauern ausschlage. Trotz minutiöser Tages- und Wochenplanung gibt es aber doch immer wieder Unvorhergesehenes, was unweigerlich zu Terminkollisionen führt. Da ist schwupps eines der Kinder krank, die Schule fällt aus (dann ist die Lehrerin krank) oder andere Mütter haben aus heiterem Himmel (meist telefonisch am Abend vorher angekündigt) externen Kinderbetreuungsbedarf… In solchen Fällen springe ich natürlich ein, was aber wiederum heisst, dass mein Training ausfällt oder verschoben werden muss. Und zum Thema „verschieben“: Das liest sich zwar sehr entspannt, ist aber gar nicht so einfach! Wenn ich arbeite, ist es für mich wichtig, dass ich abends zu Hause bei meiner Familie bin, damit wir zusammen essen und uns austauschen können.  Auf diese Familienzeit möchte ich nicht verzichten, da mich die Kinder an meinen Arbeitstagen den ganzen Tag über nicht sehen. Ausnahmen mache ich einzig, wenn ich für einen grösseren Wettkampf trainiere.

Karin Wyler
Karin Wyler

Einfacher ist das Trainieren im Sommer. Da fällt mir das Aufstehen einfacher, es ist bereits hell und ich kann um 5 Uhr los. So bin ich um 7 Uhr, wenn die Kinder aufstehen, bereits wieder am Frühstückstisch. Schwieriger sind solche Trainings aber bereits zur aktuellen Jahreszeit: Morgens um 6 Uhr ist es noch stockdunkel. Und da meine Laufstrecken weit ab von jeder Zivilisation sind, fürchte ich mich dann doch etwas. Und ausserdem: Kann es sein, dass die Bettanziehungskraft mit den kürzer werdenden Tagen immer stärker wird?…
Nach einem kleinen Seelentief letzte Woche hat mich der running.COACH wieder motiviert. Das Training soll ja Spass machen und keine Last darstellen. Und psst… ich habe einen simplen Trick herausgefunden, mit welchem ich die fehlende Trainingszeit kompensieren kann: Ich verkürze mein Training mit einem Mausklick einfach von Stufe 3 z.B. auf Stufe 2. So habe ich meine Einheit doch perfekt in meinen Alltag eingebaut, aber auch für die Arbeit zu Hause bleibt genügend Zeit. Aber das bleibt unter uns…

Nach den Ferien ist alles anders

Kategorien

Ende Juli habe ich am Ägeriseelauf den Sog von Viktor ausgenutzt und mein persönliches Ziel mehr als erreicht. So konnte ich mit gutem Gewissen in die Ferien ins Tessin verreisen. Diese waren nach einem strengen ersten Halbjahr und meiner Weiterbildung bitter nötig. Während drei Wochen habe ich nicht nur die Arbeit hinter mir gelassen, sondern auch das Training reduziert. Mein Akku hat sich dadurch wieder füllen können, und die Motivation für die zweite Jahreshälfte ist dadurch merklich gestiegen.

Wolfgang Fallert
Wolfgang Fallert

Am vergangenen Sonntag habe ich dann den Tatsachen in die Augen geschaut. Am Thuner Stadtlauf wollte ich meine Bestzeit über 10 Kilometer knacken. Leider blieb es beim Vorhaben: Nach 7 Kilometern war der Ofen aus. Dies, obwohl ich den Ratschlag des running.COACH befolgt habe und defensiv gestartet bin. Gross verunsichern lasse ich mich deshalb aber nicht. Mein Ziel ist ja mit dem Frankfurt Marathon erst Ende Oktober. Vielmehr frage ich mich, ob ich mich nicht mehr an Ferien gewohnt bin oder an die erste Arbeitswoche danach… Aufschluss darüber sollte mir der Run to the Beat Halbmarathon vom 11. September in Basel geben. Ich freue mich auf den Lauf durch die Stadt und die Musik entlang der Strecke.