Schnell laufen will gelernt sein

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Markus Ryffel
Markus Ryffel

In den letzten Wochen fanden verschiedene Stadtläufe statt. Die große Masse läuft hierbei auf der gleichen Strecke wie die Elite und kann sich 1:1 vergleichen. Als Beobachter der Szene fällt mir folgendes auf:

  • Je schneller die Läufer, desto besser die Technik. Schnell Laufen heisst nicht nur, mit einem hohen Puls durch die Gassen zu rennen. Schnell laufen heisst vielmehr, möglichst ökonomisch möglichst schnell vorwärts zu kommen. Wer dies besonders gut beherrscht, holt das Maximum heraus, weil nicht unnötig Kraft verpufft wird, sondern die ganze Energie in die Vorwärtsbewegung einfliesst.
  • Auch du solltest versuchen, an deiner Technik zu feilen, damit du dich verbesserst und deine Ziele erreichst. Laufen alleine reicht nicht. Baue regelmäßig Lauftechnik und Kraftgymnastik in dein Training ein. Tipps und Übungsvorschläge dazu findest du in den Videos, die stets in Kombination mit deinen Laufeinheiten vorgeschlagen werden.
  • Nach diesem Prinzip habe ich meine grossen Erfolge vorbereitet: Indem ich stets allen Konditionsfaktoren Beachtung geschenkt habe,konnte ich mein Leistungsniveau steigern und entwickeln. Und als weitere positive Begleiterscheinung sei erwähnt, dass eine ökonomische Lauftechnik auch vor Verletzungen schützt.

In diesem Sinn wünsche ich euch ein gesundes, glückliches und erfolgreiches neues Laufjahr.
Markus Ryffel

So erlebte ich den Weltrekord

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Einen spannenden Rennbericht über einen Laufband-Event zu schreiben, scheint nicht sehr schwer zu sein: „Linker Fuss, Rechter Fuss, Linker Fuss, Rechter Fuss…“ und dies 24 Stunden am Stück. Eine eher triste Angelegenheit – Immerhin, dieser monotone Vorgang wurde 3 x unterbrochen und damit inszenierten wir, wenn auch nicht gewollt, etwas Spannung:

  1. Nach gut 35 Minuten kam nach dem „linken Fuss“ der „rechte Ellbogen“, dann das „linke Knie“ – der erste Sturz bei einem Läuferwechsel war Tatsache. Aber, und dies sei vorweg genommen, es sollte der letzte bleiben.
  2. Jedes Laufband besitzt einen grossen roten Knopf, der das Laufband unmittelbar zum Stillstand bringt. Für den normalen Betrieb macht dieser Knopf auch Sinn, für unsereins bedeutet er aber eine grosse Gefahr, da uns ein Stillstand Zeit kostet. Und so geschah es auch: In den frühen Morgenstunden behielten die Realisten im Team Recht, dass irgendwann bei circa 500 Wechseln der rote Knopf touchiert wird, ob man will oder nicht. Nach dem „Linken Fuss“ war dann erst mal Pause, bis das ganze System wieder neu aufgestartet war. Zwar nur circa 20 Sekunden, aber genug, um etwas nervös zu werden. Ausserdem, und das war fast ärgerlicher, waren die mühsam erarbeiteten Kalorien auf der Anzeige wieder auf 0 gestellt…
  3. Der Weltrekord war zum Greifen nah, nur noch wenige Kilometer, die Motivation sehr hoch. Zu hoch. Der Schwede in unserem Team pushte etwas zu fest, um den Titel der „schnellsten Maximalgeschwindigkeit des Tages“ – da Laufband hob es kurzerhand aus der Verankerung – „Stopp-Button“ – „Pause“ – „Linker Fuss, rechter Fuss, linker Fuss…“

Fazit: Es waren dies die einzigen 3 Schrecksekunden in 24 Stunden. Daneben gab es viele Highlights, den Rekord, die Spendensumme, unsere Taktik, die Unterstützung vor Ort und im Internet. Das war grandios. Im Namen des ganzen Teams bedanken wir uns bei running.COACH und deren Verfolger ganz herzlich.
Stefan Lombriser, Initiant des 24h-Weltrekordprojekts.

Wenn das Gefühl täuscht

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New York Marathon
New York Marathon

Die große Mehrheit jener, die einen Wettkampf absolvieren, versuchen ihre Bestzeit zu verbessern. Egal, ob die Strecke 5 oder 42 Kilometer misst, dabei 0 oder 1000 Höhenmeter überwunden werden müssen, oder der Läufer 20 oder 50 Jahre alt ist. Der Trieb nach schneller, höher, weiter scheint uns ewig zu begleiten.
Um eine neue Bestzeit zu erzielen, braucht es neben einem wohl dosierten, regelmäßigen Training vor allem eines: die richtige Wettkampftaktik. Wir haben im Rahmen unserer Auftritte mit dem running.COACH an diversen Laufevents festgestellt, dass eine große Anzahl an Läufern wenig Ahnung hat, wie schnell sie laufen können. Die geschätzte und die gelaufene Zeit weichen häufig um Minuten voneinander ab.
Wer mit dem running.COACH trainiert, hat mehrere Vorteile. Zwei möchte ich an dieser Stelle besonders hervorheben:

  1. Wer in der Vorbereitung die Trainings wie vorgeschlagen laufen kann, steht selbstbewusst an der Startlinie. Als Läufer weiss ich, dass ich die Zeit, die mir der running.COACH für den Wettkampf vorschlägt, unter optimalen Bedingungen laufen kann.
  2. Der running.COACH berechnet die realisitsche Endzeit. Als Läufer weiss ich somit, welche Geschwindigkeit ich laufen muss. Halte ich mich daran, erreiche ich das bestmögliche Resultat.

Die Kunst ist nun, im Rennen das Adrenalin unter Kontrolle zu halten und dem Sog des Läuferstroms zu widerstehen. Sie täuschen mein Gefühl für die richtige Geschwindigkeit und lassen mich nach einem schnellen Start bald einbrechen. Darum sollte ein jeder versuchen, vom ersten Meter an mit der richtigen Geschwindigkeit zu laufen. Unser Stoffwechsel kann nicht überlistet werden, er funktioniert sehr zuverlässig und logisch. Deshalb büsse ich die vermeintliche Zeitreserve, die ich mir auf der ersten Hälfte erarbeite, am Ende doppelt ein.
Meine Tipps:

  • Kontrolliere deine Geschwindigkeit bereits auf dem ersten Kilometer.
  • Gehe mit dem Ziel an den Start, die zweite Hälfte schneller zu laufen als die erste und setze es auch um.
  • Übe genau dies im Training: Lauf jede einzelne Einheit in der zweiten Hälfte schneller. Beispiele:
    1. Dauerlauf 1, 60 Minuten. Lauf auf einer Umkehrstrecke und wende nach 31 Minuten. Versuche nach 60 Minuten wieder am Ausgangsort zu sein.
    2. Intervall, 4x 5 Minuten. Lauf in jeder einzelnen Wiederholung die zweite Hälfte schneller als die erste und Wiederholung 3 und 4 schneller als 1 und 2.

News von den running.COACH Team Members

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Unsere drei Protagonisten haben in Luzern und Frankfurt ihre Laufsaison 2011 abgeschlossen. Nun ist ihr Fokus auf neue Ziele gerichtet, wie du ihren Videobotschaften entnehmen kannst. Wir werden die drei auch im kommenden Jahr begleiten und unterstützen und hoffen mit ihnen auf erlebnisreiche und erfolgreiche Laufmomente.
Karin Wyler

Auch Karin hatte im Spätsommer mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, die sie ziemlich weit zurückwarfen. Nichtsdestotrotz hat sie den Lucerne Halbmarathon bestritten und bereitet sich auf ein nächstes großes Ziel vor. Noch gibt sie sich diesbezüglich aber etwas bedeckt, wie du ihren Aussagen im Video entnehmen kannst.
Beatrice Gruber

Beatrice hat am Lucerne Halbmarathon  ihr Ziel trotz gesundheitlichen Problemen in der Vorbereitung mehr als erreicht. Was ihr nächstes großes Ziel ist, erfährst du im Kurzfilm.
Wolfgang Fallert

Der Walliser hat sich seinen Auftritt am Frankfurt Marathon etwas anders vorgestellt. Mehr dazu erfährst du im Video. Neue Ziele im kommenden Jahr helfen ihm aber, die Motivation wieder zu finden und das Training auch durch den Winter weiterzuführen.

Trailrunning ist zeitlos – unsere Serie ist zu Ende

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Mit dem Ende unserer Trailrunning-Serie schlägt auch das Wetter um. Die Wintersportorte werden froh sein, wenn die weisse Pracht vom Himmel fällt. Eine Vielzahl der Trailrunning-Wege wird jedoch gleichzeitig den Pisten und Loipen weichen müssen. Für uns bedeutet dies aber noch lange nicht das Ende der Trailrunning-Saison. Im Gegenteil. Das Laufen im und auf Schnee hat durchaus seinen Reiz. Viele Wintersportorte präparieren ein dichtes Netz an Winterwanderwegen und lassen das Herz von uns Läufern höher schlagen. Vorsicht ist jedoch geboten, wer sich auf die schneebedeckten Wege wagt: Eisige Flächen werden gerne übersehen, Stürze sind nicht ausgeschlossen. Helfen können hierbei neben dem angepassten Tempo das griffige Profil der Trailrunning-Schuhe oder Schneeketten.  Gut ausgerüstet werden in den nächsten Wochen unsere Gewinner des Fotowettbewerbes unterwegs sein. Sabine Christ und Jens Meyer haben mit ihren Bildern am meisten „Gefällt mir“ gesammelt und werden je einen Rucksack und ein Langarmshirt von Asics erhalten. Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals für eure Bilder und euer Mitwirken im Facebook bedanken.

Gewinnerin Damen: Sabine Christ
Gewinnerin Damen: Sabine Christ

Gewinner Herren: Jens Meyer
Gewinner Herren: Jens Meyer