Erfolgreich mit dem running.COACH

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Am vergangenen Sonntag fand bei teils misslichen äusseren Bedingungen der Zürich Marathon statt. Über 70 der 3000 Läuferinnen und Läufer haben sich mit dem running.COACH auf die 42 Kilometer vorbereitet und teilweise beachtliche Leistungen vollbracht. So dürfen wir beispielsweise Bruno Marbacher zum Schweizer Meisterschaftstitel in der Kategorie M45 gratulieren, Roger Schnyder zum zweiten Rang in der Kategorie M50 oder Christoph Sommer zum Erreichen der B-Limite für die Paralympics in London! Die erfolgreichen Resultate sind das eine, das gute Laufgefühl und die rasche Erholung das andere Produkt der individuellen Trainingspläne, die auf dem Erfahrungsschatz von Markus Ryffel, Viktor Röthlin und Christian Belz beruhen.

Verteilung der running.COACH User am Zürich Marathon 2012
Verteilung der running.COACH User am Zürich Marathon 2012

Wir haben die Resultate unserer User analysiert und können weitere interessante Infos liefern:

  • Die Durchschnittszeit der running.COACH User beträgt 03:41:00.
  • Unsere Prognose war im Schnitt 00:02:39 zu schnell. Dies entspricht einer Abweichung von 1.2%! In Anbetracht von Wind, Regen und Kälte ein stolzer Wert.
  • Die kleinste Abweichung war 00:00:07, weniger als 1 Promille.
  • 6 Läufer wiesen im Ziel weniger als 1 Minute Differenz zur Prognose auf.

Aus diesen Resultaten ziehen wir folgende Schlüsse:

  • Wer mit einem Trainingsplan trainiert, erhöht die Motivation und erreicht seine Ziele.
  • Wer mit dem running.COACH trainiert, weiss, was am Renntag möglich ist zu laufen.
  • Die running.COACH Trainingspläne sind für alle Leistungsniveaus geeignet.
  • Das beste Resultat erzielt, wer sich an die vorgeschlagene Geschwindigkeit hält. Und dies vom ersten Meter an.

Christian Belz startet am Zürich Marathon

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Christian Belz
Bildquelle: Erwin Zulger (www.silvesterlauf.ch)

Nach dem Jungfrau und New York City Marathon im letzten Jahr läuft Christian Belz, der Ende 2010 vom Leistungssport zurückgetreten ist, zum ersten Mal den Zürich Marathon. Während er während seiner Aktivzeit um Sekunden und Limiten kämpfte, steht für den Hobbysportler nun bei seinen Starts an Wettkämpfen das Erlebnis im Vordergrund. Vor seinem Debut in Zürich hat er mit uns gesprochen.
Wie lief deine Vorbereitung?
Seit meinem Rücktritt vom Spitzensport geniesst die Arbeit Priorität. Trainiert wird somit nur noch, wenn alles andere erledigt ist. Verglichen zu früher ist das noch ein Bruchteil. Und entsprechend steht es um den Formstand. In Zürich werde ich deshalb als Hobbysportler unterwegs sein und versuchen, die Atmosphäre vom ersten Meter an zu geniessen.
Was für eine Verbindung hast du zum Zürich Marathon?
Den Zürich Marathon wollte ich schon als Profi, als ich mich auf die Marathonstrecke konzentrierte, laufen. Leider hat es dann wegen einer Verletzung nicht geklappt. Am Sonntag werde ich das Engagement meines neuen Arbeitgebers PowerBar, der offizieller Verpfleger am Zürich Marathon ist, aus Kundenperspektive beurteilen können.
Wie sieht deine persönliche Verpflegung während dem Wettkampf aus?
Ich werde mich an den offiziellen Verpflegungsstationen verpflegen und zur Sicherheit 2 PowerBar Gels mitnehmen. So sollte ich allfällige Tiefs umschiffen können.
Welches sind deine wichtigsten Tipps für die Läuferinnen und Läufer?

  1. Die Arbeit ist getan: In der letzten Woche kann man nichts mehr aufholen. Die letzten Tage stehen ganz im Zeichen der Erholung.
  2. Das Material sollte neu, aber bereits ausprobiert sein: Socken, Schuhe und Shirt.
  3. Setz dir ein realistisches und dem aktuellen Leistungsstand entsprechendes Ziel und lass dich nicht von der Euphorie zu einem Blitzstart verleiten.
  4. Das Wichtigste: Geniessen und bewusst erleben! Der Marathon ist die Belohnung für alle Anstrengungen der letzten Wochen und Monate.

So wird dein Zürich Marathon ein Erfolg

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Viktor Röthlin
Am kommenden Sonntag findet zum 10. Mal der Zürich Marathon statt. Viele positive Emotionen verbinde ich mit dem Frühjahrsmarathon in der Millionenstadt. In besonderer Erinnerung sind mir natürlich meine beiden Siege in den Jahren 2004 und 2007. Aber auch an die erste Austragung 2003 erinnere ich mich gerne zurück, obwohl ich mich nach einem packenden Zweikampf schlussendlich dem mittlerweile eingebürgerten Tesfaye Eticha geschlagen geben musste.
42 Kilometer läuft man nicht einfach so. Damit ein Marathon ein Erfolg wird, sollte man sich über Monate gewissenhaft vorbereiten. Das gilt für dich wie für mich. Gleich wie meine folgenden 10 Tipps. Sie sind neben der richtigen Laufgeschwindigkeit meine „Lebensversicherung“.

  1. Am Sonntag brauchst du viel Kraft und Energie. Achte deshalb auf stressfreie Arbeitstage in dieser Woche.
  2. Gönne dir regelmässig und ausreichend Schlaf. Ich denke dabei insbesondere auch an einen kurzen Mittagsschlaf von jeweils 10 bis 15 Minuten Dauer.
  3. Die Trainingsarbeit ist getan, Aufholen kannst du nichts mehr. Die letzte intensive Einheit sollte spätestens morgen Dienstag stattfinden.
  4. Lade deine Energiespeicher ab Donnerstag mit Kohlenhydraten.
  5. Trinke während der ganzen Woche ausreichend Flüssigkeit.
  6. Reise frühzeitig nach Zürich, damit du in aller Ruhe die Startvorkehrungen erledigen kannst.
  7. Halte das Aufwärmen kurz. Wenn du über 3 Stunden brauchst für die 42 Kilometer, reichen 5-10 Minuten leichtes Jogging. Schnelleren Läufern empfehle ich ein Aufwärmen wie vor einem Mitteltempo.
  8. Drittle die Strecke und erreiche so das beste Resultat, weil du auch am Schluss noch zulegen kannst. Lauf das erste Drittel ganz entspannt. Achte dich auf dem zweiten Drittel auf die Laufökonomie. Gib Gas auf dem letzten Drittel. (Erst) hier darf es auch mal weh tun.
  9. Lege dir ein Verpflegungskonzept zurecht, damit du keine Leistungseinbusse erleidest.
  10. Keine Experimente: Tue nur, was sich bis jetzt in der Vorbereitung auf andere Laufevents bewährt hat.

Ich wünsche dir viel Erfolg. Freue dich auf den grossen Tag und die verdiente Laufpause danach!