Aqua-Fit – die perfekte Alternative in der kalten Jahreszeit

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Herbst und Winter mögen durchaus ihre schönen Seiten haben mit dem sich verfärbenden Laub, Nebelschwaden über Gewässern oder den tief verschneiten Wegen und Feldern später im Jahr. Für uns Läufer ist es aber häufig vor allem kalt und nass und insbesondere dunkel. Kein Wunder sinkt da bei vielen Läuferinnen und Läufern die Motivation, das Training weiterzuziehen und die Grundlagenausdauer zu pflegen. Doch eigentlich hängt genau davon ab, was im nächsten Jahr in den Ranglisten steht. Die Basis wird quasi jetzt gelegt.

Deep Water Running im schwimmtiefen Wasser
Deep Water Running im schwimmtiefen Wasser

Wer es satt hat, immer im Dunkeln zu laufen, sollte zumindest versuchen, am Wochenende seine Runde tagsüber bei Tageslicht zu drehen. Unter der Woche kann es motivierend sein, wenn man sich mit Gleichgesinnten trifft. Denn geteiltes Leid ist halbes Leid. Oder aber man forciert das alternative Training. Eine bestens geeignete Variante während den Wintermonaten ist Aqua-Fit, das einzigartige Ganzkörpertraining im schwimmtiefen Wasser. Die Kombination aus Wassergymnastik und Deep Water Running gehört im Prinzip ins Repertoire eines jeden Läufers. Dies deshalb, weil bei der Wassergymnastik praktisch alle Muskelgruppen gestärkt werden können und Muskelschlingen in einer anderen Art und Weise gefordert werden, wodurch die Verletzungsanfälligkeit sinkt. Im Deep Water Running werden mit verschiedenen Schrittmustern die an der Laufbewegung beteiligten Muskeln gestärkt und gleichzeitig bei korrekter Durchführung die effiziente Lauftechnik an Land vorbereitet.
Spezifisches Krafttraining im schwimmtiefen Wasser
Spezifisches Krafttraining im schwimmtiefen Wasser

Das Laufen im Wasser ist aufgrund des fehlenden Bodenkontakts sehr anspruchsvoll. Umso wichtiger ist eine präzise Einführung. Am Waterpowerday vom 8. Dezember hast du die Möglichkeit, die Vorzüge von Aqua-Fit kennenzulernen, die Schrittformen zu erwerben und mit Videoaufnahmen zu kontrollieren. Ebenso erhältst du die nötigen Informationen, wie du das Laufen im Wasser in deinen Trainingsplan einbaust.
Hier gibt es mehr Infos über Deep Water Running und hier geht es zur Anmeldung zum Waterpowerday.
Lautloses Schweben - gelenkschonend und kräftigend zugleich
Lautloses Schweben – gelenkschonend und kräftigend zugleich

Manfred Beck – Ich trainiere mit dem running.COACH

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Manfred Beck
Manfred Beck

Nachdem ich bis ins Jahr 2009 während 28 Jahren ein starker Raucher war und meine sportliche Passivität damit rechtfertigte, dass ich auf dem Bau arbeite und dementsprechend genug Bewegung hätte, kam mit dem Nichtraucherdasein das Gefühl auf, dass ich noch etwas bewegen müsse. Zaghaft versuchte ich ein wenig zu laufen. Am Anfang dachte ich, dass dies wohl nie was wird. Vor allem weil ich mich im 2010 für meinen ersten Greifenseelauf anmeldete und dabei völlig auf die „Schnauze“ fiel und diesen mit 2:19 Stunden beendete. Komischerweise wurde mein Ehrgeiz damit aber richtiggehend geweckt. Ich entschloss mich nach einem Plan zu trainieren. Zufällig stiess ich dabei auf running.COACH. Ich lief zwar im selben Jahr noch den Lucerne Halbmarathon in 2:14 Stunden, das richtige Training mit dem running.COACH begann jedoch erst danach richtig.
Zögerlich aber stetig machten sich spürbare Fortschritte bemerkbar und dank den wirklich hilfreichen Tipps des running.COACH fühlte ich mich auch auf dem richtigen Weg. Es ist schön, wenn man sich bei auftretenden Fragen an kompetente Leute wenden kann. Genau von diesem Vorteil machte ich mehrmals Gebrauch. Ich lief im 2010 noch den Silvesterlauf mit mässigem Erfolg und richtete anschliessend mein Training auf das Jahr 2011 und den Bündner Frühlingslauf aus, welchen ich in 2:06 Stunden beendete. So allmählich waren meine Forschritte auch in den Zeiten und vor allem an der Freude beim Laufen spürbar. Voller Elan stürzte ich mich ins Training für meinen zweiten Greifensselauf, weil hier hatte ich noch eine Rechnung offen. Ich beendete diesen in 1:51 Stunden und hatte dabei das Gefühl, dass dies noch lange nicht das Ende der Bohnenstange ist. Meinen zweiten Lucerne Halbmarathon schloss ich 5 Wochen später in 1:47 Stunden ab. Wow, jetzt habe ich es doch tatsächlich unter 1:50 Stunden geschafft. Mein Ehrgeiz war nun doppelt angestachelt.
Manfred Beck vor dem Kolosseum am Rom Marathon
Manfred Beck vor dem Kolosseum am Rom Marathon

Abermals bemühte ich mich eines neuen Trainingsprogrammes des running.COACH, mit dem Unterschied, dass ich diesmal mein Training auf die volle Distanz (Marathon) richtete. Es waren teilweise einsame und kalte Läufe an diesen Wintermörgen bzw. Abenden, nie jedoch hatte ich das Gefühl mit dem Training überfordert zu sein. Im Gegenteil die Motivation und vor allem die genauen Vorgaben halfen mir, keinerlei Zweifel an meinem Vorhaben aufkommen zu lassen.
Im März 2012 startete ich in Rom an meinem ersten Marathon, den ich in 4:01 Stunden auch finishte. Absolut happy war ich mit meinem Resultat. Als während des Laufes bei km 35 so was wie eine Krise aufkam, waren es genau diese langen Läufe, die mich motivierten weiterzumachen. Wieder zuhause und nach einer vom running.COACH „erzwungenen“ Pause, richtete ich mein Training auf den Lucerne Marathon 2012 aus. Es waren wiederum viele einsame Stunden, die ich diesen Sommer auf verschiedenen Strassen, Wegen und Hügeln verbracht habe, und es wäre gelogen, würde ich behaupten, dass ich dabei nie gelitten habe. Aber ich blieb stur dran. Meinen dritten Greifenseelauf, den ich als Vorbereitungswettkampf für Luzern absolvierte, beendete ich in 1:45 Stunden. Seit ich laufe nur Verbesserungen, welch Potential da wohl noch brach liegen mag???
Manfred Beck am Lucerne Marathon
Manfred Beck am Lucerne Marathon

Am letzten Oktobersonntag startete ich dann also beim Schneemarathon in Luzern und beendete diesen in für mich sensationellen 3:38 Stunden. Wenn ich daran denke, von wo ich gekommen, und noch mehr wenn ich mir überlege, wohin diese Reise noch gehen kann, überkommt mich sowas wie ein Hochgefühl. Im Moment habe ich zwar wieder meine schöpferische Pause, meine Beine danken mir, mein Kopf ist jedoch schon wieder einen Schritt weiter und mein nächstes Ziel ist der Wien Marathon im April 2013.
Ich werde es nicht müde, den running.COACH dafür hochzuheben. Dank diesem Wegbegleiter bin ich schon um einiges weiter, als ich mir je gedacht hätte.
Man kann mit dem entsprechenden Hintergrund also auch als völliger Neuling und in „gesetztem“ Alter (bin auch schon 46) noch einiges bewegen und Unvorstellbares zur Realität werden lassen. Hätte mir jemand vor drei Jahren diesen Werdegang prophezeit, ich glaube ich hätte laut gelacht. Heute jedoch ist das Laufen ein wichtiger Bestandteil in meinem Leben geworden und gibt mir auch die Zeit, mich mit mir selbst auseinanderzusetzen und den Kopf auszulüften.