Zähne und Sport – ein Thema, das oft vergessen geht

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Wollen Läuferinnen und Läufer ihr Leistung optimieren, denken sie insbesondere an umfangreicheres und intensiveres Training, an Nahrungsergänzungsmittel und sonstige Hilfsmittel. Daran, dass die Zähne im ganzen Mosaik ein entscheidender Stein sein könnten, denkt kaum jemand, obwohl stark zuckerhaltige Nahrungsmittel, saure Getränke, Stress und mangelhafte Mundhygiene die Zahngesundheit gefährden können. Risikofaktoren, die gerade bei Sportlern sehr verbreitet sind. Hinzu kommt, dass Läuferinnen und Läufer durch die körperliche Anstrengung weniger Speichel bilden. Die Folgen: Mundtrockenheit und raue Lippen bis hin zu Zahnfleischentzündungen.
Beim Sport im Allgemeinen und beim Laufen im Besonderen wird vorwiegend durch den Mund geatmet. Dies führt zu einem Austrocknen der Schleimhäute und zu einer zusätzlichen Verschlimmerung dieser Symptome. Die dauernde Flüssigkeitsaufnahme mit zucker- und säurehaltigen Energiegetränken auf langen Strecken, dazu ab und zu noch ein Riegel oder Gel für den nötigen Energieschub – schon sind die Zähne ernsthaft gefährdet.

Sportgetränke können unsere Zähne gefährden
Sportgetränke können unsere Zähne gefährden

Der Speichel ist unsere natürliche „Zahnbürste“ – wenn er nicht fliesst, werden auch der Zucker und die Säure, die es in allen gängigen isotonischen Getränken und Riegeln/Gels hat, nicht weggespült. Ein Paradies für die Bakterien, die unsere Mundflora bevölkern. Karies und Zahnfleischerkrankungen sind unmittelbar auf bakteriellen Zahnbelag – die berüchtigte Plaque – zurückzuführen. In diesem Belag leben und gedeihen die zerstörerischen Bakterien. In der Plaque wird Zucker flugs in zusätzliche Säure vergärt und damit die Zähne attackiert! Folge: Karies und Erosionen!
Ritualisiere Zähneputzen, damit es zur Selbstverständlichkeit wird
Ritualisiere Zähneputzen, damit es zur Selbstverständlichkeit wird

Einige einfache Vorkehrungen können Sport-Erlebnisse zu einem zahnschonenden Vergnügen machen:

  • Nimm wenn möglich zahnschonende Getränke auf lange Trainingseinheiten mit: Wasser, Tee oder stark verdünnter frischer Fruchtsaft (ergibt mit einer Prise Salz ein wunderbar elektrolytisches Getränk)
  • Spüle bei Wettkämpfen den Mund nach der Verpflegung mit einem Schluck Wasser
  • Deponiere einen Kaugummi in einer Wangenfalte: nach der Verpflegung kurz kauen und so die Speichelproduktion anregen
  • Ritualisiere Zähneputzen wie Duschen: Putze nach Trainingseinheiten/Wettkämpfen deine Zähne
  • Verwende fluoridierte Mundhygiene-Produkte! Bürste dazu mindestens einmal wöchentlich ein hochdosiertes Gel (elmex, paro) ein – denn Fluorid macht die Zähne säureresistenter.
  • Reinige auch den Zahnzwischenraum mit entsprechenden Hilfsmitteln.
  • Lass dich mindestens einmal jährlich bei einer professionellen Zahnreinigung bei der Dentalhygienikerin/Prophylaxeassistentin beraten!

Auch Mundgesundheit soll ein Ziel der Sportlerin und des Sportlers sein!
Dieser Blog wurde von Karin Hophan, Prophylaxeassistentin, verfasst.

Schütze deine Augen

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Die meisten Leute kennen die kurzfristigen Gründe für das  Tragen einer Sonnenbrille: UV-Schutz, Blendschutz, Wind- und Staubschutz. Nicht zu vergessen sind auch die kosmetischen Gründe, die für den einen oder die andere fürs Brille-Tragen sprechen.

Für eine Brille gibt es viele Einsatzmöglichkeiten
Für eine Brille gibt es viele Einsatzmöglichkeiten

Leider wird die langfristige Einwirkung von Licht auf das Auge zu wenig thematisiert. Da wir heutzutage generell älter werden, muss unsere Netzhaut immer länger durchhalten. Wie überall im Körper zeigen sich auch da die im langen Leben gemachten Fehler.
Die altersbedingte Makula-Degeneration (AMD) ist momentan erst in kleinen Kreisen ein Begriff. Die genauen Ursachen sind noch nicht ganz erforscht, aber bis jetzt heisst es, man soll die Augen so früh und so viel wie möglich vor Lichteinstrahlung schützen. Eine Therapie gegen AMD gibt es bis jetzt nämlich noch nicht, der entstandene Schaden kann höchstens begrenzt werden. Ist man von der AMD betroffen, verliert man die zentrale (sehr wichtige) Sehschärfe. Obwohl man nie ganz erblindet, ist man funktional stark beschränkt / behindert. So kann man nicht mehr oder kaum noch lesen und auch die Gesichter erkennt man nur noch schwer.
Eine gute Brille schützt vor bösen Überraschungen
Eine gute Brille schützt vor bösen Überraschungen

Für alle, die viel draussen sind (wie wir Läufer), ist es also stark zu empfehlen, eigentlich immer eine gut abdeckende (Sonnen)-Brille zu tragen und nicht zu warten, bis man z.B. 65 Jahre alt ist und die Diagnose AMD schon hat (ca. 10% betroffen!). Es geht hier um langjährige Einstrahlung, gewöhnt euch dran!
Dieser Blog wurde von Jos Beersma, Dipl. Augenoptiker SBAO verfasst.

Lauerzerseelauf – kleine, feine See-Umrundung am Freitag-Abend

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In gut zwei Wochen, am Freitag, 28. Juni, findet der zweite Lauerzerseelauf statt. Die 10 km lange Strecke wurde kürzlich sogar homologiert, sodass sie nun auch die ambitionierten Läufer animiert, mitzulaufen.

Schon bald wird zum Lauerzerseelauf gestartet: Die Strecke rund um den Lauerzersee verlangt von den Athleten alles ab.
Schon bald wird zum Lauerzerseelauf gestartet: Die Strecke rund um den Lauerzersee verlangt von den Athleten alles ab.

Die erste Austragung des Lauerzerseelaufes wurde ein voller Erfolg. Schon seit einiger Zeit ist das OK daran, auch die zweite Austragung zu einem Lauffest werden zu lassen. Wenn das Wetter wie im  letzten Jahr mitspielt, sollte diesem Vorhaben nichts im Wege stehen. Bereits haben sich viele Läuferinnen und Läufer für den Freitagabend, 28. Juni, angemeldet.
Die Strecke wurde kürzlich genau vermessen und wurde nun von Swiss-Athletic homologiert. Mit einer Zusatzschlaufe beim Alters- und Pflegeheim Au in Steinen misst sie nun exakt zehn Kilometer. Dies war eine der Voraussetzungen, dass die Strecke jetzt auch von offizieller Seite genehmigt worden ist.
Streckenrekorde in Gefahr
Um 19.00 Uhr werden die Läuferinnen und Läufer von der Badi Seewen die zehn Kilometer lange Strecke rund um den Lauerzersee unter die Füsse nehmen. Im vergangenen Jahr holten sich Daniel Berglas aus Henggart mit 32.57,0 sowie Maja Luder-Gautschi aus Bertschikon mit 38.59,8 die Tagessiege. Es wird interessant zu beobachten sein, ob diese Bestzeiten dieses Jahr unterboten werden, zumal die Länge der Strecke doch um ein paar Meter erweitert werden musste, um die Bedingungen von Swiss Athletics zu erfüllen.
Lauffest & Konzert im Seebad Seewen-Schwyz
Das Besondere am Lauerzerseelauf ist, dass der Wettkampf mit dem Zieleinlauf nicht zu Ende ist. Anschliessend findet in der Badi Seewen das Lauffest mit Live-Musik vom Feinsten statt. Dort kann dann jedermann über sein Erlebtes auf der Strecke erzählen. Im letzten Jahr, als das Rennen bei sehr grosser Hitze ausgetragen wurde, hatten einige Athleten jedenfalls nicht nur von positiven Erlebnissen zu berichten. Das Ziel des OK ist es, den Lauerzerseelauf zu einem festen Bestandteil des Jahresprogramms im Talkessel Schwyz werden zu lassen.
Wer sich also für die zweite Austragung des Lauerzerseelaufes noch anmelden möchte, kann dies bis am 24. Juni unter www.lauerzerseelauf.ch tun.
WM-Teilnehmerin ist am Start
Laufen ist ihre Leidenschaft: Lucia Mayer aus Stans.
Laufen ist ihre Leidenschaft: Lucia Mayer aus Stans.

 
Dass der Lauerzerseelauf auch für ambitionierte Läuferinnen und Läufer immer interessanter wird, zeigt sich darin, dass sich mit Lucia Mayer-Hofmann aus Stans eine Läuferin angemeldet hat, welche sich bereits für den WM-Marathon vom 10. August in Moskau qualifiziert hat. Die Nidwaldnerin gewann im vergangenen Oktober den Luzern Marathon und belegte dieses Jahr mit der Zeit von 2:42:46 am Zürich Marathon den hervorragenden siebten Rang.  (aw)

Das Läufer-Frühstück – Gut versorgt in den Tag starten (Teil II)

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Im ersten Blog zum Thema haben wir die Vorteile des Frühstücks aufgeführt. Nun möchten wir dir einige Rezepte für ein reichhaltiges Frühstück und eine leckere Zwischenmahlzeit geben:
Frühstücks-Shake

Leckerer Frühstücks-Shake
Leckerer Frühstücks-Shake

 
– 150 g Magerquark
– 100 ml Milch
– 1 Banane
– 100 g frische oder gefrorene Beeren, z.B. Himbeeren, Heidelbeeren, Erdbeeren
– 3 EL Haferflocken
– 1 EL Leinsamen
– ggf. Honig zum Süßen
– wahlweise 1 TL Zimt, 1 TL Kakao, 2 cm frischen Ingwer
Zubereitung: Alle Zutaten in einen Shaker geben, mit dem Pürierstab mixen. Deckel darauf geben und mitnehmen.
 
Amaranth-Sojajoghurt-Mus
200ml Milch oder Milch/Wasser gemischt
2 EL Leinsamen
2 EL Haferkleie (mit Keim)
4 EL Amaranth gepufft
1 Messerspitze gemahlene Vanille oder 1 TL Kakao oder ½ TL Zimt
zum Süßen: Agavendicksaft
50 g Apfelmus
100 g Soja-Joghurt ungesüßt
1 Stück frisches Obst
Wahlweise Zimt oder Kakao
Zubereitung: Milch oder Wasser in einem Topf erwärmen. Leinsamen, Haferkleie, gepufften Amaranth und die Vanille dazugeben und unterrühren. Leicht einkochen lassen, dann vom Herd nehmen. Mit dem Apfelmus, Soja-Joghurt und dem Obst servieren. Ideal auch zum Mitnehmen in einer Tupperbox geeignet.
Frisches Dinkel-Müsli
150 g Magerquark
50 g körniger Frischkäse
50 g Naturjoghurt 1,5%
1 Apfel gerieben
30 g Dinkel gequollen
1 EL Leinsamen
10 Mandeln
1 EL Agavendicksaft
Wahlweise Zimt, Rosinen, Nüsse, Kakao, Haferkleie
Zubereitung: Am Vorabend 100 g ganzen Dinkel (für mehrere Portionen) in einer Thermoskanne mit etwa 300ml kochendem Wasser übergießen und mit Deckel über Nacht quellen lassen. Quark, körnigen Frischkäse und Naturjoghurt mit dem Agavendicksaft in einer Schüssel gut vermischen. Den Apfel mit einer groben Reibe reiben, die weiteren Zutaten unterrühren.
Reife Früchte geben dem Frühstück eine frische Note
Reife Früchte geben dem Frühstück eine frische Note

Zwischen den Hauptmahlzeiten sollten nicht mehr als 5 Stunden liegen. Es macht demnach Sinn, auf eine Zwischenmahlzeit zurückzugreifen. Hier zwei leckere Vorschläge:
Frucht-Buttermilch
500 ml Buttermilch oder Kefir
250 g frische oder tiefgekühlte Erdbeeren oder Himbeeren
1 Messerspitze frische Bourbon-Vanille
1 TL Kakao
ggf. 5 Eiswürfel
ggf. Honig oder Agavendicksaft zum Süßen
Zubereitung: Die Beeren säubern. Alle Zutaten in einen Mixer geben und fein pürieren.
Trockenfrucht-Nuss-Grundmischung
Eine Handvoll pro Tag naschen
Eine Handvoll pro Tag naschen

 
– 200 g blaue Weinbeeren
– 200 g Mandeln mit Schale
– 200 g Walnüsse geschält
– 100 g Cashewnüsse
– 100 g Soft-Aprikosen
– 100 g Softfeigen
– 100 g Cranberries
Die Nüsse und Früchte mischen und bei Bedarf eine Handvoll naschen.

BMW Berlin Marathon – Hier sind die ersten Begründungen

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Happy Monday! Berlin
 
1. Beitrag von Rita Leibundgut:
Ich bin im 40. Lebensjahr und trainiere seit 2 Jahren mit running.COACH = Zahl 42, wie der Marathon Kilometer hat
40 B E R L I N M A R A T H O N
40 Lebensjahr
0 mal in Berlin
Bin Fan von running.COACH
erhalte wertvolle Tipps
renne plötzlich
laufe schneller
ich habe sinnvolle Trainingseinheiten
nur positive Aspekte
Meine Wunschmarathonstadt
alle Runningcoachinfos anwenden
rennen, geniessen
alles geben
tolle Atmosphäre
heute davon träumen
optimal mit running.COACH vorbereiten
nie mehr vergessen
 
2. Beitrag von Jacqueline Keller:
Nachstehender Reim ist leider wahr! Ich leide unter Flugangst!
Und wahr ist auch, dass Sohn Samuel (begleitet durch seinen Vater) am New York Marathon starten wird.
Aber vielleicht liegt für mich ja Berlin drin?
Hier mein Wettbewerbs-Beitrag:
Euse Sohn tued sech för de New York-Marathon vorbereite
Es esch en Fruscht, denn ich chan en ned emol begleite
Glaubed mer – ich tue ned lüge
Ich han ebä Angscht vor em Flüge!
En grosse Marathon in Europa – das wär de Hit
Drom mach ich gern a Eurem Wettbewerb mit
Berlin schtoht New York ned vell noh
Ond chasch erscht no met em Zögli goh!
 
3. Beitrag von Toni Rölli:
Ich möchte am Berlin Marathon starten weil……
ich als 44 Jahre junger Marat(h)oni in meiner erst kurzen Marathonkarriere bereits 3x die 42,195 km gefinisht habe.
Und das immer in einer grösseren Stadt: Die Premiere war in Luzern, gefolgt von Lausanne und zuletzt war ich in der grössten Schweizerstadt Zürich.
So bin ich nun in einem veritablen Dilemma, wo respektive welcher ist mein nächster Marathon? Die Lösung……….
Da nach Viktor Jaccobo Deutschland schon bald als neuer grosser Kanton zur Schweizer Eidgenossenschaft gehört kommt logischerweise nur ein Event als nächstes für mich in Frage: Der Berlin – Marathon!
P.S. Als bereits langjähriges running.COACH Mitglied werde ich Dank der optimalen Vorbereitung wieder eine Zeit klar unter 4 Stunden laufen!
 
4. Beitrag von Thorsten Firlus
ich hasse Laufen.
Meine Mutter erzählt gerne die Geschichte, wie ich als Kind in den Keller ging, die Stahltür aufschloss, das Fahrrad herausholte und damit zum Vivo radelte, weil ich einen Liter Milch kaufen sollte. Die Strecke betrug 110 Meter laut Google Maps. Als Kind dachte ich, für den weiten Weg nehme ich besser das Rad. In diesen 110 Metern kann viel passieren. Es können 10 Hürden dort stehen, jede 1,067 Meter hoch.

Abbildung 1: Weg vom Heim zum Vivo
Abbildung 1: Weg vom Heim zum Vivo

Wenn ich sie in 12,8 Sekunden liefe, wäre ich Weltrekordler und wäre 30,77 km/h schnell gewesen. Ich hasse aber Laufen. Deswegen nahm ich das Rad, das ich danach wieder in den Keller stellte. Ich war nie 30,77 km/h schnell auf meinem Rad. Aber ich hasse Laufen.
Abbildung 2: Stolzer Rennradbesitzer
Abbildung 2: Stolzer Rennradbesitzer

Es hat sich in den vergangenen 32 Jahren nicht viel geändert. Laufen scheint mir sinnlos. Sicher, der Anblick trabender Pferde, gar flüchtender Antilopen lehrt mich Ehrfurcht vor der Fortbewegung mittels schierer eigener Körperkraft. Aber weder möchte ich nach Iffezheim, noch lebe ich auch nur nahe der afrikanischen Savannen.
Ich laufe heute. Viel. Marathon. Aber ich hasse es. Wirklich. Ich tue es nur, weil ich nicht nur Rad fahren kann. Nicht als Triathlet. Aber laufen – ich hasse es. Man muss stehen. Nicht mal eine Sekunde die Beine baumeln lassen. Kein Rausch bei der Abfahrt. Kein kühlender Fahrtwind. Ich muss in Büsche machen, weil der Darm angeregt wird. Die Natur demütigt mich. Ich hasse Laufen alleine dafür.
Andere laufen gern. Demeter Dick, der heißt wirklich so, der läuft wirklich gern. Der holt einen Liter Milch notfalls auch aus 50 Kilometer Entfernung, wenn er dabei Laufen darf.
Demeter aus Linz in Österreich hat viele Menschen und auch mich mit seiner Begeisterung angesteckt fürs Laufen. Ich will nicht sagen, dass ich Laufen seinetwegen nicht mehr hasse, das tue ich mit großer Inbrunst. Aber ich tue es bisweilen etwas weniger aus der Tiefe meiner Seele. In schwachen Momenten mit leichten Anflügen schwindender Ablehnung.
Aber in Berlin laufen? Wo man sich so herrlich über die S-Bahn ärgern kann? Rikscha nehmen? Drive-Now-Cabrios besteigen? Doppeldeckerbus fahren? Im Tiergarten einfach liegen bleiben? Im KaDeWe Blaubeerkuchen von Le Notre essen? Gar einen Marathon? Wozu? Berlin ist überschätzt, all die Hipster in Mitte, die saturierten Lobbyisten, die Stadt, die Blogs wie Notes-of-Berlin hervorbringt?
Ganz sicher nicht. Das sollen, bitteschön, gerne andere tun.
Demeter Dick.
Der will da den Marathon in 2 Stunden und 29 Minuten laufen. Könnte er auch woanders. Klar. Aber er will nach Berlin. Fragen Sie nicht mich, warum. Er ist Österreicher. Er will wohl mal eine große Stadt sehen. Oder einfach nur 2 Kilometer ohne Berge vor der Nase laufen. Fragen Sie ihn. Ich weiß es nicht. Aber er will da hin. Sein Freund André Pristaff macht da auf Facebook eine Riesenwelle, damit das klappt. Stiftet andere Menschen dazu an, Demeter da einen Startplatz zu besorgen. Ich habe mich anstiften lassen. Er soll da laufen.
Wir alle wollen das. Sie jetzt auch.
Geben Sie ihm den Platz.
Nicht mir. Ich hasse laufen.
Danke
Thorsten Firlus-Emmrich
 

BMW Berlin Marathon zum Zweiten – Hier kommt deine Chance!

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Happy Monday! BerlinWir gehen in die zweite Runde! Nachdem bei der letzen Verlosung eines BMW Berlin Marathon Startplatzes viele Hundert Likes gesammelt wurden, ist dieses Mal eure Kreativität gefragt. Ob Videobotschaft, Foto oder Text, deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Lass dir etwas Ausgefallenes einfallen, das uns überzeugt. Sende uns dein Werk bis zum 17. Juni an wettbewerb@runningcoach.ch. Die besten Einsendungen werden wir hier auf unserem Blog und auf Facebook veröffentlichen.

15’115 Frauen starten in Bern

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Der 27. Schweizer Frauenlauf vom kommenden Sonntag kann einen neuen Teilnehmerrekord verzeichnen! 15’115 Frauen aus 13 Nationen und allen Schweizer Kantonen werden über 500 m, 1,6 km, 5 km oder 10 km auf die Strecke geschickt. Der einzigartige Laufevent mit dem Zieleinlauf direkt vor dem Bundeshaus schreibt somit ein weiteres erfolgreiches Kapitel.

Der Bundesplatz in Frauenhand
Der Bundesplatz in Frauenhand

Die sechstgrösste Laufveranstaltung der Schweiz ist für viele Frauen der erste Wettkampf überhaupt. Die verhältnismässig kurze Strecke mit einfachem Streckenprofil eignet sich bestens, um erste Wettkampferfahrungen zu sammeln. Bezeichnend ist deshalb, dass der Anteil jener, die zum ersten Mal am Frauenlauf teilnehmen, sehr hoch ist: 38% oder 5848 starten erstmalig am Frauenlauf. 41 Frauen haben keine einzige Austragung verpasst und laufen zum 27. Mal!

Keine zu klein, dabei zu sein
Keine zu klein, dabei zu sein

Laufen kann man bis ins hohe Alter. Das beweist die älteste Teilnehmerin, die mit 85 Jahren noch über 10 km antreten wird. Ihr gegenüber stehen 56 Mädchen im Alter von 5 Jahren, die über 500 Meter im Girls-Sprint zugelassen sind. Den grössten Anteil stellen mit 436 Startenden die 15-Jährigen, während 23% der Teilnehmerinnen der Gruppe der 40-49-Jährigen zugeordnet werden können.

Schätze deine Laufzeit und gewinne attraktive Preise
Schätze deine Laufzeit und gewinne attraktive Preise

In diesem Jahr werden auch rund 150 Läuferinnen, die sich mit dem running.COACH vorbereitet haben, an der Startlinie stehen. Sie haben gute Chancen, an unserem Wettbewerb zu reüssieren, da sie vom Online-Trainingssystem eine verlässliche Prognose erhalten. Am Schätzwettbewerb können alle Frauen teilnehmen, die mit Startnummer am Sonntag durch die Stadt Bern laufen werden.

Schätze deine Laufzeit  im Voraus und gewinne attraktive Preise!

15'115 Frauen starten in Bern

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Der 27. Schweizer Frauenlauf vom kommenden Sonntag kann einen neuen Teilnehmerrekord verzeichnen! 15’115 Frauen aus 13 Nationen und allen Schweizer Kantonen werden über 500 m, 1,6 km, 5 km oder 10 km auf die Strecke geschickt. Der einzigartige Laufevent mit dem Zieleinlauf direkt vor dem Bundeshaus schreibt somit ein weiteres erfolgreiches Kapitel.

Der Bundesplatz in Frauenhand
Der Bundesplatz in Frauenhand

Die sechstgrösste Laufveranstaltung der Schweiz ist für viele Frauen der erste Wettkampf überhaupt. Die verhältnismässig kurze Strecke mit einfachem Streckenprofil eignet sich bestens, um erste Wettkampferfahrungen zu sammeln. Bezeichnend ist deshalb, dass der Anteil jener, die zum ersten Mal am Frauenlauf teilnehmen, sehr hoch ist: 38% oder 5848 starten erstmalig am Frauenlauf. 41 Frauen haben keine einzige Austragung verpasst und laufen zum 27. Mal!
Keine zu klein, dabei zu sein
Keine zu klein, dabei zu sein

Laufen kann man bis ins hohe Alter. Das beweist die älteste Teilnehmerin, die mit 85 Jahren noch über 10 km antreten wird. Ihr gegenüber stehen 56 Mädchen im Alter von 5 Jahren, die über 500 Meter im Girls-Sprint zugelassen sind. Den grössten Anteil stellen mit 436 Startenden die 15-Jährigen, während 23% der Teilnehmerinnen der Gruppe der 40-49-Jährigen zugeordnet werden können.
Schätze deine Laufzeit und gewinne attraktive Preise
Schätze deine Laufzeit und gewinne attraktive Preise

In diesem Jahr werden auch rund 150 Läuferinnen, die sich mit dem running.COACH vorbereitet haben, an der Startlinie stehen. Sie haben gute Chancen, an unserem Wettbewerb zu reüssieren, da sie vom Online-Trainingssystem eine verlässliche Prognose erhalten. Am Schätzwettbewerb können alle Frauen teilnehmen, die mit Startnummer am Sonntag durch die Stadt Bern laufen werden.
Schätze deine Laufzeit  im Voraus und gewinne attraktive Preise!

Das Läufer-Frühstück – Gut versorgt in den Tag starten (Teil I)

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Wie hieß es früher so schön: „Frühstücken wie ein Kaiser, Mittagessen wie ein König, Abendessen wie ein Bettler“. Und wie ist es heute? Viele lassen das Frühstück auf Grund von vermeintlichem Zeitmangel, Gewohnheit oder dem Gedanken weniger Energie aufnehmen zu wollen einfach aus. Ist das sinnvoll? Und wie wirkt sich ein fehlendes Frühstück auf den Körper und die spätere Energieaufnahme aus?

Morgenstund hat Gold im Mund
Morgenstund hat Gold im Mund

Mit Power in den Tag
Über Nacht regeneriert der Körper, das System wird herunter gefahren, trotzdem wird Energie verbraucht. Hormone, wie das HGH (Human growth hormon; wichtig für die Regeneration), Testosteron und Melatonin (zuständig für Schlaf-Wach-Rhythmus) werden ausgeschüttet, morgens wird dagegen vermehrt Cortisol (Effekte auf Stoffwechsel) produziert. Um den Stoffwechsel in Gang zu bringen, ist ein kohlenhydrat- und eiweißreiches Frühstück zu empfehlen. Natürlich kann ein morgendlicher Nüchternlauf mit nur einem Glas Mineralwasser vorweg absolviert werden, doch besonders dann kommt dem anschließenden Frühstück eine wichtige Funktion zu.
Höhere Tagesenergieaufnahme ohne oder mit Frühstück?
Eine Studie der Harvard Medical School in Boston zeigte, dass Personen, die häufig auf das Frühstück verzichteten, ein erhöhtes Risiko von 35 bis 50 Prozent für Übergewicht, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen aufwiesen. Zudem konnte eine andere Studie aus den USA belegen, dass ein Frühstück, bestehend aus Getreideprodukten und Früchten zu einer deutlich geringeren Tageskalorienaufnahme führte, als ohne Frühstück in den Tag zu starten oder „ham and egss“ zu essen. Das Frühstück erhöht die Stoffwechselaktivität des Körpers, unterstützt die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit und verhindert somit auch unkontrollierte Heißhunger-Attacken.
Zusammensetzung eines ausgewogenen Frühstücks
Kohlenhydrate und Eiweiße sollten das Frühstück dominieren. Dabei sollte besonders auf Vollkornprodukte geachtet werden, wie Vollkornbrot oder Haferflocken. Vollkorn hält länger vor und liefert gleichzeitig mehr Spurenelemente. Ein Stück Obst oder Gemüse sollten Sie schon morgens dazu essen, so schaffen sie auch besser ihre „5 am Tag“, wie es von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlen wird. Zudem sollte eine Eiweißquelle enthalten sein: Magerquark, (Soja-)Joghurt, körniger Frischkäse, Käse, Milch, Schinken oder Ei sind hier gute Produkte. Ein ausgewogenes Frühstück sollte rund 25% der Tageskalorien abdecken, eine weitere Frühstücks-Zwischenmahlzeit (z.B. eine Fruchtbuttermilch) kann weitere 10% beitragen.
Ein Frühstück verhindert Heisshunger-Attacken
Ein Frühstück verhindert Heisshunger-Attacken

Morgenmuffel hin oder her – das Frühstück muss sein
Egal ob Morgenmuffel oder nicht, ohne ein ausgewogenes Frühstück sollte niemand das Haus verlassen. Diejenigen, die nicht direkt nach dem Aufstehen Essen können oder wollen, können sich mit leckeren Mitnehmrezepten gute Energie einpacken. Selbstgemacht weiß man, was drin steckt und wählt selbst aus, welche Qualität, Süße und Zusammensetzung das eigene Essen hat.
Frühstück vor dem Morgenlauf
Wer das morgendliche Laufen ohne Frühstück nicht verträgt, der sollte zu einer reifen Banane, einem Sportriegel oder einem Stück hellem Brot mit Honig greifen. Vor dem langen Sonntagslauf solltest du dein Wettkampf-Frühstück von Zeit zu Zeit austesten. Viele Läufer vertragen eine weiße Semmel mit Honig und etwas Ingwer sehr gut, doch das muss jeder für sich selbst austesten. Beachtet werden sollte einzig, dass das Frühstück mit einem Abstand von rund 3 Stunden verzehrt werden sollte und möglichst leicht verdaulich sein sollte.
 
Im nächsten Ernährungstipp-Blog geben wir dir konkrete Beispiele für ein leckeres Frühstück.