Marc Lauenstein: Vom OL-Spitzenläufer zum Top-Trailrunner

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Marc Lauenstein ist ehemaliger OL-Spitzenläufer und heute erfolgreicher Trailrunner – wir wollten mehr über seine Person und seinen Weg zum Trailrunning erfahren.
Es ist 6.00 Uhr morgens. Die meisten liegen noch im Bett oder sind vielleicht gerade schlaftrunken aufgestanden. Marc Lauenstein aber steht bereits in Laufausrüstung vor der Tür und startet zu einem Morgentraining welches für viele wohl ein Tagesausflug wäre. Der 37-Jährige Romand ist praktizierender Zahnarzt und muss um 8.00 Uhr bereit sein für den Arbeitsbeginn. Vorher will er aber, wie fast jeden Morgen, die 800 Höhenmeter auf den Col de la Tourne absolvieren, um danach per Postauto runter zur Arbeit zu fahren. Ein richtiger Early Bird, könnte man meinen. Doch Marc selber sagt, er sei überhaupt kein Morgenmensch. Manchmal müsse er sich richtig überwinden, um diese Einheiten in der Früh zu absolvieren. Doch wenn er dann jeweils dabei sei bereue er es nie. Marc Lauenstein hat Freude am Training und an der Bewegung, das merkt man sofort. Besonders interessant an seinen Schilderungen: diese Freude ist heute anders als zu seinen Zeiten als aktiver Elite OL-Läufer. Genau diese OL-Karriere ist aber sicher mit ein Grund für seine heutigen Erfolge als Trailrunner.

OL-Karriere


Bild: ultra-trail.ch
Zum Laufen kam Marc Lauenstein durch den Orientierungslauf, welchen seine Familie schon früh betrieb. Im Alter von 10 Jahren begann er dann, selber an Wettkämpfen teilzunehmen. Jedoch war er zunächst eher polysportiv unterwegs und mit seriöserem OL-Training begann er erst als 16-Jähriger. Er machte schnell Fortschritte und nahm 2003 im Alter von 22 Jahren zum ersten Mal an Weltmeisterschaften teil. Der Durchbruch gelang ihm 2005 mit der WM-Silbermedaille über die Langdistanz in Japan. Diese Silbermedaille konnte er im Jahr danach an der WM in Dänemark über die gleiche Distanz bestätigen. Danach folgten aber etwas schwierigere Jahre, wo die Ränge an der WM, dem wichtigsten Anlass der Saison, nicht mehr ganz seinen hohen Erwartungen zu entsprechen vermochten. Erst 2011 und 2012 schaffte er in seinen letzten Elitejahren noch einmal den Sprung in die Top 10 an der WM.

Übergang zum Trailrunning

Nach Beenden seiner Karriere verzichtete Marc für drei Monate vorerst ganz aufs Training unter der Woche und machte nur noch am Wochenende Sport. Doch dabei fühlte er sich nicht gut und er merkte schnell, dass es für ihn so nicht funktioniert. Er hat das Bedürfnis, sich zu bewegen und fit zu bleiben. Dabei braucht er aber Ziele, die ihm die Motivation geben, um das Training in das ohnehin schon volle Wochenprogramm einzubauen. Schon zu seiner Zeit als OL-Spitzenläufer war Marc nebst seiner guten Ausdauer auch für seine Stärke am Berg bekannt. Also entschied er sich, auf die Karte Trailrunning zu setzen. Dass ihn Salomon dabei umfassend unterstützt, war für ihn eine weitere Motivation.

Bild: ultra-trail.ch
Zu seinen bisher grössten Erfolgen im Trailrunning gehören der Sieg bei Sierre-Zinal 2013 und dem Marathon du Mont-Blanc 2015. Die Wettkämpfe sind die Ziele, die ihn antreiben. Da hat sich im Vergleich zum OL-Spitzenläufer von früher wenig verändert. Der Vergleich zwischen Marc als OL-Läufer und Marc als Trailrunner ist in vielerlei Hinsicht interessant. Zum Beispiel profitiert er heute im Trailrunning von seiner im OL erworbenen Polyvalenz, lässt er sich doch weder von starken Anstiegen, noch von steilen Abstiegen oder besonders unruhigen Unterlagen einschüchtern. Die Fähigkeit, mit verschiedensten Bedingungen zurecht zu kommen, verschafft ihm sicher einen Vorteil gegenüber seinen Konkurrenten. Auch bilden die vielen Jahre mit umfangreichem Training im OL eine solide Basis für das Training als Trailrunner. Ausserdem hat Marc viel Wissen übers Lauftraining, welches schon zu OL-Zeiten den Grossteil aller Trainingsstunden ausmachte. Damals trainierte er zum Beispiel in einem Leichtathletikverein, um Schnelligkeit und Wettkampfhärte zu verbessern. „Von diesen Trainings zehre ich noch heute“, meint Marc. „Sie gaben mir eine gute physische Basis und lehrten mich, mich selber zu pushen“. Sicher ist dem Sportler aber auch ein grosses Talent für den Ausdauersport in die Wiege gelegt worden, so dass er heute mit deutlich weniger umfangreichem Training immer noch über weite Distanzen schnell rennen kann. „Ich glaube, da habe ich etwas Glück gehabt mit den Genen“, schmunzelt er fast schon entschuldigend.

Bild: David Carlier (www.davidcarlierphotography.com)
Man spürt, dass Marc nicht zur Sorte der Überehrgeizigen gehört, die dem Sport alles unterordnen. Für ihn ist der Sport ein Ausgleich und dient der persönlichen Erfüllung. Er hat durch seinen Beruf und seine Familie (Marc ist verheiratet und zweifacher Vater) Verantwortungen, die er sehr ernst nimmt. Anders als während seiner Jahre als OL-Profi sieht er das Training und die Wettkämpfe als etwas, das er zwar seriös und mit viel Herzblut macht, das aber primär ein Hobby ist. Marc sorgt selber dafür, dass er seiner Leidenschaft in freien Zeitfenstern nachgehen kann. Seine Frau Sandra hat aber viel Verständnis für die Laufbegeisterung ihres Mannes, ist sie doch selber ehemalige OL-Eliteläuferin und hat langjährige Erfahrungen im Ausdauertraining. Sie ist als Coach der Neuenburger OL-Jugend tätig, wo sie unter der Woche auch bei Trainings als Leiterin im Einsatz steht. Bei diesen Trainings ist auch Marc oft mit von der Partie und hilft zum Beispiel dabei, Posten zu setzen. Dabei kann er trainieren und zugleich etwas mit seiner Frau unternehmen. Marc schätzt diese gemeinsamen Einsätze: „Das ist doch etwas Schönes, wenn wir unsere Begeisterung für den Sport zusammen ausleben und teilen können“.

Die Balance zwischen Spass und Verpflichtung

Marc Lauenstein bestreitet auch heute noch regelmässig OL-Wettkämpfe. Wenn er seine damaligen Leistungen mit denjenigen heute vergleicht, fällt ihm auf, dass sich dabei einiges verändert hat. Er trainiert zwar nicht mehr gleich viel und der Sport hat eine deutlich tiefere Priorität als damals, doch oft sind die Leistungen gleich gut wie damals, wenn nicht besser. Marc hat folgende Erklärung dafür: „Durch das viele zielgerichtete Training war ich manchmal ausgelaugt, sowohl physisch als auch mental, so dass mir am Tag X oft die Energie fehlte, meine optimale Leistung abzurufen.“ Heute gehe er lockerer an Wettkämpfe heran und freue sich einfach auf die Herausforderung, ohne sich viele Gedanken über das Resultat zu machen. Er ist selber erstaunt, welch gute Ergebnisse dabei rauskommen. Diese Lockerheit ist es wohl auch, die für ihn heute den Spass am Sport ausmacht. Der Trainingsumfang ist reduziert, der Druck ist geringer und die Energie für den Wettkampf ist höher; wenig erstaunlich, dass da die Motivation gross ist.

Bild: rtn.ch
Bezeichnend für diese Erkenntnisse ist die Tatsache, dass Marc Lauenstein seine Silbermedaille an der WM 2006 zwischen den schriftlichen und mündlichen Abschlussprüfungen seines Zahnmedizinstudiums gewann. Er hatte schon immer auch grossen Wert auf sein Studium gelegt und dieses mit viel Interesse und Gewissenhaftigkeit absolviert. So richtete er auch im Jahr 2006 den Fokus aufs Studium und lieferte die besten Resultate im Sport ab. Als er danach ein Leben als OL-Profi anfing, bekundete er plötzlich Mühe, seine Leistungen abzurufen. Es scheint, als ob das Profi-Dasein für Marc schlicht nicht passte. So hilft ihm vielleicht auch heute der Fokus auf Beruf und Familie dabei, im Sport sein volles Potenzial auszuschöpfen.

Training und Wettkämpfe

Wie erwähnt, rennt Marc an den meisten Werktagen vor der Arbeit auf den Col de la Tourne. Obwohl er dabei immer die gleiche Strecke rennt, wird ihm nicht langweilig. „Ich kann so zum Beispiel wunderbar die verschiedenen Jahreszeiten erleben und fast in Echtzeit mitverfolgen, wie sich die Landschaft verändert“, erklärt er. Insgesamt dauert dieses Training im Schnitt 1h 10min, wobei ca. 20min im Flachen, und die restlichen 50min bergauf gerannt werden. Dabei spielt er mit dem Tempo und rennt zum Beispiel auch mal 30min am Stück schnell oder baut ein Intervall-Training ein (z.B. 10x 3min). Generell trainiert Marc heute prozentual mehr im intensiven Bereich als früher, da ihm dies bei eher geringer Quantität im die nötige Qualität bringt. An Dienstagabenden trainiert er ausserdem Intervalle mit der Neuenburger OL-Jugend. Marc wählt heute bewusst aus, was ihm Freude bereitet und lässt weg, was ihm zuwider ist. So zum Beispiel das Krafttraining. Hatte dieses in seinem Training als OL-Läufer noch hohe Priorität, so lässt er es heute ganz weg. Langsam merkt er aber, wie ihm zum Teil die Stabilität fehlt und dass besonders die Wiederaufnahme eines regelmässigen Rumpfkraft-Trainings sinnvoll wäre. Aufgrund der frühen Startzeit zu seinen morgendlichen Trainingseinheiten absolviert er diese meist allein. Er schätzt es aber sehr, wenn er dabei ausnahmsweise Gesellschaft von seinem Bruder oder Baptiste Rollier, einem weiteren ehemaligen OL-Spitzenläufer, bekommt.
Vor wenigen Tagen hat der 37-Jährige am Trail de Mont Ventoux bereits seinen ersten Saisonsieg an einem Trailrunning-Event feiern können. Dieser Lauf markiert jeweils den Start in die Trailrunning-Saison und er zeigt ihm, wie es um seine Form steht und was noch zu tun ist bis zu den nächsten Wettkämpfen. Der Auftakt ist Marc also geglückt und er scheint bisher alles richtig gemacht zu haben. Das grosse Ziel der Saison sind für ihn dann die Läufe der Golden Trail Series. Diese Serie besteht aus 5 Teilwettkämpfen, dem Zegama-Aizkorri Marathon (ESP), dem Mont-Blanc Marathon (FRA), dem Lauf Sierre-Zinal (SUI), dem Pikes Peak Marathon (USA) und dem Ring of Steall Skyrace (SCO). Die besten 10 Läufer in der Gesamtwertung nach allen 5 Rennen werden danach an den Finallauf Otter Trail in Süd Afrika eingeladen. Marc gehört dabei zum engeren Favoritenkreis.
Wir wünschen Marc alle Gute für die Golden Trail Series und weiterhin viel Freude am Laufen!

Dieser Blogbeitrag wurde verfasst von: Marion Aebi

Ernährungstipps für den Marathon – vor, während und nach dem Rennen

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Wer schon einmal einen Marathon beendet hat, der kennt die wunderbaren Emotionen, welche einen im Ziel erwarten. Jedoch ist dabei die richtige Ernährung zentral und sie hilft dabei, die 42.195km ohne Krämpfe und ohne Energieloch zu meistern.

Die wichtigste begrenzende Energie für den Marathonläufer sind Kohlenhydrate. Vor allem im letzten Viertel der Distanz werden sie immer knapper. Wer unterwegs die Reserven nicht immer wieder auffüllt, der fällt in das bekannte Loch ab Kilometer 30. Die richtige Kohlenhydratzufuhr beginnt schon am Abend vor dem Event. Hier empfehlen wir eine kohlenhydratreiche und leicht verdauliche Mahlzeit wie Pasta, Reis oder Kartoffeln.

Viele Sportler sind vor dem Marathon nervös. Dies beeinflusst ebenfalls die Aufnahme von Nährstoffen im Darm. Darum ist es besonders wichtig am Tag des Marathons auf gut verdauliche Lebensmittel zurück zu greifen wie Weissbrot mit Honig oder ein schnell verdauliches Müesli. Profis arbeiten oft am Morgen vor dem Wettkampf mit Regenerationsgetränken wie (Isostar Reload After Sport). Dies liefert schnelle Energie ohne den Magen zu belasten.
Rund eine Stunde vor dem Start kann über ein isotonisches Getränk wie (Isostar Hydrate & Perform) zusätzlich Kohlenhydrate und wichtige Mineralstoffe geliert werden, damit die Speicher bestmöglich gefüllt werden. Kleine Schlucke bis direkt vor dem Wettkampf versorgen den Körper ebenfalls mit wichtigem Wasser.

Unterwegs heisst die Devise: Keinen Verpflegungsposten auslassen, auch wenn das Gedränge einmal gross ist. Dies ist das beste Vorbeugen gegen Krämpfe und hilft dir, ohne Hungerast ins Ziel zu kommen. Wichtig ist es auch, dass du die Getränke, Riegel (z.B. Isostar Endurance + Riegel) oder Gels (Isostar Energy Booster oder Isostar Actifood)    im Vorfeld in deinen Trainings testest. Nicht jeder verträgt ein Getränk gleich gut. Feste Nahrung wird aufgrund der Schläge auf den Magen beim Laufen schlechter vertragen. Auch hier hilft der Test im Training.
Nach dem Marathon ist bekanntlich vor dem Marathon. Auch wenn du nicht direkt das nächste Ziel anpeilst, bedenke, dass die Tage nach dem Event der Körper sehr stark seine Strukturen reparieren muss. Die Regeneration steht nun im Zentrum. Du wirst in dieser Zeit deutlich mehr Lust auf Süsses haben. Versuche darum in dieser Zeit mehr Früchte zu essen und ebenfalls den erhöhten Proteinbedarf zu decken. Hier können leckere Proteinkonzentrate wie (Isostar Reload After Sport) auch ein bisschen die Lust auf Süsses nehmen.

Wer seinem Körper die richtige Energie gibt, der erreicht einfacher seine Ziele. Wir hoffen, dass  dir diese Ernährungstipps helfen, dein Ziel zu erreichen und grosse Emotionen zu erleben.

Ernährungstipps für die letzten 3 Tage vor dem Marathon.

Die Essenszusammenstellung berücksichtigt den Umstand, dass der geschätzte Bedarf an Kohlenhydraten, die pro Tag während dieser drei Tage zugeführt werden müssen, 8 bis 10 g pro Kilogramm Körpergewicht beträgt. Eine Person mit 75 kg Körpergewicht kann also 750 g Kohlenhydrate pro Tag zu sich nehmen. Das ist zwar viel, aber wichtig, um den Energievorrat zu optimieren und es Ihrem Organismus zu ermöglichen, während 3 bis 4 Stunden Höchstleistungen zu erbringen.
 
Morgen

  • 200 ml Fruchtsaft
  • 1 Joghurt
  • 50 g Müesli
  • 5 Scheiben Brot
  • 1 Birne oder 100 g Trauben
  • 1 Fruchtkompott (100 g)

Mittag

  • 1 grosser Teller Teigwaren (300 g), Reis (260 g, gekocht)
  • oder Griess oder anderes Getreide (330 g, gekocht)
  • Kartoffelsalat (1 Schale)
  • 3 Scheiben Brot
  • 1 Frucht oder 1 Pudding Zwischenmahlzeit
  • 1 Tasse Milch + Isostar Endurance + Riegel 
  • 1 Banane oder andere Frucht

Abend

  • 1 grosser Teller Reis o. ä
  • 1 Salat
  • 2 Pilzcrêpes
  • 2 Scheiben Brot
  • 1 Jogurt
  • 1 Kompott oder 1 Frucht

Und das kleine Plus tagsüber: Das Getränk Isostar Hydrate & Perform – Menge je nach Grösse der Mahlzeiten anpassen. Eine optimale Flüssigkeitsversorgung mit Isostar Endurance + Sport Drink. Flüssigkeit dient zur Speicherung von Kohlenhydraten.
Dieser Blogbeitrag wurde durch Isostar zur Verfügung gestellt. Willst du mehr über Isostar und deren Produkte und Leistungen erfahren, dann klicke hier.

Leckere Suppen für Läufer vom Profi

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Bald ist der Frühling da und es wird Zeit, etwas neuen Wind in die Küche zu bringen. Für uns Läufer sind Suppen basierend auf saisonalen Gemüsen eine tolle Option. Hier präsentieren wir dir drei köstliche Suppen-Rezepte mit dem gewissen Etwas, kreiert von Profi-Köchin und aktiver Läuferin Beate Widmer

Randen-Suppe mit Kokos-Kugeln

 
Für 4-6 Personen
Suppe:
1 Schalotte, gehackt
Sesamöl
350 g Randen, gekocht, gerüstet, in kleine Würfel geschnitten
2 Prisen Zucker
2 Stängel Zitronengras, gequetscht
Chiliflocken nach Geschmack
1 Knoblauchzehe
2 dl Randensaft
3-4 dl Gemüsebouillon
1,5 dl Kokosmilch
Salz, Pfeffer
Kokoskugeln:
15 g Kokosflocken
50 g Mascarpone
1-2 EL Pistazien, grob gehackt
Salz, Pfeffer
Dill, gezupft
So geht’s:
1) Für die Suppe Schalotte im Sesamöl dünsten, Randen, Zucker, Zitronengras, und Chiliflocken beigeben, Knoblauch dazu pressen und kurz mitdünsten.
2) Mit Randensaft und 2 dl der Gemüsebouillon knapp bedecken und zugedeckt sehr weich kochen.
3) Zitronengrasstängel entfernen, würzen und mit so viel Bouillon wie nötig zu einer geschmeidigen Konsistenz pürieren.
4) Kokosmilch beifügen, warm werden lassen, mit dem Stabmixer aufschäumen und würzen.
5) Für die Kokoskugeln alle Zutaten mischen, 4-6 Kugeln formen und in die Gläser verteilen.
6) Suppe darüber giessen und mit Dill bestreuen.

Rüeblisuppe mit Ingwer und Zitronengras


Für 4-6 Personen
Suppe:
1 TL Zucker
Sesamöl
300 g Rüebli, gerüstet, in Scheiben geschnitten
1 EL Ingwer, frisch gerieben
1 Stängel Zitronengras, gequetscht
5-6 dl Gemüsebouillon
1,5 dl Kokosmilch
¼ Chilischote, entkernt, fein gehackt
Salz, Pfeffer
Garnitur:
Kandierte Ingwerwürfelchen, grob gehackt
Koriander, grob gehackt
So geht’s:
1) Zucker im Sesamöl kurz dünsten.
2) Rüebli, Ingwer und Zitronengras beigeben, kurz mitdünsten, mit einem Teil der Bouillon knapp bedecken und zugedeckt sehr weich kochen.
3) Zitronengrasstängel entfernen, Suppe mit so viel Bouillon wie nötig zu einer geschmeidigen Konsistenz pürieren.
4) Kokosmilch und Chilischote beifügen, Suppe kurz vor’s Kochen bringen und würzen.
5) Suppe in vorgewärmten tiefen Tellern oder Gläsern verteilen und mit Ingwerwürfelchen und Koriander bestreuen.

Sellerie-Suppe mit Vanille

 
Für 4-6 Personen
Suppe:
Butter zum Dünsten
300 g Knollensellerie, gerüstet, in kleine Würfel geschnitten
5-6 dl Gemüsebouillon
1 Vanillestängel, aufgeschnitten
1,5 dl Rahm
etwas Zitronensaft
Salz, Pfeffer
Garnitur:
Glattblättrige Petersilie, gehackt
So geht’s:
1) Butter aufschäumen lassen, Sellerie und Vanillestängel beigeben, kurz mitdünsten, mit einem Teil der Bouillon knapp bedecken und alles zugedeckt sehr weich kochen.
2) Vanillestängel entfernen, Suppe mit so viel Bouillon wie nötig zu einer geschmeidigen Konsistenz pürieren.
3) Rahm beifügen, Suppe kurz vor’s Kochen bringen, Zitronensaft beigeben und würzen.
4) Suppe in vorgewärmten tiefen Tellern oder Gläsern verteilen und Petersilie darüber streuen.
 
All diese Suppen können natürlich nach Belieben durch Brot und andere Beilagen ergänzt werden. Na dann, viel Spass beim Nachkochen und guten Appetit!
 
 
Diese Rezepte wurden durch Beate Widmer zur Verfügung gestellt. Die 5-fache Mutter ist selber aktive Läuferin und eine echte Powerfrau. Sie lief zum Beispiel den Grand Prix von Bern (16.1km) 2016 in 1:05:54, womit sie zu den schnellsten 30 Frauen gehörte und ihre Alterskategorie (W50) gewann. Nach begonnenen Studien an einer Hotelfachschule und an der Universität Bern (Germanistik und Pädagogik), merkte Beate Widmer schnell, dass sie ihre Leidenschaft fürs Kochen und Backen zum Beruf machen will und arbeitet heute seit 30 Jahren selbständig unter der Marke Köstliches für Kenner. Die Marke beinhaltet eine Kochschule, einen Catering-Service, die Belieferung grosser Kunden wie die Globus ***delicatessa und einen Online-Shop. 

Laufe mit running.COACH an der SOLA Basel

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Hast du Lust auf ein tolles Lauferlebnis und willst gerne mit einem motivierten Team und einer kompletten Laufausrüstung von New Balance an der SOLA Basel unter dem Namen Team running.COACH/New Balance am Start stehen? Dann kannst du dich jetzt bei uns dafür bewerben.
Der Stafettenlauf SOLA Basel steht unter dem Motto „Der Lauf der verbindet“. Entsprechend ist es unser Ziel, für den Lauf mit einer Gesamtlänge von 80 Kilometer und 10 verschiedenen Teilstrecken zwischen 5 bis 12 Kilometern ein Team bestehend aus 5 Männern und 5 Frauen aus verschiedenen Alterskategorien und 10 verschiedenen Kantonen zusammenzustellen. Die Ausrüstung für die Challenge wird von New Balance zur Verfügung gestellt. Fülle das unten stehende Formular aus und bewirb dich damit für dieses Laufhighlight!
Das erwartet dich:
– ein Laufausrüstung von New Balance
– ein running.COACH Silber-Abo, mit welchem wir dich optimal auf deine Strecke an der SOLA Basel vorbereiten
– 1 tolles Team mit 9 weiteren Läufer/innen aus der ganzen Schweiz
– 1 Tag voller Spannung, unterwegs mit deinem Team

Wir freuen uns auf deine Bewerbung!
Dein running.COACH Team
(Deadline für Bewerbungen: 31. März)


 

Koffein im Sport: (wie) kann es deine Leistung steigern?

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Viele Sportlerinnen und Sportler nehmen bei Wettkämpfen neben Flüssigkeit auch Koffein zu sich. Kann man mit Koffein tatsächlich die Leistung steigern?
Koffein ist seit Jahren eine kontrovers diskutierte Substanz. Bis Ende 2003 stand Koffein daher noch auf der Dopingliste. Mittlerweile existiert aber keine Einschränkung mehr bezüglich Koffein-Konsum, da Koffein eines der ältesten Genuss- und Arzneimittel ist und sich die Einnahme von Kaffee, Schokolade oder Tee (alles koffeinhaltige Nahrungsmittel) in der Gesellschaft an breiter Front durchgesetzt hat. Das müssen Sie beim Koffein-Konsum beachten:

Unbestritten ist, dass Koffein bei vielen Menschen eine leistungsfördernde Wirkung besitzt. Koffein steigert die Aufmerksamkeit, hellt die Stimmung auf und lässt die Müdigkeit vergessen. Neben der Stimulierung des Nervensystems wird zudem die Fettverbrennung verbessert und allgemein eine bessere Energiebereitstellung erzielt. Weil die Wirkung des Koffeins auch von anderen Inhaltsstoffen des jeweiligen Lebensmittels abhängig ist und z. B. im Kaffee der genaue Koffeingehalt nur schlecht eingeschätzt werden kann, wird bei wissenschaftlichen Studien meist mit reinem Koffein gearbeitet.

Eine Leistungssteigerung ist bei Koffeindosen von 1–6 mg/kg Körpergewicht bereits wahrscheinlich, wobei ab 3 mg/kg Körpergewicht ein Plateau-Effekt beobachtet wird, ab dem die Wirkung deutlich abflacht. Koffeindosen ab 6mg/kg Körpergewicht führen häufig zu stressähnlichen Symptomen mit Zittern, Unruhe, unregelmässigem Puls, Herzrasen und Kopfschmerzen. Auch Schlafstörungen sind zu beobachten. Im Wettkampf belastet eine «Überdosis» zudem häufig auch den Verdauungsapparat.