Erfolgreiche Versöhnung in Berlin

Wolfgang Fallert am 39. BMW Berlin-Marathon

Wolfgang Fallert am 39. BMW Berlin-Marathon

Nach der Enttäuschung vor ca. 1 Jahr in Frankfurt nehme ich dieses Jahr aus Berlin nur positive Eindrücke mit nach Hause. Inmitten von 40‘987 Läufern aus 125 Nationen stand ich am 30. September am 39. BMW Berlin-Marathon am Start. Die Vorbereitung mit dem running.COACH war gut und gab mir die nötige Sicherheit mein Ziel erreichen zu können. Ich war zuversichtlich, auch weil das Wetter schlicht perfekt war. Als dann um 08:58 Uhr Pink Floyd mit ‚The Wall‘ aus den Lautsprechern dröhnte, war’s definitiv vorbei mit ruhig bleiben, was für ein Gänsehautfeeling!

Um 09:00 Uhr ging’s dann pünktlich los, nach 50 Sekunden hatte ich die Startlinie erreicht. Sofort versuchte ich meine Pace zu laufen, die der running.COACH für mich berechnet hatte, was mir gut gelang. Das Rennen versuchte ich zu dritteln wie von unseren Runningcoaches vorgeschlagen. Die Hälfte erreichte ich nach ca. 1:33. Die Beine fühlten sich immer noch sehr gut an. Nächstes Zwischenziel lag bei gut 2/3 und der Gel-Aufnahme. Die vielen Zuschauer an der Strasse beflügelten weiter, eine unglaubliche Ambiance. Und dann ist es passiert: Zum ersten Mal in meiner Karriere kam ich in den Genuss eines wahren Runner’s High, was für ein Gefühl, ich wurde ab Km30 sogar schneller……erst eine eintretende Verhärtung bei KM37 riss mich aus diesem Traum wieder heraus. Nun hiess es durchhalten und hoffen, dass der Muskel hält. Als ich dann das Brandenburger Tor vor mir sah, wusste ich, ich hab’s fast geschafft: In 3:09:01 überquerte ich die Ziellinie und konnte so meine Bestzeit um fast 10 Minuten drücken.

Nun heisst es Beine hochlagern, gut erholen und dann werden wir in Luzern den Saisonabschluss geniessen, mal schauen was noch im Tank ist.

Wünsche allen einen erfolgreichen Saisonabschluss und en Gruess usum Wallis, Wolfgang

One Comment

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  • Lieber Wolfgang,

    recht herzliche Gratulation zu dieser super Leistung…

    Auf dass dein “Runner-High” noch lange andauern möge 😉

    Herzliche Grüsse aus der Weinlese, Yvo Mathier

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