Stephan Lehmann – running.COACH Teammitglied

Während einem Jahr berichten Stephan Lehmann, Barbara Lüscher und Michael Romberg aus ihrem Trainingsalltag. Wir begleiten sie bei Wind und Wetter und erfahren, mit welchen Herausforderungen sie zu kämpfen haben und wie das Laufen ihr Leben mitprägt. Den Anfang macht Stephan Lehmann:

Stephan Lehmann - running.COACH Team Member

Stephan Lehmann – running.COACH Team Member

Mein Name ist Stephan Lehmann und ich lebe mittlerweile mit meiner Frau und meinen beiden Töchtern vor den Toren Hannovers. Geboren bin 1970 und wuchs in der Lüneburger Heide auf. Sport habe ich eigentlich immer getrieben: Fußball, Schwimmen, Tischtennis, Schießen – nebenbei ein „bisschen Schule“… Irgendwann musste ich mich entscheiden und blieb zunächst beim Fußball. Aus Gründen der „Bequemlichkeit“ spielte ich im Tor ;o). Als ich Anfang der 1990er Jahre mit meinem Äußeren nicht mehr einverstanden war, begann ich nebenbei mit dem Laufen. Im Leben war damals noch nicht an Wettkämpfe, geschweige denn Marathons zu denken.

Als ich 1997 in die „verbotene Stadt“ (als Fan des Teams von Hannover 96 🙂 ) nach Braunschweig zog, wurde ich von dem Flair eines Nachtlaufes dort in der Innenstadt inspiriert, selbst mal an einem solchen Event teilzunehmen. Es war dann Juni 2001, als ich das erste Mal an einem Wettkampf, eben jenem Braunschweiger Nachtlauf über 12 km teilnahm. Damit war ich quasi „angefixt“ und habe mir vorgenommen, „irgendwann läufst Du einen Marathon“.

Mein Marathondebüt gab ich dann im Mai 2003 in Hannover. Nachdem meine damalige Freundin (heute meine Frau) mich im Ziel in Empfang genommen hatte, stammelte ich nur noch: „NIE WIEDER!“ – keine halbe Stunde später war ich für den Halbmarathon im September 2003 in Köln angemeldet…

Mein Highlight: New York Marathon 2013

Mein Highlight: New York Marathon 2013

Im Laufe der Jahre sind nun noch 22 Marathons und unzählige weitere Rennen über kürzere Distanzen dazu gekommen. In der Regel bin ich alleine unterwegs und komme damit auch ganz gut klar – auch wenn Verabredungen zum Laufen mit anderen oftmals doch sehr stark helfen können, den inneren Schweinehund noch ein wenig eher zu überwinden. Ich habe mich aber mal für 2 Jahre einer Laufgruppe eines sehr guten Trainers angeschlossen, weil ich durch meinen Ehrgeiz getrieben meine Bestzeiten verbessern wollte. Dies erforderte allerdings zumindest einmal die Woche ein „vor-Ort-Präsenz“, weswegen ich das dann wegen der Geburt unserer Töchter (2006 und 2008) drangegeben habe. Wir werden halt alle nicht jünger und die Prioritäten verschieben sich.

Nichtsdestotrotz liebe ich das Laufen und werde es (hoffentlich) noch viele Jahre ausüben können. Es gibt mir Kraft, Ablenkung und ist ein toller Ausgleich zu meinem größtenteils sitzenden Job. Außerdem lässt es mich einigermaßen mein Gewicht halten… ;o). Nun sind die Kinder schon um einiges größer und erfordern nicht mehr die 100%-prozentige „Aufsicht“. Ich kann mich also neben meinem Job als Mediaberater bei einem Zeitungsverlag (früher hat man das als Anzeigenverkäufer, aber die Aufgaben sind um einiges vielfältiger geworden, bezeichnet) nun auch wieder um eigene Ziele kümmern: meine Bestzeit auf der Marathonstrecke liegt bei 3:27:55 aus dem Jahr 2005 in Hannover (3 Wochen vor meiner Hochzeit) und ich habe es 2008 in Köln geschafft, ein weiteres Mal diese „Schallgrenze“ von 3:30 zu durchbrechen. Und dahin geht auch meine Erwartungshaltung: im Jahr 2013 bin ich 5 Marathons – alle im „Kuscheltempo“ – gelaufen: so um die 4 Stunden. Ok, New York als „once-in-a-live-time-event“ war mein mit Abstand langsamster Marathon ever – ich weiß bis heute nicht, wieviele Foto- und Filmpausen ich unterwegs gemacht habe… – und lag bei 4:30.

Ich möchte nun gerne noch mal meinen alten Schweinehund überwinden, die Kilos, die nun zuviel sind, loswerden und zumindest im Herbst 2014 noch mal die 3:30 knacken. Bisher habe ich für 2014 erst einen Startplatz für Hamburg im Frühjahr – wahrscheinlich zu früh für das Ziel – aber im Herbst gibt es ja auch noch ein paar Termine… In meiner Zielsetzung habe ich mir 4-5 Einheiten die Woche vorgenommen und gerade jetzt zu Anfang meines Trainings 8 Wochen fast gar nichts zu tun fällt es doch recht schwer, wieder einzusteigen…

Ich bin die Marathons in Hannover, rund um das Steinhuder Meer, in Köln, München, Hamburg und Berlin gelaufen – aber die absoluten Highlights waren die Teilnahmen 2012 beim Honolulu Marathon auf Hawaii und selbstverständlich beim New York Marathon 2013.

Ein Leckerbissen: Hawaii Marathon 2012

Ein Leckerbissen: Hawaii Marathon 2012

Ich möchte Euch gerne an meinem Vorhaben teilhaben lassen und hier darüber berichten. Wenn ich nicht gerade arbeite oder laufe sind meine weiteren Hobbies und Interessen neben der Familie das Skilaufen (geht aus Kostengründen leider nur einmal im Jahr), der Fußball im Allgemeinen und Hannover 96 hier im Speziellen, sowie Film, Musik und das Lesen. Außerdem liebe ich Gesellschafts- und Wissensspiele.

One Comment

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  • Lieber Stephan, herzlichen Glückwunsch zu den vielen Erfolgen. In der Größenordnung stehen mir diese noch bevor.

    Eine einfache Übung zum Abnehmen ist das Kettlebell-training ohne kettlebell. Aus allen Übungen in dem Bereich mache ich seit Tagen den swing. Ich arbeite nur mit dem Körper, manchmal nehme ich ein Buch statt der Kettlebell. Heute bestätigte mir eine Bekannte meine Gewichtsabnahme. Ich fühle mich sauwohl. Da ich mich nur selten wiege, weiß ich die Abnahme noch nicht in Kilogramm.

    Jetzt werde ich noch andere Kleinigkeiten beseitigen und dann am 29.3.14 in Berlin endlich meinen Halbmarathon machen.

    Alles Gute, laufkampfsieger.

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