Michael Romberg – running.COACH Teammitglied

Gestern bin ich als Vorbereitung für meinen Marathon in Ottobeuren einen Halbmarathon gelaufen. Über den Verlauf möchte ich kurz berichten. In Ottobeuren gibt es seit drei Jahren einen kleinen aber feinen Halbmarathon, der von Schülern des örtlichen Gymnasiums organisiert wird. Der Erlös des Laufs wird einem sozialen Zweck gespendet. Die Strecke verläuft im malerischen Allgäu zuerst rund 5 km auf einem Radweg entlang. Nach einer Wendeschleife geht es über einen Trail zurück zum Stadion. Die Runde mit rund 90 Höhenmetern muss zwei Mal durchlaufen werden.

Start des 3. Ottobeuren Halbmarathons - Michael Romberg mittendrin

Start des 3. Ottobeuren Halbmarathons – Michael Romberg mittendrin

Nach einer frühlingshaften Woche war es am vergangenen Samstag sehr windig mit kurzen Regenschauern zwischendurch. Das richtige Wetter für einen Trainingslauf. Die Vorgabe des running.COACH war,  über die gesamte Distanz das geplante Marathon-Renntempo zu laufen. In meinem Fall rund 5:10 Min pro km. Am Start waren rund 175 Läufer, von denen etliche diesen frühen Lauf als Vorbereitung für ihren Frühjahrsmarathon nutzten. Mittlerweile kenne ich einige Läufer aus der Gegend. Es ergeben sich vor dem Lauf die typischen Läufergespräche. Schnell war die halbe Stunde vor dem Start mit Einlaufen und ratschen verbracht.

Michael Rombergs Pulskurve

Michael Rombergs Tempokurve

Wie immer startete das Feld viel zu schnell. Anfänger erkannte man ja schnell an der übertrieben dicken Kleidung.  Einige ziehen engagiert an mir vorbei. Mein Plan war aber, von Anfang an recht konstant den 5er Schnitt zu laufen und mein eigenes Rennen zu laufen.  Die GPS-Uhr ist da schon ein großer Helfer. Um das ganze etwas schwieriger zu machen, blies der böige Wind den Läufern über die ersten 2 km voll ins Gesicht.  Schnell war nach 5 km die Wende da. Zurück ging es über einen Wurzeltrail mit zwei kurzen knackigen Anstiegen. Dieser Abschnitt war fast windstill. Bei km 10 zeigte die Uhr etwas über 50 Minuten an. Also alles im Plan. Der Puls liegt konstant bei 158. Das ist bei mir in etwa die aerob/anaerobe Schwelle, die ich mir mal mit einem Laktat-Test habe ausmessen lassen. Nach einer Stadionrunde musste die Schleife ein zweites Mal durchlaufen werden. Läufe mit zwei Runden mag ich am liebsten. Solche Läufe sind abwechslungsreich und es besteht keine Gefahr der Überrundung.

Nach und nach sammle ich einige der Startsprinter ein. Das Tempo liegt im Durchschnitt weiter bei rund 5:04 Min/km. Etwas schneller als der Plan vorgibt. Ohne Endspurt laufe ich dann nach 1:47 Stunden ins Stadion ein. Etwa 2 Minuten schneller als vorgegeben. Im Gegensatz zu früheren Läufen hatte ich immer das Gefühl schneller laufen zu können. Nach dem Zieleinlauf gab es keine Muskelschmerzen oder eine längere Erschöpfungspause. Lediglich eine Blase an den Füßen, die mich daran erinnert beim Marathon die Zehen abzukleben.  Für mich war es eine gelungene Vorbereitung für den Vienna City Marathon am 13.4.

Viele Grüße Michael

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