Léonie von Tavel – running.COACH Teammitglied

Hallo, ich heisse Léonie von Tavel, bin 42 jährig, Tierärztin, verheiratet und Mama von 2 Jungs (9 und 7). Wir leben mit 2 Hunden, 3 Katzen und 2 Schildkröten in einem Haus bei Wohlen bei Bern.

Und wieso wurde ich zur Bloggerin beim running.COACH-Team gewählt? Das weiss ich auch nicht genau, aber es hat mich ziemlich erstaunt und vor allem mega gefreut!

Léonie läuft in der Regel mit ihrem Hund

Léonie läuft in der Regel mit ihren Hunden

Etwas zu mir und meiner (un)sportlichen Geschichte:

Ich war ein sehr unsportliches Kind, habe aber über meinen grossen Bruder doch schon früh Interesse am (Passiv)Sport bekommen. Unvergesslich, wie er mich kleine Schwester immer an die Fussballmatchs ins alte Wankdorf mitgenommen hat oder mir immer wieder die doch nicht ganz simplen Spielregeln des Tennis geduldig erklärte. Niemals hätte ich gedacht, es sportlich so weit zu bringen, beim running.COACH bloggen zu dürfen;-). „Würde bringt Bürde“, denn jetzt will und muss ich meine Trainings umso gewissenhafter absolvieren, um meine Ziele zu erreichen!

Und wie kam ich zum Sport?

A propos gewissenhaft: Wie eingangs erwähnt, bin ich Tierärztin (in einem 50%-Pensum in der Ausbildung tätig). Für diese Ausbildung braucht es Fatalismus, Sitzleder und einen grossen Durchhaltewillen. Mein sturer Charakter half mir dabei, obwohl das Studium eher ein Marathon als ein Sonntagsspaziergang war für mich. Während des Studiums habe ich in den sogenannten „Kondis“ (Konditionstrainings für StudentInnen) entdeckt, dass regelmässige sportliche Betätigung den Kopf lüftet und gut tut für das Allgemeinbefinden. Seither treibe ich regelmässig Sport, meist rennenderweise, weil da meine Hunde mitkönnen und sich erst noch darüber freuen. Bis zu den Geburten meiner Jungs nahm ich dann immerhin mal am Murten-Freiburg– und am Frauenlauf teil.

Wie ich auf den RC kam:

Gegen Ende 2014 spürte ich, dass eine neue Herausforderung an der Zeit wäre. Ich wusste, dass ich eigentlich gerne wieder etwas gezielter rennen würde, weil ich ja seit Jahren und immer wieder davon träume, einen Marathon zu laufen. Am liebsten den in Berlin, weil ich dort ein Gottenmädchen habe, die Tochter meines oben erwähnten Bruders, und Berlin flach ist;-). Um mein Training zu verbessern, kaufte ich mir auf Anraten eines sehr sportlichen Arbeitskollegen, erst mal eine Garmin Forerunner 15. Diese zeigte mir knallhart auf, mit was für hohen Pulsfrequenzen ich unterwegs war, und was für kümmerliche Runden ich damit logischerweise zu rennen vermochte.

Konkret fing dann die running.COACH-Geschichte mit einem strengen (da unerwartet knietiefer Schnee) Spaziergang im Herbst auf dem Gantrisch an: Mein Mann sagte mir da, ich solle endlich aufhören zu jammern, dass mein Ziel sowieso nicht zu erreichen sei. Es kamen mir nämlich einige Gründe dafür in den Sinn, an erster Stelle meine Diagnose Multiple Sklerose, mit der ich seit 2009 lebe. Ich solle mit dem Training anfangen, aber realistisch sei das wohl nur mit Agenda, also gezielt und strukturiert! Wie (fast) immer hatte er wohl Recht. Darauf surfte ich etwas im Netz (das mache ich nicht viel, deshalb findet man mich beispielsweise auch nicht auf Facebook) und stiess da auf den running.COACH. Ich merkte mir mal die Adresse… und klickte 3 Tage später auf das Probeabo und gab meine Daten und mögliche Ziele ein (einfach mal zum Schauen…;-). Hey! Das spukte einen Plan aus, der realistisch umzusetzen war!!! Mit vielen Walk-Sequenzen (für eine Hundehalterin wie mich also easy) und Läufen mit „tiefer Drehzahl“, sprich absolut machbaren km-Zeiten! Ich war total elektrisiert und kaufte 3 Tage später ein Abi für ein halbes Jahr. Ich hatte schliesslich schon beim Kauf der Garmin ein Ziel: Den Grand Prix von Bern. 10 Meilen (das tönt nach weniger als 16km;-) am 9. Mai 2015.

Und so startete ich im Dezember 14 mit dem Training nach running.COACH. Meine oben genannten Charaktereigenschaften helfen mir jetzt auch dabei, den von running.COACH errechneten Trainingsplan ziemlich stur durchzuziehen, sofern mir meine Krankheit keinen Strich durch diese Rechnung macht (davon wohl dann mal in einem späteren Blog). Und ich kann Euch sagen, ich fühle mich sehr gut dabei und damit, bin ausgeglichener und habe unglaublicherweise mehr Energie.

Bis zum nächsten Mal, Léonie

 

 

One Comment

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  • Cool. Alles Gute – und der GP ist ein in jeder Hinsicht lohnenswertes Ziel. Es geht mal runter, mal runter und auch einfache geradeaus, wie bei jedem Lauf 🙂

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