Silvan Geiser: Mein Halbmarathon-Erfolgserlebnis

Rund 10’000 Wettkämpfe sind die running.COACH-User im Jahr 2015 bisher gelaufen. Manche zum Training, viele, um eine spezielle Herausforderung zu meistern und hoffentlich alle mit Freude am Laufen. Wie aber die Wettkämpfe ausgegangen sind, welche Emotionen sie ausgelöst haben und durch was jeder Einzelne während dem Wettkampf durch gehen musste – kurz: die Geschichten hinter diesen Anlässen – das alles bleibt uns in der Regel verborgen. Dieser Regel soll mit dem nachfolgenden Text eine Ausnahme hinzugefügt werden. Sozusagen stellvertretend für die anderen 9999 Wettkämpfe berichtet Silvan Geiser von der Vorbereitung und seinem ganz persönlichen Erlebnis am Swiss City Marathon in Luzern, wo er den Halbmarathon absolviert hat. Geiser arbeitet für unseren Partner Garmin und ist durch diese Zusammenarbeit zum running.COACH gekommen.

Silvan Geiser Fribourg

Silvan Geiser in seinem Element

Die Vorgeschichte

Über Jahre hatte ich versucht, meine Halbmarathon-Zeit zu verbessern. Ich lief aber nie besser als 1:35 Stunden. Mir wurde klar, dass ich mein Training verändern muss, um mein GROSSES Ziel, einmal unter 1:30 zu bleiben, erreichen zu können. Die Frage war nur, was genau. Da kam im Sommer 2015 running.COACH ins Spiel. Also startete ich am Montag, 6. Juli meine persönliche Challenge: Ich wollte am 24. Oktober in Luzern am Swiss City Marathon die 21,1km in 1:29:59 absolvieren.

Der Wettkampf

17 Wochen oder 1044 Kilometer, 104:26:53 Stunden und 85 Trainings später stehe ich also in Luzern am Start. Ich weiss: Ich bin so fit wie noch nie. Jetzt muss ich nur noch im Kopf genügend stark sein. Ich habe mir viele positive Bilder geladen.

Pünktlich um 9:00 Uhr geht’s los. “Nicht zu schnell starten, lauf locker”, sage ich mir. Das Publikum ist der Hammer. Kilometer 11: Ich bin auf Kurs. Jetzt läuft es sich aber nicht mehr ganz so einfach. Auf einmal kommen mir einzelne Trainings in den Sinn. Diese waren hart, aber ich habe sie immer gemeistert. Das gibt mir das Selbstvertrauen, mein Tempo zu halten. Ich rede mir zu: “Wenn meine Frau, meine Freunde und die Jungs von running.COACH an mich glauben, dann ist das zu schaffen!” Es geht zurück nach Luzern. Noch zwei Kilometer. Jetzt fühle ich mich leer. Aber mein Körper läuft. Solche Situationen hatte ich ja auch im Training. Also kein Stress, einfach Pace halten. Die letzten 700 Meter werden zur Langdistanz. Der Kopf will nicht mehr, meine Lungen brennen aber meine Beine halten wundersamerweise das Tempo. Auf einmal taucht das Verkehrshaus vor mir auf. Nur noch einmal quer hindurch. Ich bin am Ziel und schaue auf meine Garmin Forerunner 920HR: Sie zeigt 1:29:08 an.

UhrSilvan

Geschafft!

Ich bin fix und fertig aber HAPPY! Endlich habe ich mein Ziel erreicht. Ich glaube, dass dafür drei Faktoren entscheidend waren. Erstens: running.COACH hat mir die perfekten Trainings gegeben. Zweitens: Ich habe die Trainings durchgezogen – egal ob Regen, Wind oder Sonnenschein. Drittens: Meine Frau und meine Freunde haben mir das Selbstvertrauen gegeben, dass ich es schaffen kann. Am Ende steht auf der Rangliste von Datasport 1:29:05,1.

Das nächste Ziel

Nun, einige Tage später, schaue ich bereits nach vorne. Meine nächste Challenge wird sein, am Kerzerslauf eine neue persönliche Bestzeit zu laufen.

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