Läufer Winter-To-do-List: die Top 10

Die kalte Jahreszeit steht vor der Tür. Viele LäuferInnen grauen sich davor, obwohl: Laufen eignet sich als Sportart ganzjährig. Oft braucht es aber eine extra Portion Motivation, um sich die Laufschuhe zu schnüren und im Trainingsmodus zu bleiben. Mit unseren 10 Tipps läuft es sich auch gut durch die kalten Monate.

Mut zur Saisonpause: Kraft tanken

Eine Trainingspause nach den grossen Herbstzielen bietet sich an, um mit frischer Energie die Ziele im nächsten Jahr in Angriff zu nehmen. Eine Pause bedeutet nicht zwingend, nur auf der faulen Haut zu liegen. Sondern viel eher Mal nach Lust und Laune zu trainieren und sich für ein paar Wochen nur im Grundlagenbereich aufzuhalten. Hier gibt es viele Infos zur Saisonpause für Läufer.

Neue Ziele setzen

Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, um die Laufsaison 2017 zu planen und konkrete Ziele zu setzen. Je realistischer und klarer die Ziele sind, desto eher werden sie auch während der Winterzeit verfolgt.

Alternative Sportarten entdecken

Dunkelheit, Nässe und Kälte schrecken manchmal ab, seine Trainingseinheit draussen durchzuführen. Zudem eignet sich gerade die Saisonpause und der Winter für Abwechslung. Wieso nicht die eine oder andere Einheit im Wasser (Schwimmen, Aqua Jogging), auf den Langlaufskiern oder mit den Schneeschuhen durchführen.

Den Körper mit Krafttraining vorbereiten

Es lohnt sich, nicht nur die Laufkilometer im Visier zu haben, sondern in Kraft, aber auch Beweglichkeit, Schnelligkeit und Koordination zu investieren. Es bringt Abwechslung in den Trainingsalltag, hilft als Verletzungsprophylaxe und kann neue Reize setzen, von denen in der neuen Laufsaison profitiert werden.

Der Hügel ruft

Dauerläufe im hügeligen Gelände sind eine gute Möglichkeit, um an der Kraftausdauer zu arbeiten.

Tageszeit nutzen

Draussen bei Tageslicht zu trainieren, wirkt sich positiv auf die Stimmung: Die Mittagszeit und das Wochenende bieten sich hierfür hervorragend an.

Richtige Laufkleidung anziehen

Ausreden für schlechtes Wetter gelten nicht, mit der funktionellen Kleidung lässt sich auch bei widrigen Wetterbedingungen laufen und man bleibt trocken. Je intensiver das Training, desto weniger warme Kleidung braucht es. Ein Muss im Winter ist die Sichtbarkeit in der Dunkelheit: reflektierende Kleidung, Laufveste und Stirnlampe.

Immunsystem stärken

Bewegung draussen an der frischen Luft stärkt das Immunsystem. Aber gerade intensivere Einheiten schwächen das Immunsystem auch kurzfristig. Deshalb nach dem Training ausreichend trinken, die Kohlenhydratspeicher mit einem energiereichen Snack auffüllen sowie die verschwitzten Kleider gegen trockene wechseln und sich warm anziehen.

Regeneration fördern

Wer trainiert, soll auch regenerieren. Kurzfristige Regeneration wie Stretching und Blackroll in das Training einbauen. Die Jahreszeit bietet sich aber auch für einen Sauna- oder Thermalbadbesuch an.

Training mit Genuss ausüben

Es gilt erstens, die persönlichen Ressourcen zu stärken, um gut durch die kalte Jahreszeit zu kommen. Zweitens: Die Grundlagen für den persönlichen Lauferfolg im nächsten Jahr werden jetzt gelegt. Und drittens: Auch an kalten Tagen kann das Lauftraining durchaus Spass machen, die Einstellung ist entscheidend.

Verfasserin Blogbeitrag: Stefanie Meyer

7 Comments

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  • Hallo,

    es wäre interessant den ersten Punkte: Mut zur Saisonpause: Kraft tanken weiter auszubauen.

    Da fehlt es mir ein wenig an Details.

    Ich stelle mir meine Pause so vor, dass ich 3-4 Wochen deutlich weniger laufe und mehr alternativ mache, ohne es aber zu übertreiben.

    Eine etwas ausführlichere Überlegung zum Lesen wäre trotzdem toll! 🙂

  • Hallo zusammen,

    sehr kompakte und gute Zusammenfassung.
    Den Mut zur Saisonpause sollten wirklich viel mehr haben. Als Triathlet ist das für mich ganz normal und es wundert mich, dass das in Läuferkreisen so wenig gehandhabt wird.

    Wie ich die Saisonpause handhabe und warum ich das überhaupt tue, habe ich in einem Artikel auf meinem Blog beschrieben. Ich hoffe, ich darf ihn verlinken:
    http://www.ausdauerblog.de/sportpause_saisonpause/

    Viele Grüße
    Torsten

    • Hallo Torsten,
      Danke dir. Ja, viele unterschätzen, wie gut so eine Saisonpause tun kann.
      Vielen Dank für deinen Artikel (sehr spannend). Wir freuen uns immer, wenn du hier kommentierst und deine Artikel verlinkst.
      Beste Grüsse
      running.COACH Team

  • Ja, die richtige Sportkleidung ist super wichtig! Für mich persönlich finde ich z.B atmungsaktive Kleidung extrem wichtig, Ich könnte niemals in Baumwoll Shirts rumlaufen, weil ich mich damit einfach unwohl fühle. Bei atmungsaktiver Sportkleidung habe ich das Gefühl weniger verschwitzt zu sein, was mein Wohlbefinden während des Sports auch deutlich steigert, so macht das einfach mehr Spaß!

    Modisch sollte die Kleidung jedoch auch sein, denn sich dem Trend entsprechend zu präsentieren, kann auch dazu führen sich mal eher zum Laufen zu überwinden.
    Daher passe ich mich, was die Farbauswahl und die Passform angeht, an die gängigen Modetrends an. Wie im Artikel ja auch erwähnt, kann das auch hilfreich sein, um sich innerlich vielleicht etwas eher zu überwinden frisch und munter in die neue Saison zu starten… vor allem, wenn man weiß, die Kleidung sieht einfach gut aus (oder man denkt es zumindest ;)) Deshalb hab ich mir im Sale gleich mal ein paar neue Shirts bestellt, die alsbald eingeweiht werden möchten!
    Also viele wichtige Dinge, die ich so unterstützen würde, sind oben genannt 🙂

    Wobei ich jedoch auch erwähnen muss, dass ich eher dem Hallensport als Outdoorsport verschrieben bin, Joggen gehe ich deshalb zumeist nur im Sommer.
    Insgesamt jedoch klingt für mich alles, was im Artikel erwähnt wurde, absolut nachvollziehbar für mich. Wenn ich also anfange im Winter zu joggen, weiß ich, welche speziellen Motivationsmöglichkeiten es in dieser Hinsicht so gibt.
    LG

  • na, wenn es schon ein zweites Mal gepostet wird, dürfte man wenigstens die Daten ändern – auch wenn der Rest stimmt 🙂

    • Hallo, danke für den Hinweis. Aber wir lassen das bewusst so, weil wir es eben nur via Facebook reposten und dort mit #Repost ganz klar deklarieren, dass ein “alter” Text wiederverwendet wird. Wir erlauben uns das bei Texten, die immer noch aktuell sind und thematisch passen. Hoffentlich hilft diese Antwort. Beste Grüsse, running.COACH Redaktion

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