Survival Run in Thun – der verrückteste Lauf der Schweiz präsentiert die Strecke

Kategorien

Die Strecke für den Survival Run am 10.03.2013 ist bekannt: zwei Runden à 25 Hindernisse stehen auf dem Plan… Durch Wasser und Schlamm, über Baumstämme und Strohballen oder unter Netzen durch – das alles und noch viel mehr wartet auf alle Teilnehmenden. Der Spass soll aber im Vordergrund stehen und das Fasnachtskostüm darf auch für den Survival Run noch einmal getragen werden…

Survival Run - der verrückteste Lauf der Schweiz
Survival Run – der verrückteste Lauf der Schweiz

Gewinne zwei Wildcards: Pack die Gelegenheit und nimm an der Verlosung von 2 x 2 Startplätzen teil – dann kannst du deine persönliche Begleitung, welche dich bei den Strapazen unterstützt, mitnehmen. Teile uns ganz einfach mit, warum gerade du dabei sein musst. Falls du nicht zu den glücklichen Gewinnern gehörst, kannst du dich noch bis am 5. März 2013 anmelden.
Hast du die nötigen Wildschweinqualitäten?
Hast du die nötigen Wildschweinqualitäten?

Die ganze Strecke mit allen Hindernissen und alle wichtigen Informationen findest du unter www.survivalrun.ch.

Der verrückteste Lauf der Schweiz sucht die attraktivste Wildsau

Kategorien

Spass, Schlamm und Spektakel: Am Survival Run in Thun stürzen sich am 10. März mehrere tausend Wagemutige ins Abenteuer. Der verrückteste Lauf der Schweiz wartet mit kräfteraubenden Hindernissen, tiefen Schlammlöchern und eisigen Wassergräben auf.

Survival Run in Thun - Nichts für Warmduscher
Survival Run in Thun – Nichts für Warmduscher

Für richtige Männer und richtige Frauen: Das Motto des Survival Run ist Programm. Der Crosslauf auf dem Thuner Waffenplatz ist nichts für Warmduscher – nur wer Ausdauer, Mut und Kampfgeist an den Tag legt, wird sich am 10. März 2013 einen «Survivor» nennen können.
Während die mehreren tausend wagemutigen Teilnehmenden mit Ruhm und Ehre für ihre Strapazen entschädigt werden, bietet der Survival Run auch den Zuschauern unvergleichliches Spektakel. Kriegsbemalung, Schottenröcke und all die schrillen Outfits drohen spätestens nach dem «Besuch bei Morla» unter einer dicken Schlammschicht zu verschwinden. Und beim «Touch the ground» müssen auch die stolzesten Läuferinnen und Läufer unten durch. Die rund 50 Hindernisse auf der 16 Kilometer langen Strecke des Survival Runs sorgen dafür, dass keine Kleider trocken, kein Fleckchen Haut sauber und keine Muskeln unbeansprucht bleiben.
Spektakel pur am Survival Run
Spektakel pur am Survival Run

«Nicht untergehen» lautet etwa die Devise beim steil abfallenden Gelände der «Titanic», währenddessen beim «Monster-Mikado» Geschicklichkeit das Mass aller Dinge ist. Auch beim Hindernis mit der klingen Bezeichnung «Barrier» ist der Name Programm: Hier sind Kletterqualitäten und Teamgeist gefragt. Und sogar die Zuschauer dürfen heuer aktiv werden: Beim «Wöschhüsi» kurz vor dem Ziel haben sie die Gelegenheit, die dreckigen Läufer mit Wasser etwas zu säubern…
Wildschwein zu gewinnen
Das Maskottchen des Survival Runs – ein Wildschwein – kommt nicht von ungefähr. «Wildschwein-Qualitäten» sind von jenen gefordert, die den Parcours trotz Schlamm und Dreck erfolgreich meistern wollen. Nebst Ruhm und Ehre winkt den Teilnehmern eine besondere Trophäe: Jeweils ein ausgestopftes Exemplar des Maskottchens dürfen die Sieger der Frauen- und der Männerkategorie nach Hause nehmen. Doch nicht nur die schnellsten Teilnehmer respektive «Wildsauen» werden am 10. März gekürt – Jagd wird auch auf die «attraktivste Wildsau» gemacht. Eine Jury vergibt unter allen «Survivors» eine weitere Wildschwein-Trophäe: An denjenigen Teilnehmer, der durch die originellste Verkleidung aus der Masse heraus sticht.
Weitere Informationen erhältst du unter www.survivalrun.ch oder www.facebook.com/survivalrun.ch.
Uns nimmt natürlich Wunder, ob auch du dabei sein wirst! Lass uns wissen, wie du dich auf die diversen Hindernisse und Herausforderungen vorbereitest?
 

Smarte Planung mit Hilfe aussagekräftiger Leistungstests – Teil 2

Kategorien

In Teil 1 habe ich über die smarte Zielformulierung berichtet. In Teil 2 soll näher auf Leistungstests eingehen: Dem Sportler stehen nämlich verschiedene Formen der Leistungsüberprüfung zur Verfügung. Welche Methode angepasst ist, hängt von den individuellen Bedürfnissen und der Absicht der einzelnen Personen ab. Die Formen der Leistungsüberprüfung reichen von jährlich wiederkehrenden Wettkampfresultaten oder einer persönlichen Testrunde über Testverfahren für grössere Sportgruppen wie den 4x1000m- oder Conconi-Lauftest. Laboruntersuchungen mit stufenweiser Ansteigung der Laufbelastung unter gleichzeitiger Aufzeichnung der Herzfrequenz, Laktatwerte oder sogar Atemgasparameter liefern weitere zusätzliche Informationen. In untenstehender Grafik sind einzelne gängige Testformen mit  Vor- und Nachteilen aufgeführt.
 

Vergleich der gängigsten Leistungstests
Vergleich der gängigsten Leistungstests

 
Der Laktatstufentest liefert einem Läufer oder einer Läuferin, neben einer Standortbestimmung der aktuellen maximalen Leistungsfähigkeit, bei einer regelmässigen Wiederholung aufschlussreiche Informationen zur Entwicklung der Leistungsfähigkeit und deckt vorhandenes Potential und Stärken des Athleten auf. Aus der gleichzeitigen Aufzeichnung der Leistung, der Laktatbildung und der Herzfrequenzkurve können Sportwissenschaftler alle wichtigen Erkenntnisse für die Trainingssteuerung ableiten und Trainingsempfehlungen für die jeweiligen Intensitätsbereiche individuell abgeben. Durch die Bestimmung der aktuellen individuellen anaeroben Schwellengeschwindigkeit (maximale Laufgeschwindigkeit ohne eine übermässige Übersäuerung einzugehen) können Aussagen gemacht werden über die Leistungsfähigkeit von Laufsportlern im Langstreckenlaufbereich. Dadurch sind Wettkampfprognosen und renntaktische Ratschläge möglich.
 
Schematische Auswertung eines Laktatstufentests
Schematische Auswertung eines Laktatstufentests

 
Dieser Blog wurde von Beat Zimmermann, Sportlehrer und Sportwissenschaftlicher Mitarbeiter des Sportmedizinischen Zentrums Bern-Ittigen verfasst.