Mehr Leistung – weniger Schmerz!

Wer seine Leistung verbessern will, muss insbesondere an regenerationsfördernde Massnahmen und immer wieder neue Wege denken. Auf dem Gebiet des Schlafs, der Massage, der Ernährung oder der Kompressionsbekleidung wissen wir schon relativ gut Bescheid. Immer mehr Sportler aus verschiedenen Sportarten schwören nun auf die Kältekammer, eine Ganzkörper-Kältetherapie bei minus 110 Grad Celsius.

In der Kältekammer ist es eisig kalt

In der Kältekammer ist es eisig kalt

Kältekammern wurden ursprünglich für medizinische Therapien entwickelt (chronisch-entzündliche und rheumatische Erkrankungen), doch auch Leistungs- und Hobbysportler profitieren davon. Eine kurzzeitige Einwirkung extremer Kälte genügt, um Schmerzen zu lindern, entzündliche Prozesse einzudämmen, verkrampfte Muskulatur zu lockern und das Immunsystem zu stärken. Mit einem 2-3 minütigen Aufenthalt in einer Kältekammer werden gleichzeitig mehrere Effekte erzielt.

Was passiert in der Kältekammer?
Durch die Kälte ziehen sich die äusseren Gefässe zusammen, die Blutmenge konzentriert sich im Körperzentrum. Die Muskulatur wird besser durchblutet, Herzfrequenz und Körpertemperatur sinken – ein Effekt, den sich Ausdauersportler wünschen. Denn wenn bei einem Leistungssportler der Organismus auf Hochtouren läuft, kann der Körper die entstehende Wärme durch Schwitzen nicht mehr vollständig ausgleichen. Ein überhitzter Marathonläufer muss beispielsweise während eines Laufs bis zu 97% seiner Gesamtenergie für die Thermoregulation aufbringen, damit der Kreislauf nicht kollabiert. Der Kältegang vor Trainingsbeginn verzögert den Temperaturanstieg, was eine energetische Entlastung für den Sportler bedeutet.

Die Kältekammer kann vor oder nach einer Belastung angewendet werden

Die Kältekammer kann vor oder nach einer Belastung angewendet werden

Wie wende ich die Kältetherapie an?
Die Anwendungsmöglichkeit der Kältetherapie sollte auf die jeweilige Situation des Sportlers angepasst werden. Hier stellt sich in erster Linie die Frage, ob der Kältegang eher der Regeneration (Anwendung nach dem Training/Wettkampf) oder der Leistungssteigerung (Anwendung vor dem Training/Wettkampf) dienlich sein soll oder beides. Der Trainingsplan gibt hier die Kälteintervalle dann vor. Empfehlenswert ist ein regelmässiger Einsatz alle zwei bis drei Wochen.

Um die drei Minuten zu überstehen braucht es vor allem Mut und Durchhaltewillen

Um die drei Minuten zu überstehen braucht es vor allem Mut und Durchhaltewillen

Was benötige ich für einen Kältegang?
Sportschuhe, Socken und kurze Hosen / Bikini für die Damen. Ach ja, natürlich auch ein bisschen Mut für den ersten Gang in die minus 110 Grad Celsius Zone.

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Mehr Infos unter www.med-ice.ch.

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