Läufer-Power gegen oxidativen Stress

Im letzten Ernährungsblog haben wir Euch das Thema „Antioxidantien – die kleinen, großen Helferlein“ vorgestellt. Heute möchte ich Euch fünf leckere Rezepte an die Hand geben, sodass ihr möglichst viele Antioxidantien in Eure tägliche Ernährung bringen könnt.

Lasst es Euch schmecken – dann läuft es sich auch gleich noch besser!

1. Goji-Kraft-Bällchen (vegan)

Zutaten:
100 g Gojibeeren
150 g Datteln entsteint und getrocknet
100 g Mandeln oder Haselnüsse fein gemahlen
½ TL frische Vanille
3 EL Kokosflocken

Zubereitung: Die Gojibeeren und die Datteln in einer Küchenmaschine mit etwas Wasser pürieren. Nach und nach die Vanille und Mandeln oder Haselnüsse dazugeben. Wenn ein fester Teig entstanden ist mit den Händen nochmals durchkneten und anschließend kleine Kugeln formen. Diese in Kokosflocken wälzen.

Schmeckt als Snack, 2 h vor dem Training oder auch als Betthupferl. Die Bällchen halten sich etwa 1 Woche im Kühlschrank.

2. Exotisches Studentenfutter (vegan)

Zutaten:
100 g Gojibeeren
100 g Mandeln
100 g Aroniabeeren
100 g Cashewnüsse

Zubereitung: Alle Zutaten mischen.

Ist ideal als Snack am Arbeitsplatz, abends auf der Couch oder immer wenn der kleine Hunger kommt. Eine Handvoll liefert bereits eine gute Portion an Antioxidantien und hochwertigem Fett.

3. Roter Power-Smoothie (vegan)

Zutaten:
200 g Blaubeeren
1 Banane
200 g (schwarze) Johannisbeeren
2 EL Mandelmehl
200 ml Mandelmilch
Zubereitung: Die Beeren waschen und zusammen mit allen anderen Zutaten in einen Mixer geben. Gut durchmixen.

Ideal nach dem Training, als Snack oder auch als Mahlzeit (ggf. weitere Kohlenhydrate wie Haferflocken oder gepufften Amaranth dazugeben).

4. Gewürzkakao

Zutaten:
1 EL Kakaopulver stark entölt
1 TL Zimt
¼ TL Vanille frisch
etwas frischen Pfeffer
etwas Kurkuma
etwas Chilipulver
200 ml Milch
1 EL Honig

Zubereitung: Die Gewürze miteinander mischen. Die Milch erwärmen und erst mit einem kleinen Schluck Milch cremig rühren, dann mit der restlichen Milch aufgießen. Mit Honig süßen.

Schmeckt besonders gut an kalten Tagen. Stärkt das Immunsystem und kann daher zu jeder Tages und Nachtzeit getrunken werden. Wer mag kann die Kräutermischung auch mit Kaffee und Milch trinken.

5. Hühnersuppe

Das beste Mittel, wenn einen die Sommergrippe erwischt hat, um sich wieder zu stärken oder um Infekten vorzubeugen. Danke für das Rezept an Valerie Kitzinger (www.kochraum.de)

Zutaten:
2 Karotten
1 Zwiebel
½ Sellerie
3 Scheiben Ingwer
5 Kardamomkapseln
1 TL Piment
1 TL Pfefferkörner
1 TL Kümmel
3 Lorbeerblätter
Meersalz
ein Suppenhuhn
Zitronensaft
Petersilienstängel
getrocknete Orangenschale
1 TL Wacholderbeeren
1 TL Bockshornkleesamen

Als Einlage: Petersilienwurzel, Karotte, Pastinake, Petersilie in feine Streifen geschnitten, Suppennudeln, Linsen, …..

Zubereitung:
Das Huhn in einen Topf mit kaltem Wasser geben und erhitzen. Einmal wallend aufkochen lassen, das Wasser abgießen und den Topf vom ausgetretenen Eiweiß reinigen. Das Huhn nochmals mit frischem Wasser ansetzen. Auftretenden Schaum regelmäßig abschöpfen. Die klein geschnittenen Petersilienstängel, etwas Orangenschale, Karotten-, Sellerie- und Zwiebelwürfel hinzugeben. Die Gewürze im Mörser andrücken und mit dem Lorbeerblatt ebenfalls in die Suppe geben. Erst wenn die Suppe siedet, salzen.
Wenn möglich die Suppe mindestens 3-4 Stunden kochen lassen. Um so länger die Suppe Zeit zum Kochen hat, desto kräftigender wird sie. Abseihen und entweder in Gläser abfüllen oder zum direkten Verzehr mit Salz, Pfeffer und frischem Zitronensaft abschmecken. Je nach Geschmack mit Hühnerfleisch, frischem Gemüse, frischer Petersilie und einem Spritzer frischen Zitronensaft servieren.

Tipps:
Kocht man die Hühnersuppe nur mit Gewürzen und Fleisch, so ist sie länger im Kühlschrank haltbar.
Die Wintervariante der Hühnersuppe wäre sie mit einer Zimtstange und Sternanis aus dem Erdelement zu kochen.

LeniDiese Rezepte wurden von Ingalena Heuck, Sportwissenschaftlerin und Deutsche Meisterin (2010) im Halbmarathon zusammengestellt.

 

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