Michael Romberg – running.COACH Teammitglied

Ende Juli bekam ich vom running.COACH-Team eine erfreuliche Nachricht. Die Firma Brooks wird uns Blogger mit neuester Laufkleidung und ein Paar Schuhen ausstatten. Und das alles kostenlos. Das war eine tolle Überraschung. Brooks ist schon länger meine favorisierte Sportmarke. In den letzten vier Jahren habe ich schätzungsweise 10 Paar Brooks-Schuhe besessen, vom leichten T6 über bis zur neuesten Pure Serie. Brooks konzentriert sich einfach aufs Laufen und macht die vielen Lifestyle-Trends einiger anderer Schuhhersteller nicht mit.

Mit dem Pure Connect, dem T5 und dem Adrenalin bin ich schon mal einen Marathon gelaufen. Ein Großteil meiner bisherigen Brooks-Schuhe ist allerdings bereits durchgelaufen und entsorgt worden. Mich würde mal interessieren, wann ihr eure Schuhe austauscht?

Michael – neu eingekleidet mit Brooks Produkten

Die Laufkilometer eines Schuhes schreibe ich immer mit. Aber manche Schuhe schauen nach 400 km schon recht fertig aus. Beispielsweise der T6. Mehr als 1200 km bin ich bisher noch keinen Schuh gelaufen. Der örtliche Schuhverkäufer spricht von 800 bis maximal 1000 km, dann ist die Dämpfung dahin.

Bei den Schuhen fiel meine Wahl auf den neuen Brooks Cascadia. Ein leichter neutraler Trailschuh mit viel Profil in knalligem Orange. Passt auch gut zu den blauen Shirts von Brooks. Ein paar Tage später kam das Paket an. Neben zwei Shirts waren noch die neuesten Socken und zwei Hosen dabei. Eine komplette Laufausstattung also. Das war ein richtiger Motivationsschub für die heißen Tage im August. Den Cascadia habe ich bereits mehrfach ausprobiert. Wie alle Schuhe von Brooks passt mir der Schuh perfekt. Das heißt auch nach längeren Läufen gibt es keine Blasen oder Druckstellen. Die Shirts sind modisch und gleichzeitig sehr luftdurchlässig.

Die Verletzungshexe hat zugeschlagen 

Seit ein paar Wochen zwickt leider immer wieder der Ischiasnerv bei schnelleren Läufen. So bin ich im August bisher nicht mehr als auf 30 Lauf-km gekommen. Das war bei mir letztes Jahr im Sommer auch schon mal der Fall. Genau in der Vorbereitungszeit des Berlin Marathons 2013 fing der Ischiasnerv an Ärger zu machen. Da hat mir der Orthopäde nach diversen Untersuchungen ein 3 monatiges Laufverbot ausgesprochen und Krankengymnastik verschrieben. Irgendwie drückte ein Teil einer Bandscheibe auf den Nerv, meinte der Spezialist.

Alles für Berlin war schon lange vorher gebucht, der Flug, das Hotel und das begehrte Ticket zu stornieren oder auf 2014 zu verschieben ging nicht mehr. Damals bin ich dann den Marathon ohne konkrete Laufvorbereitung angetreten und eigentlich für mich überraschend in 4:15 Stunden beschwerdefrei durchgekommen. Gut, ich bin allerdings auch recht viel Rad in den drei Monaten vorher gefahren und bin den Lauf bewusst langsamer angegangen. Das Bild zeigt mich mit einem anderen Läufer kurz vor dem Ziel. An diesem Tag war einfach alles perfekt.

Michael unterwegs am Berlin Marathon 2013

Im Nachhinein denke ich aber, aus gesundheitlichen Gründen war es nicht besonders vernünftig den Marathon in Berlin zu laufen. Dieses Mal möchte ich sowas nicht machen und einen Wettkampf nur mit der notwendigen Vorbereitung laufen. Deshalb will ich meinen geplanten Halbmarathon Mitte September in Kaufbeuren nicht laufen und in der Zwischenzeit weiter an meiner Fitness, der Grundlagen- und Kraftausdauer und vor allem an der Beweglichkeit arbeiten. Das werde ich mit Rollerblade, Radfahren, Bergsteigen, Rückenkrafttraining und viel Stretching tun. Vielleicht geht ja zwischenzeitlich auch ein langsamer Lauf. Jedenfalls habe ich momentan die Geschwindigkeit aus meinem Plan genommen, mache aber regelmäßig 3 Mal Sport pro Woche.

Das Laufjahr 2014 habe ich noch nicht ganz abgehakt. Bei uns im Verein findet Ende Oktober noch ein 7 km Lauf statt. Wenn ich bis dahin beschwerdefrei bin, werde ich daran teilnehmen. Auch wenn es bis dahin mit dem Tempo noch nicht passen sollte.

Mit sportlichen Grüßen Michael

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