7 Gründe für Trainings auf dem Laufband

Laufen ohne vorwärtszukommen – das ist nicht jedermanns Ding. Doch es gibt 7 gute Gründe, auf einem Laufband zu trainieren. Hier sind sie:

1. Entlastung für die Gelenke

Ein gutes Laufband weist eine Dämpfung auf, die etwa dem Laufen auf Waldboden gleichkommt. Das kann für Athleten, die an Gelenkproblemen leiden oder anfällig dafür sind, eine deutliche Entlastung bringen. Zudem ärgern keine nervigen Autofahrer und es drohen weder eisige Temperaturen noch rutschige Strassen, weder stockdunkle Gassen noch bellende Hunde. Aber aufgepasst: Laufsportler, die sich auf einen Strassenmarathon vorbereiten, sollten neben dem Laufbandtraining immer auch regelmässig auf Asphalt laufen, um den Bewegungsapparat an die im Wettkampf geforderte Belastung zu gewöhnen.

2. Steigung für einen aktiven Laufstil

Bei Laufbändern kann man die Steigungsprozente einstellen und sich «bergauf» aktiv auf seinen Laufstil konzentrieren. Man läuft dadurch weniger Gefahr, ein aktives Abroll-und Abdruckverhalten zu vernachlässigen und den Schritt zu verkürzen, weil der Boden durch das Laufband unter dem Läufer «durchrutscht». Für Ungeübte ist Bergauflaufen daher eine gute Methode, um sich an die Besonderheiten eines Laufbands zu gewöhnen. Zudem übernimmt eine Steigung von 1-2% gefühlsmässig die Funktion des fehlenden Fahrtwinds, den man in der freien Natur oft gegen sich spürt.

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3. Verlässliche Trainingsanalyse

Das Laufband ist die perfekte Umgebung für alle Läufer, die an verlässlichen Aussagen über Renntempo, Puls und Leistungsabfall interessiert sind. Leistungstests lassen sich unbestechlich und standardisiert laufen. Womit wir auch bei der Gefahr dieses Aspektes wären: Ein Laufband bietet ewig gleiche Rahmenbedingungen und fordert den Bewegungsapparat entsprechend gleichförmig. Äussere Faktoren wie Gegenwind, Unebenheiten im Boden, Kurven oder auch Regen werden ausgeblendet. Ein Laufbandtraining sollte daher mit Lauftrainings im Freien kombiniert werden.

4. Abwechslungsreiche Trainingsformen

Das “Cockpit” eines Laufbands hält eine Fülle von Trainingsformen bereit wie Einlaufen, Hügelläufe, Tempo-und Steigerungsläufe, Intervall-Training, Zufallsgenerator, Auslaufen. Das Training kann dadurch äusserst abwechslungsreich und effizient gestaltet werden. Wichtig ist aber, dass man vor lauter Schalten und Walten den Blick nicht zu fest aufs Display richtet und darob die aufrechte Laufhaltung vergisst.

5. Zeitersparnis

Für Eltern, die auf ihre kleinen Kinder aufpassen müssen, kann ein Laufband zu Hause Gold wert sein. Auch die Zeitersparnis ist ein Argument: Man kommt spät nach Hause, will unbedingt noch etwas lesen oder anschauen, aber dennoch auch trainieren. Die bestechende Lösung: aktives Laufbandtraining mit einer passiven Aktivität wie Fernsehschauen oder Radiohören kombinieren.

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6. Kombination mit Krafttraining

Ein allgemeines Krafttraining im Fitnesscenter macht gerade auch für Läufer Sinn. Wieso also beim Gang ins Fitnesscenter nicht einmal Ausdauer und Kraft kombinieren und vor dem Stationentraining an den Geräten eine halbstündige Laufbandeinheit einplanen? Zu beachten dabei ist, dass das (bei einer Kombination gemässigte) Ausdauertraining vor dem Krafttraining absolviert wird.

7. Motivation

Wer auf langen Läufen mit der Langeweile kämpft, ist froh um die Unterhaltungsmöglichkeiten, die ein Laufband bietet. In vielen Fitnesszentren lenken Fernseher und Movie-Kanäle ab, Zeitschriften und Zeitungen liegen zum Lesen bereit. Hinzu kommt, dass im Fitnessstudio zwei unterschiedlich schnelle Läufer auf zwei Laufbändern nebeneinander laufen und sich dabei unterhalten können.

Dieser Blog wurde durch Fit for Life zur Verfügung gestellt. Fit for Life ist das Schweizer Magazin für Fitness, Lauf- und Ausdauersport. Möchtest du regelmässig solche Artikel lesen? Dann klicke hier.

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