Halbmarathon Luzern: Ziel revidieren?

Beatrice Gruber

Beatrice Gruber

In meinem letzten Beitrag habe ich Euch von meiner Verletzung berichtet und wie ich Alternativen zum Lauftraining gefunden habe. Ich habe mein reduziertes Trainingsprogramm durchgezogen und mich zusätzlich drei Wochen in den USA vom Alltagsstress erholt. Zeit also für eine Standortbestimmung! Die guten Nachrichten zuerst: Seit knapp drei Wochen kann ich wieder schmerzfrei laufen. Das ist ein tollesGefühl und ich geniesse es – vor allem, wenn sich die Sonne gegen den Hochnebel durchsetzen kann und die Temperaturen angenehm sind. Und obwohl ich immer noch zweimal pro Woche in die Physiotherapie muss, bin ich guten Mutes dass es nun bergauf geht. Die Kehrseite der Medaille allerdings ist, dass ich 10 Wochen nur sehr reduziert Lauftraining absolviert habe und ich nun das Gefühl habe, ich komme nicht vom Fleck – es fehlt mir am Tempo und Spritzigkeit! Der Long Jog vom letzten Sonntag hat mir denn auch schonungslos gezeigt, dass meine Gelenke die Belastung nicht mehr so gewöhnt sind. Das bringt mich etwas in Zugzwang, schliesslich findet in zwei Wochen bereits der Halbmarathon in Luzern statt, an dem ich meine persönliche Bestzeit verbessern wollte. So wie sich das Laufen aber im Moment anfühlt, werde ich dies leider nicht erreichen können. Was nun? Nicht starten? Nein, kommt nicht in Frage, habe ja schon den Greifenseelauf verpasst. Da bleibt mir nichts anderes übrig, als mein Ziel zu revidieren, auch wenn mich dies ein bisschen frustriert. Ich nehme mir nun also vor, total locker und entspannt die 21 km zu laufen und hoffentlich mit einem Lächeln im Gesicht und zufrieden und schmerzfrei ins Ziel zu kommen. Ist doch auch was, oder?

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