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Motivation running.COACH

Ich trainiere mit dem running.COACH: Weltklasse-Duathlet André Moser

Am letztjährigen Powerman Duathlon in Zofingen ging der Stern von André Moser definitiv auf: Er erreichte das Ziel bei der Langdistanz-WM als Zweiter. Seitdem geht der Berner konsequent seinen Weg und hat das Ziel, Mitte April an den Europameisterschaften und anfangs September an den Weltmeisterschaften seinen Erfolg zu wiederholen. Seit einem Jahr bereitet André seine Ziele erfolgreich mit dem running.COACH vor. In unserem Interview steht er uns Red und Antwort.

André Moser auf dem Weg zu seinem grössten Erfolg
André Moser auf dem Weg zu seinem grössten Erfolg

1. Am Kerzerslauf vom vergangenen Wochenende hast du deine Laufform getestet. Wie bist du zufrieden?
Ich bin super happy. Es tönt vielleicht etwas komisch, für mich ist aber das Gefühl nach so einem Lauf-Testwettkampf anfangs Saisons wichtiger als die Zeit (51:19) oder der Rang (Overall 24.). Warum? Als Duathlet trainiere ich immer zwei Sportarten. Dies muss ich immer im Hinterkopf haben und somit auch Kompromisse für Vorbereitungs-Laufwettkämpfe eingehen. Einerseits möchte ich natürlich möglichst schnell an reinen Läufen sein, andererseits bin ich im Duathlon gezwungen mit ziemlich schweren Beinen (nach einem ersten Lauf und einem Radsplit) noch einen zweiten Lauf zu laufen. Deshalb ist es mein Ziel jeweils nicht unbedingt mit den frischesten Beinen an einem Test-Laufwettkampf zu stehen. Häufig heisst das einfach am Tag vorher noch 3-4h auf dem Rad zu sein oder mit dem Rad an einen Laufwettkampf anzureisen. Dies hat zum Ziel, dass ich das Gefühl der schweren Beine läuferisch, und vor allem mental, umsetzen kann. Dies war auch mein Ziel für den Kerzerslauf. Dort hat es zu 100% gepasst. Ich habe mich während dem Lauf extrem gut gefühlt und hatte immer die Kraft Lücken zu schliessen. Dies stimmt mich sehr zuversichtlich!

2. Ein grosses Ziel deiner Saison steht bald bevor. Wie bist du zufrieden mit der bisherigen Vorbereitung?
Ich bin mehr als zufrieden mit meinen Vorbereitungen. Der Winter in der Schweiz bot dieses Jahr ideale Bedingungen um mich in heimischen Gefilden vorzubereiten. Den Winter nutze ich primär um an meiner Laufform zu feilen. Hier vertraue ich voll und ganz auf den running.COACH, der mir die Wintermonate äusserst abwechslungsreich gestaltet. Da ich dieses Jahr schon früh auf Langdistanz Duathlon Rennen setze (neben der Europameisterschaft bspw. Powerman Dänemark mit 10km/120km/20km, Ende April), waren deshalb auch schon früh lange intensive Läufe auf dem Programm. Dies macht sich jetzt positiv bemerkbar. Ich bin zuversichtlich dies in meinen Langdistanz Rennen umsetzen zu können. Auf dem Rad konnte ich (dem Wetter sei Dank!) seit Januar konsequent gut trainieren. Es ist eine Seltenheit, dass man schon im Januar drei bis vier Stunden Radfahren kann, ohne kalte Zehen zu bekommen. Somit kann ich auch in dieser Disziplin auf ein solides Grundlagenrepertoire zurückgreifen und entsprechend schnelle Einheiten gut umsetzen und verkraften.

In Laufwettkämpfen holt sich André Moser die Form für seine Duathlons
In Laufwettkämpfen holt sich André Moser die Form für seine Duathlons

3. Als Duathlet musst du mit dem Radfahren eine weitere Sportart unter einen Hut bringen. Wie viel bist du zu Fuss und wie viel auf dem Rad unterwegs?
Leistungs- und trainingstechnisch ist es, relativ betrachtet, etwa ausgeglichen. Das heisst, ich versuche jeweils für beide Sportarten schnelle Einheiten und lange Einheiten in meinem Trainingsplan innerhalb einer Woche unterzubringen. Zeitmässig verbringe ich natürlich mehr Zeit auf dem Rad, da dies eine andere Belastung ist. Die Häufigkeitsverteilung zwischen Lauf- und Radtrainings ist hingegen etwas anders. Aus beruflichen Gründen liegt der Schwerpunkt meines Radtrainings auf dem Wochenende. Das Lauftraining kann ich sehr gut unter der Woche verteilen. Somit erreicht meine Trainingswoche zeit- und umfangsmässig Spitzenwerte am Wochenende.

4. Wie setzt du den running.COACH in deinem Trainingsalltag ein? Wo hat dir die Trainingsphilosophie der Laufspezialisten am meisten geholfen?
Der running.COACH hilft mir mein Lauftraining abwechslungsreich zu gestalten und immer neue Reize zu setzen. Der online Trainingsplan hilft mir mein Training möglichst effizient auszunützen, dies zeitlich und qualitativ. Ich kehre nie enttäuscht von einem Training zurück. Häufig ertappe ich mich schon die Trainings der darauffolgenden Woche zu „erkunden“. Rein aus Vorfreude und Motivation. Gewisse Trainingskonzepte konnte ich ebenfalls für das Radfahren adaptieren. Wo hat mir running.COACH am meisten geholfen? In der Gestaltung und Effizienz der Longjogs. Ich behaupte, dass ich einen grossen Teil meines zweiten Laufes an der Duathlon Langdistanz WM (ein 30km Lauf), der Trainingsphilosophie von running.COACH zu verdanken habe!

Die Laufleistung von André Moser verbessert sich durch Radtraining
Die Laufleistung von André Moser verbessert sich durch das Radtraining

5. Unter Läufern gilt allgemein die Meinung, dass Radfahren langsam mache. Du beweist uns das Gegenteil. Mit welchen Argumenten ausser deinen Laufleistungen stillst du die Nörgler?
Es gibt stramme Waden! Haha. Nein, im Ernst. Obwohl das Radfahren einen grossen Bestandteil im Duathlon hat (im Durchschnitt nimmt der Radabschnitt ca. 55%‐60% der totalen Wettkampfzeit ein), schaue ich häufig das Radfahren als meine Alternativsportart an. Aus mentaler Sicht geniesse ich die Radausfahrten sehr, ich kann dort sehr gut abschalten und einfach die Natur geniessen. Dies hilft mir, wie bspw. nach einem Kerzerslauf, trotz einer Wettkampfbelastung mich besser aktiv zu erholen, ohne die Laufmuskulatur, wie bspw. in einem regenerativen Lauf, erneut zu belasten. Erfahrungsgemäss kann ich dann wieder schneller mit qualitativen Laufeinheiten beginnen. Desweiteren ist der Radsport sehr Kraft orientiert. Ich kann es jeweils kaum erwarten, wenn unsere Alpenpässe schneefrei sind. Nach einer Passrundfahrt habe ich aber selten das Bedürfnis noch im Kraftstudio Beinpressen zu machen. Grins. Hingegen denke ich, dass sich diese angeeignete Kraft auf die Läufe nur positiv auswirkt, auch auf die Schnelligkeit! Und nicht zu vergessen: Frühere Top-Duathlon Athleten (wie bspw. Urs Dellsperger oder Stephan Wenk) zeigten jeweils Spitzenresultate am Jungfrau-Marathon. Auch Nationalkader-Duathlet Andy Sutz war früher im Berglaufnationalkader und schon Schweizermeister im Berglauf. Somit scheint sich das Radfahren nicht nur negativ auf die Laufperformance auszuwirken ;-).

Wir wünschen André weiterhin viel Erfolg und drücken die Daumen für seine grossen Ziele.

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