Jonas Kiefer – running.COACH Teammitglied

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Seit meinem letzten Blog verging ein ganzes Weilchen. Der März stand bei mir ganz im Zeichen von sehr viel Arbeit: Zuerst war ich eine Woche in Deutschland unterwegs und danach in der Ost- und Westschweiz. Dadurch hatte ich mehr Übernachtungen im Hotel als zu Hause. Die Laufschuhe waren zwar immer dabei, aber ganz ehrlich? Nicht sehr oft getragen… Die Wochen waren sehr anstrengend und oftmals kam noch sehr frühes Aufstehen dazu. Uhrzeiten, zu denen der Basler eigentlich nur aufsteht, wenn Morgenstraich ist.

Jonas Kiefer war im März nur wenig draussen unterwegs
Jonas war im März berufsbedingt nur wenig draussen unterwegs

Dabei hätte mir etwas frische Luft gut getan nach all den Tagen, an denen ich aus beruflichen Gründen in Schlachthöfen oder Fischzuchten war. Doch die Müdigkeit abends hatte es in sich. Zudem plagten mich im März auch immer wieder diverse Wehwehchen.
Natürlich gab es in der Zeit aber auch läuferische Highlights. Eines war ganz bestimmt der Lauf bei stürmischen Verhältnissen dem Murtensee entlang. Der Regen peitschte mir ins Gesicht und es war ein absoluter, grossartiger Kampf gegen mich selbst. Völlig durchnässt, aber total happy kam ich wieder ins Hotel zurück. Auf solche Trainings hatte ich noch etwas mehr gehofft, vor allem auch, weil es auf neuen Laufstrecken gewesen wären. So waren es im März halt etwas weniger Trainings als geplant.
Dann hatte ich mich ja für den Männedörfler Waldlauf angemeldet. Am Abend vorher als ich aus der Ostschweiz wieder nach Hause kam, habe ich ganz lange mit dem Gedanken gespielt, das Rennen einfach sausen zu lassen. Ich war total müde und schlapp. Am Samstag wachte ich aber doch erstaunlich ausgeruht auf und war voller Tatendrang. Das Wetter war absolut perfekt und die Gedanken vom Vorabend waren wie weggeblasen. Trotz der schlechten Vorbereitung und meiner nicht ganz frischen Verfassung, habe ich mich auf dem Weg lange gefragt, was für eine Zeit ich wohl laufen kann. Der Lauf war 11,5km und hatte doch ca. 200 Höhenmeter. Der running.COACH berechnete mir eine Prognose von ca. 1:03h. Das wollte ich dann aber doch schon unterbieten.

Strecke und Profil des Männedörfler Waldlaufs

Ich war frühzeitig dort und konnte in aller Ruhe die Startnummer abholen, die Sonne ein wenig geniessen und dann Einlaufen. So langsam stieg dann schon die Vorfreude. Kurz vor dem Start war ich dann eigentlich doch ziemlich gespannt, was ich über den Winter für Fortschritte gemacht habe. Fast von Beginn weg konnte ich mein Tempo laufen und hatte recht konstante Kilometerzeiten. Zwischen Km7 und Km8 kam dann ein ziemlich langer und steiler Anstieg, der es wirklich in sich hatte. Trotzdem kam ich eigentlich gut durch und habe mit 1:00:28h die Prognose des running.COACH deutlich unterboten. Mehr ging an diesem aber Tag wirklich auch nicht.
Zugegeben, für einen Superläufer ist dies keine Wahnsinnszeit… Aber: Ich bin mit meinem Resultat höchst zufrieden und das hat mehrere Gründe. Wenn ich ein Jahr zurück schaue, dann war ich nach ca 7km im Schneckentempo froh, wieder zu Hause zu sein. Zudem laufe ich mit running.COACH erst seit Herbst. Wenn man das alles zusammenrechnet, dann bin ich mit dieser Entwicklung mehr als zufrieden. Vor allem ist es auch der einfachste Beweis, wie effektiv running.COACH eben wirkt und zwar für Läufer jeder Stärke. Zweitens hat es mir gezeigt, dass ich seit Dezember und dem Silversterlauf wirklich Fortschritte gemacht habe und das freut mich. Da haben sich die Stunden an dunklen und kalten Abenden durch den Asphaltdschungel halt eben ausbezahlt.
Es zeigt aber auch, dass ich mein erstes Saisonziel, die 10km mit einem guten Gefühl unter 50min zu laufen in den Beinen habe. Die von running.COACH berechnete GAP-Time für den Männedörfler Waldlauf lag schon knapp unter 5min pro km. Wird also alles.
Wichtig ist jetzt, dass ich bis zum 19. April und dem Cityrun wirklich alle Trainings machen kann und dann wird’s eine gute Sache.
Ich berichte davon dann schon bald im nächsten Blog.

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