Steffen Koch: Mein Training am Morgen

Mein Ziel ist es, meinen ersten Marathon zu laufen. Running.COACH hilft mir dabei sehr mein Training maßvoll einzuteilen, doch was Running.COACH nicht kann, ist das Wetter und meine Termine beeinflussen. Das muss ich schon selber machen…

Nach meiner krankheitsbedingten Trainingspause im Juni habe ich von meinem Arzt wieder grünes Licht bekommen, um zu trainieren. Ich stellte mein Trainingsziel im Running.COACH erstmals für 14 Tage von Trainingsziel Wettkampf auf Gesundheit um. Die Trainingseinheiten wurden neu berechnet und ich war voller Elan, endlich wieder zu laufen.

Meine Motivation wurde aber schnell wieder gebremst. Weil ich abends laufe und das Wetter damals sehr heiß war, war es für mich zu heiß zum Laufen.

Die Alternative war morgens zu laufen, doch ich bin ein Morgenmuffel und tagsüber unausstehlich, wenn ich müde bin. Mein Dilemma war also: Soll ich abends beim Laufen in der Hitze leiden oder morgens vor der Arbeit laufen und müde sein?

Das Laufen in der Hitze hatte ich schon ausprobiert, also blieb nur noch das Laufen am morgen. Die Trainingseinheiten waren nicht sehr lang und so stellte ich mir den Wecker dementsprechend früher.

Ich bedachte aber nicht, dass ich noch etwas Zeit brauchen würde für die Vorbereitung zum Laufen und so kam es wie es kommen muss: Ich kam zu spät zur Arbeit.

Was mich aber total erstaunte: Ich war nicht müde und entgegen meiner Befürchtung sogar gut gelaunt.

Es gibt nicht Schöneres, als gut gelaunt in den Sonnenaufgang zu laufen.

Es gibt nicht Schöneres, als gut gelaunt in den Sonnenaufgang zu laufen.

Um die Vorbereitungszeit am Morgen vor dem Training so gering wie möglich zu halten, fing ich an, meine Sportsachen am Abend zuvor zurechtzulegen, meine Getränkeflasche zu füllen und die passenden Schuhe hinzustellen, den obwohl ich morgens trainierte war es immer noch ziemlich warm.

Von da an machte es mir immer mehr Spaß, morgens zu trainieren und ich hatte abends noch Zeit für die Familie. Doch die gute Laune fällt bei mir aus, wenn der lauf über 100min dauert. Da bin ich einfach zu müde, weil ich hierfür um 3:45 Uhr aufstehen muss. Deswegen bin ich froh, wenn das Training kurz und knackig ist und nur am Wochenende die Läufe über 100min anstehen. Zum Glück hat das bis auf einmal auch geklappt.

Selbst für mich als Morgenmuffel steht jetzt auf jeden fall fest: für einen Lauf lohnt es sich, früher aufzustehen.

Ich bin optimistisch, den Marathon in Frankfurt am 25.10.15 zu schaffen, nur die Errechnete Ziel Zeit von running.COACH kann ich noch nicht glauben. Aber ich konnte ja auch nicht glauben, dass man bei einem Long Jog die letzten 20min im Wettkampftempo laufen kann. Wer weiss…?

Bis zum nächsten Mal,

Steffen Koch

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