Diese Pause habe ich mir verdient

Kai Heuzeroth

Kai Heuzeroth

Nach einer – aufgrund gesundheitlicher Probleme – durchwachsenen Saison stand am 16.10.2011 mein Saisonabschlusslauf auf dem Plan. Beim 25. Jubiläum des Löwenlaufes in Hachenburg wollte ich auf der landschaftlich schönen und anspruchsvollen Strecke mit über 300 Höhenmetern den Halbmarathon unter 100 Minuten laufen. Bei meinem Halbmarathon-Debüt 2009 auf gleicher Strecke war ich zu meiner eigenen Überraschung eine Zeit von 1:36,35 gelaufen. Dass dies in diesem Jahr nicht möglich sein würde, zeigten meine diesjährigen Halbmarathon Zeiten, wo es mir auf einfacheren Strecken nur einmal gelungen war, knapp unter 100 Minuten zu bleiben. Bei sonnigen 12 Grad wurde das Feld der 323 Starter- und Starterinnen um 14 Uhr auf den Weg geschickt. Da der größte Teil der ca. 300 Höhenmeter auf den ersten 12 Kilometern zu bewältigen war, hatte ich mir wieder vorgenommen nach Puls zu laufen. Ab Kilometer 12 wollte ich dann wieder Gas geben und versuchen, unter 1 Stunde und 40 Minuten ins Ziel zu kommen. Trotz meiner üblichen Wehwehchen kam ich sehr gut ins Rennen und verfolgte meine Taktik konsequent. Nach „Jöckels Hütte“ bei ca. Kilometer 12 forcierte ich mein Tempo. Läufer um Läufer fing ich nun an einzusammeln. Ein Blick auf die Uhr bestätigte mich bei meiner Annahme, dass ich auf eine Zeit unter 1:40 Stunden unterwegs war. Dies gab mir noch einmal einen zusätzlichen Schub. Die Ziellinie am „Alten Markt“ überquerte ich schliesslich in 1:38,10. Damit war ich mehr als zufrieden. Dies bedeutete Platz 11 in der Altersklassenwertung von 50 Startern.
Als Saisonhöhepunkt für das nächste Jahr habe ich mir den Mittelrhein-Marathon in Koblenz am 02.06.2011 ausgesucht. Auf der relativ ebenen Strecke möchte ich den Halbmarathon unter 95 Minuten beenden. Um mein Ziel auch zu erreichen und nach einer langen Saison wieder Kraft zu sammeln, habe ich mich dazu entschlossen, bis Ende Jahr kürzer zu treten und nur noch nach Lust und Laune zu trainieren. Ab Januar 2012 wird dann wieder angegriffen – natürlich mit Hilfe des running.COACH.

by Kai Heuzeroth

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