Ausrüstungstracking – Wieviele Kilometer bin ich mit meinen Schuhen schon gelaufen?

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Um den Überblick über die gelaufenen Kilometer und die Anzahl absolvierter Trainings mit einem bestimmten Paar Laufschuhe zu behalten und somit zu wissen, wann diese ausgetauscht werden sollen, kannst du jedem Training ein bestimmtes Paar Schuhe oder ein anderes Trainingsgerät zuweisen.
Anzahl gelaufenen Kilometer Schuhe
Klicke auf ein beliebiges Training um einen Laufschuh hinzuzufügen / zu tracken und gehe dann auf die Detailseite („Edit + Info“). Auf der Detailseite angekommen kannst du unter „Weitere Angaben“ -> „Ausrüstung“ auf den Stift klicken.
Wieviele Laufkilometer SchuhEs erscheint eine Übersicht über ehemalige und aktive Laufschuhe mit der Möglichkeit, ehemalige Schuhe zu archivieren (damit sie in der Übersicht nicht mehr angezeigt werden – diese können jederzeit wieder sichtbar gemacht werden) oder neue Schuhe / ein anderes Trainingsgerät hinzuzufügen. Klicke auf „Neue Ausrüstung hinzufügen“ um einen Ausrüstungsgegenstand in die Auswahl aufzunehmen.
gear tracking
Im oberen Teil des Formulars gibst du die allgemeinen Informationen bezüglich deiner Laufschuhe an. In der Datenbank sind viele Schuhmodelle schon vorgespeichert. Wenn du also die Schuhmarke einträgst, so werden dir im Dropdown-Menu Vorschläge gemacht. Klicke den Vorschlag an, damit du nachher im Feld „Modell“ ebenfalls Vorschläge erhalten kannst. Beim Zusatz kannst du zum Beispiel die Farbe des Schuhs oder ein anderes Erkennungsmerkmal eingeben (vor allem gut, wenn du mehrere Schuhe des selben Modells hast). Wenn du planst, die meisten der Trainings mit dem gleichen Schuh zu absolvieren, dann definiere diesen als „Standard“. Dadurch wird dieser jeweils automatisch ausgewählt.
Genauere Hinweise erhältst du, wenn du die Maus über die „?“ Symbole bewegst.
Laufschuhe Anzahl Kilometer
Nachdem du auf „Hinzufügen“ geklickt hast, erscheint dein Schuh in der Übersicht. Alle eingetragenen und nicht archivierten Schuhe können nun im Dropdown Menu unter Ausrüstung ausgewählt werden. Der Standard-Schuh wird ohne dein Zutun von nun an automatisch jedem Lauftraining zugewiesen.

Schwachstelle Knie

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Fast jeder Läufer kennt Knieschmerzen. Selten ist aber das Knie alleine schuld an der Misere – vielmehr sind es ungewohnte Belastungen und zu schwache Fuss-, Bein-, oder Beckenmuskulatur. Dagegen kann etwas getan werden. In diesem Artikel, zur Verfügung gestellt durch Medbase, werden  dir die Basics erklärt. 

Das Knie ist das grösste Gelenk des menschlichen Körpers. Es fängt Schläge beim Laufen auf, stabilisiert uns und sorgt als Verbindung zwischen dem Ober- und Unterschenkel dafür, dass wir Beugebewegungen machen können. Eine gut ausgebildete Fuss-, Bein- und Beckenmuskulatur unterstützen es. Wer als Läufer das Krafttraining jedoch vernachlässigt und dann von einem Tag auf den anderen hochmotiviert die Belastung beim Laufen stark hochfährt, kann mit Knieschmerzen bestraft werden.

Power-Band für schnelle Beine

Die einfachste Möglichkeit, um die Muskulatur regelmässig zu trainieren, ist möglichst viel Bewegung in den Alltag einzubauen. Ideal sind Treppensteigen, zu Fuss gehen anstatt den Bus nehmen und Velofahren. Wer zu leichtem Übergewicht neigt, sollte zudem versuchen sein Gewicht zu reduzieren. Denn jedes Kilo, das die Knie weniger tragen müssen, entlastet sie. Und wer sich mindestens dreimal pro Woche für 10 Minuten Zeit für Krafttraining zu Hause nimmt, macht seinen Knien eine weitere grosse Freude. Besonders effizient sind dabei Übungen mit dem Mini-Band, die auf dieser Plattform bereits vorgestellt wurden (Squats, Powerwalk, Kniehub, Beine seitwärts wegführen, Brücke etc.).

Alte Laufschuhe entsorgen

Eine weitere Ursache von Knieschmerzen während dem Laufen können falsche oder abgelaufene Laufschuhe sein. Ihr Verfalldatum liegt bei rund 800 Kilometern. Danach ist die Dämpfung meist durchgelaufen und auch allfällige Stützfunktionen kann der Schuh nicht mehr wahrnehmen. Es lohnt sich darum, regelmässig in passende Laufschuhe zu investieren. Wer jedoch trotz all diesen Massnahmen bereits nach einer kurzen Belastung Knieschmerzen spürt, sollte die Situation mit seinem Arzt besprechen.

Schwellungen ernst nehmen

Sollte das Knie plötzlich anschwellen oder warm werden, gilt es besonders aufmerksam zu sein. Neben den häufigen mechanischen Ursachen wie Überlastung, Arthrose, Meniskusproblemen und Bandverletzungen, kommen auch entzündlich rheumatische Erkrankungen vor. So können beispielsweise Borrelien einer Zecke oder Kristallablagerungen eine solche Entzündung auslösen. Das Knie reagiert sehr sensibel auf Belastung und zeigt an, wenn etwas nicht in Ordnung ist. Darum sollte bei Schwellungen und Bewegungseinschränkungen ein Arzt um Rat gefragt werden. Längst nicht jedes schmerzende Knie muss operiert werden, meistens führen auch konservative Therapien zu einer guten Besserung.

Dieser Beitrag wurde von Dr. med. Patric Gross verfasst, Leiter Medizin, Rheumatologie, Physikalische Medizin und Rehabilitation, Allgemeine Innere Medizin FMH, Sportmedizin SGSM, Medbase Winterthur Brunngasse.

Wasserdichte Laufschuhe

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Gerade jetzt im Winter wird der Nässeschutz bei Laufschuhen verstärkt zum Thema. Was bringen wasserdichte Laufschuhe wirklich?

Nasse Füsse hat auf Dauer keiner wirklich gerne, auch Läuferinnen und Läufer nicht. Und kalte Füsse schon gar nicht. Weil wir in Sachen Sportbekleidung heutzutage für jede Wetterherausforderung ein passendes Bekleidungskonzept auswählen können, wünschten wir uns das eigentlich auch für die Laufschuhe. Doch ganz so einfach ist es nicht.
Im Gegensatz zu früher, wo vor allem stabile und massiv gedämpfte Laufschuhe dominierten, haben sich in den letzten Jahren schlanke und flexible Allrounder durchgesetzt mit geschmeidigem und sehr leichtem Obermaterial. Das allgemeine Credo lautet: Weniger ist mehr. Und was bequem ist, ist auch gut für den Fuss. Die Tendenz hin zu flexiblen und schlanken Modellen wurde nicht zuletzt durch die Entwicklung neuer und leichterer Materialien ermöglicht. Die Modell-Palette hat sich diversifiziert und für fast jedes Einsatzgebiet und jeden Untergrund gibt es auch einen passenden Schuh. Doch nicht nur das Angebot wurde vielfältiger, auch die Läuferinnen und Läufer haben ihr Repertoire erweitert. Sie laufen längst nicht mehr nur auf Strassen und Feldwegen, sondern über Wurzeltrails im Wald, hoch hinaus im Gebirge über nasse Bergwiesen, Schotter und Stufen – oder auch durch Regen, Schnee und Eis.
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Die Eigenschaften, die modernste Laufschuhe für die jeweiligen Einsätze bieten, wollen die Läufer natürlich nicht missen, gleichzeitig häufen sich gerade im Herbst oder Winter die Situationen, in denen man sich beim geliebten Laufsport Nässe und Kälte aussetzt und daher ein guter Feuchtigkeits-Schutz auch bei den Schuhen gefragt ist. Die Problematik dabei: Die Hersteller können zwar heute wasserdichte Laufschuhe bauen, in Sachen Laufverhalten hinken diese den nicht-wasserdichten Modellen aber noch deutlich nach. Der Grund: Ein wirklich wasserdichter Schuh benötigt zwingend eine Membran, welche die Feuchtigkeit abhält. Also eine Schicht mehr, die verarbeitet werden muss inklusive einer speziell abgedichteten Lasche vorne bei den Schuhbändeln, damit kein Wasser eindringen kann. Das Ganze macht den Schuh schwerer und auch sperriger, da die Membran mit den flexiblen und äusserst komfortablen Mesh-Obermaterialien herkömmlicher Trainingsschuhe nicht mithalten kann.

Wasserdicht versus Laufgefühl
Stefan Kropf, Inhaber des Laufsportfachgeschäftes 4Feet in Bern, sagt denn auch deutlich: «Für mich als engagierten Läufer ist bei Läufen im Flachland ein wasserdichter Schuh keine Option, auch wenn sie zwei Stunden dauern. Denn in wasserdichten Laufschuhen habe ich einfach nicht dasselbe Laufgefühl wie in einem flexiblen Trainingsmodell.» Ähnlich sieht es Product Manager Rolf Heller von Salomon Schweiz. «Ambitionierte Läufer laufen nur selten in wasserdichten Schuhen und bevorzugen ihre gewohnten Trainingsschuhe auch bei nassen Bedingungen.» Gleichzeitig hat Heller eine interessante Entwicklung beobachtet: «Im Hobbysport ist im Zuge des Trailrunning-Booms die Nachfrage nach wasserdichten Modellen gestiegen.» Allerdings sei dabei nicht immer ganz klar, wofür die Schuhe dann auch tatsächlich eingesetzt werden. «Viele nutzen wasserdichte Laufschuhe zum Wandern», so Heller, «und auch Hündeler sind fleissige Abnehmer, weil sie jeden Tag und bei jeder Witterung draussen und oft im nassen Gras unterwegs sind.» Stefan Kropf, selbst begeisterter Trailläufer, nennt ein weiteres Einsatzgebiet: «Wenns bei einem Ultralauf ganz hoch hinaus geht ins Geröll und Eis, dann kommt man mit einem Leichtgewichtsschuh nicht mehr weit, da machen stabile oder gar knöchelhohe Modelle mit einem Nässeschutz durchaus Sinn. Sie bieten nicht nur Schutz vor Nässe, sondern auch vor Kälte und Steinen. Das sind dann aber schon eher Trekkingschuhe denn reinrassige Laufschuhe.» Salomon bietet als Kompromisslösung Schuhe an, bei denen nur der Zehenbereich geschützt ist. Bei nur kurzem Kontakt mit Feuchtigkeit bleiben die Füsse so trocken, und gleichzeitig werden die Laufeigenschaften des Schuhs kaum beeinträchtigt.
Einen anderen Weg geht Asics mit der neuen Plasma Guard-Behandlung. Ausgewählte Modelle (z. B. Gel Fuji Endurance und GT 2000) werden bei der Herstellung mit einer speziellen Beschichtung behandelt – ähnlich wie eine tiefgründige Imprägnierung – die das Laufverhalten sowie die Passform der Schuhe gänzlich unbeeinflusst lässt und dennoch einen Schutz vor Nässe bietet. «Natürlich ist dieser nicht ganz so stark wie bei unseren Modellen mit Membran», sagt Brand Manager Rocco Verrelli vom Schweizer Asics-Importeur Montana Sport, «aber die Behandlung hält vermutlich länger, als die Lebensdauer des Schuhs ist, und zudem ist dieses Verfahren nachhaltiger als die Membran-Lösung.» Wenn Membranen eingesetzt werden, hat zumindest in der Schweiz Gore mit seinem Gore-Tex klar die Nase vorn und wird von mehreren Herstellern verarbeitet, aber immer mehr kommen auch andere Membran- Lösungen wie Sympathex oder eVent zum Zug.

Fazit
Bei Trainingsläufen im Flachland gibt es eigentlich keinen Grund, wieso man auf wasserdichte Modelle wechseln sollte, denn bei einer derart bewegungsintensiven Sportart wie es das Laufen ist, bedeuten feuchte Füsse nur bei langen Einsätzen im Nassen auch kalte Füsse. Wenn sich der Schuh eng an den Fuss schmiegt und keine zu dicken Socken getragen werden, kommt man mit normalen Trainingsschuhen meist problemlos über die Runden. Auf der anderen Seite spricht dann nichts gegen wasserdichte Schuhe, wenn sich die Läufer darin wohl fühlen, erfahrungsgemäss ist das eher dann der Fall, wenn man nicht sehr schnell unterwegs ist. «Eine weitere Option bringt Stefan Kropf von 4Feet ins Spiel: «Wenn schon eine Membran, zum Beispiel im Winter bei knöcheltiefem Pflotsch, dann kann man es auch mit wasserdichten Socken probieren.»

Dieser Blogbeitrag wurde durch Fit for Life zur Verfügung gestellt. Fit for Life ist das Schweizer Magazin für Fitness, Lauf- und Ausdauersport. Möchtest du regelmässig solche Artikel lesen? Dann klicke hier.
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Laufschuhe: Wie schwer dürfen sie sein?

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Das Gewicht eines Laufschuhs spielt für Profiathleten eine wichtige Rolle. Beim Hobbyläufer sind andere Faktoren entscheidender. Generell gilt: Je länger die Laufstrecke, desto schwerer der Schuh. 

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Copyright: Swiss-Image

Bei einem Marathonlauf über 42 Kilometer, bei dem ein Läufer je nach Schrittlänge rund 25 000 bis 28 000 Schritte ausführt, spielt es natürlich bezüglich Zeit und Tempo vor allem für einen Spitzenläufer schon eine wesentliche Rolle, ob er dies mit einem Schuh von 150 oder 200 Gramm an den Füssen macht. Für Hobbyläufer stellt sich allerdings die Frage, ob sie einen leichten und abgespeckten Schuh überhaupt einen Marathon lang ohne Überforderung ihrer Füsse tragen können. Meistens lautet die Antwort «nein», weil eine Material- und Gewichtseinsparung gleichbedeutend ist mit einem Weglassen von Stütz- und/oder Dämpfungselementen und dies auf Kosten der Funktion geht.
Diese fehlende Funktion können die meisten Läufer mit ihren körpereigenen Dämpfungsmechanismen des Band-Sehnen- Muskel-Apparates nur zeitlich bedingt kompensieren. Das Gewicht eines Schuhs hängt auch vom Körpergewicht und der Schuhgrösse ab. Als 90-Kilogramm-Mann mit einem Leichtgewichtsschuh einen Marathon absolvieren zu wollen, macht wenig Sinn. Als Grundregel gilt: Über kurze Distanzen einen leichten Schuh zu tragen, ist unbedenklich, aber je länger die Laufstrecke wird (und je weniger trainiert der Läufer ist), desto mehr Material und Funktion sollte ein Schuh bieten. Aktuelle Bestrebungen der Hersteller laufen dahingehend, mit neuartigen Materialien eine gute Funktion bei möglichst geringem Gewicht erzielen zu können.

Siehe auch: Barfussschuhe im Wettkampf

Dieser Blogbeitrag wurde durch Fit for Life zur Verfügung gestellt. Fit for Life ist das Schweizer Magazin für Fitness, Lauf- und Ausdauersport. Möchtest du regelmässig solche Artikel lesen? Dann klicke hier.
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Laufschuhe: Der Experte

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Nachdem die Laufschuh-Serie bisher von den Herstellern – von Brooks, On, New Balance und Salming – bestritten wurde, geben wir zu ihrem vorläufigen Schluss das Wort einem Experten.
Tobias Schumacher bringt die Erfahrung von über 50’000 Ganganalysen mit. Auch er hat uns vier spezifische Fragen rund um unser wichtigstes Trainingsgerät beantwortet – und ist durchaus kritisch.

1. Was sind die aktuellen Trends in der Laufschuh-Entwicklung?

Comfort und Wohlgefühl sollen die Schuhe vermitteln und ein tolles Design sollen sie haben. Für Comfort und Wohlgefühl sorgen angenehme Obermaterialen sowie neue Mittelsohlenmaterialien.
95% der Laufschuhe gehen ohne respektive mit nur rudimentären Beratung  zum Kunden über. Die Optik gewinnt zudem auch an grosser Bedeutung. Jedoch nur max. 5% der Laufschuhe werden professionell, sprich individuell und vor allem nachhaltig beraten und verkauft. Die grosse Schuhindustrie läuft somit dorthin, wo sich die  95% bewegen… Im Vordergrund steht das erste Gefühl, der Look, der schnelle Verkauf. Für Leute mit gewissen Veranlagungen (Überpronation, Supination, Knie-/Hüft-/Rückenprobleme) -und diese nehmen deutlich zu – kann sich dies mittel-/langfristig sehr negativ auswirken.
Viele LäuferInnen glauben, wenn der Schuh Comfort und Wohlgefühl vermittelt, ist er gut, das stimmt keineswegs! Pralinen schmecken auch vorzüglich, sind aber alles andere als gesund.

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Eine professionelle Beratung sollte beim Laufschuhkauf dazugehören

2. Was zeichnet einen guten Laufschuh aus?

Gute Aussensohle (dem Terrain angepasst) meist für Strasse wie für Gelände geeignet; es gibt aber auch spezifische Strassenschuhe (eher flaches Profil) wie auch Trailschuhe (raues Profil mit spezieller Gummimischung). Verschiedene Mittelsohlenkonstruktionen wie auch deren hochwertige Materialien zeichnen einen guten Laufschuh aus. Dieser sollte besonders auf das Gewicht/BMI (in Relation zur Fläche abgestimmt werden), den Laufstil und die Leistung passen. Der Leisten ist dabei entscheidend. Eine stabile Fersenkappe verleiht einen zusätzlichen Halt resp. Führung im Rückfuss. Das Obermaterial sollte eine gute, stabile Passform aufweisen, nicht viel „Stretchmaterial“ (wird zunehmend instabil), nicht zu viele Nähte (die drücken könnten). Vorzugsweise im Herbst-/Winter mit einer Membrane versehen, die wasserabweisend sogar wasserdicht/isolierend sein darf, um den Fuss möglichst trocken zu halten.

3. Worauf sollte ich als Läufer beim Kauf eines Schuhs allgemein  achten?

Gute Beratung durch kompetentes Personal. Statische und dynamische Analysen (Messung der plantaren Kräfte, horizontal wie auch vertikal, barfuss). Daraus lässt sich die Kategorie definieren (Supinations- resp. Pronationsgeschwindigkeiten, Rück-, und/oder Mittel-, und/oder Vorfuss), 2-3 Schuhe zur Auswahl der evaluierten Kategorie testen und Feinabstimmung/Vergleich zusammen mit dem Berater vornehmen: Auftritts-, Stand- und Abstossphase sind genau zu begutachten, dass die Kräfte (Ferse, Knie, Hüfte, optional ISG/Wirbelsäule) den richtigen (=physiologischen) Verlauf nehmen.

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Die fachkundige Analyse durch geschultes Personal ermöglicht den Kauf eines passendes Schuhs

4. Welcher Schuh, den es noch nicht gibt, sollte deiner Meinung nach hergestellt werden? Was wünschst du dir in Zukunft von der Industrie?

Eine gute Frage welche ich mir seit geraumer Zeit auch gestellt habe. Da ich selbst in der Schuhentwicklung tätig bin, mich auf orthopädische Schuhe (Xelero) und Therapieschuhe (X10D) spezialisiert habe, kam der Gedanke auf, einen sehr komplexen Laufschuh zu entwickeln. Mit einem Kollegen arbeite ich am „Laufschuh der Zukunft“, adaptierend, sensomotorisch, antizipierend, individuell abgestimmt = Asymmetrien entgegenwirkend um so die Skelettstruktur zu optimieren und die Muskelaktivitäten effizient zu verbessern und zu fördern: ein Laufschuh mit neusten Materialtechnologien, der die einwirkenden Kräfte in eine optimale Vorwärtsbeschleunigung wiedergibt. Wir arbeiten seit längerem an der Technologie und komplexen Konstruktion, einen Markteintritt sehen wir im Jahr 2017.
 
TobiasSchumacherTobias Schumacher war Leistungssportler (Schwimmen und Triathlon). Nach seiner sportlichen Karriere bildete er sich in Leistungsdiagnostik und Biomechanik weiter. In Langenthal führt er ein eigenes Sportfachgeschäft mit Schwerpunkt Laufschuhberatung und -verkauf. Er hat die XRS-Technologie und mit X10D eine neuartige Generation von Schuhen (mit-) entwickelt und ist der Meinung, dass Bewegung die beste Medizin ist.