Michael Romberg – running.COACH Teammitglied

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Den letzten Bericht habe ich kurz vor meinem Urlaub verfasst. Heute berichte ich über meine Aktivitäten während und nach dem Urlaub und über meine Pläne während des Sommers.
Dieses Mal ging es mit der Familie nach Mallorca in den Urlaub. Jetzt werden einige sagen, aha Ballermann und so. Mallorca hat aber neben den bekannten Saufstränden sportlich als auch landschaftlich einiges zu bieten.

Michael Romberg unterwegs am Augsburger Firmenlauf

Letztes Jahr habe ich zusammen mit meinem 16 jährigen Sohn den Segelschein gemacht und sind anschließend in Korsika öfters Katamarane am Strand gesegelt. Dieses Jahr wollten wir in Mallorca unsere Katamaran Kenntnisse verbessern. Dazu haben wir uns eine Segelschule in der Nähe von Port d‘Alcudia herausgesucht. Wir hatten Glück und waren trotz des Trubels in der Zeit die einzigen Schüler. So konnten wir unter Privatanleitung 5 Tage bei bestem Wind segeln, während meine Frau und meine Tochter am Strand chillten. Bernhard und Marian unsere Lehrer bei der Segelschule Windfriends haben uns einige Kniffe und Know-how beigebracht.
Im Hotel wurden regelmäßig Sportkurse angeboten, die meine Frau und ich mehrmals genutzt haben. Spinning, Krafttraining, Walking am Strand. Es ist schon interessant, dass kaum einer der Gäste die vielfältigen Angebote nutzt. Urlaub heißt für viele – nichts tun und viel essen. Ich kann das nicht, irgendwas muss ich immer machen, sonst fühle ich mich nicht wohl. Manchmal auch zum Leid meiner Frau.
Und natürlich hat uns im positiven Sinne die WM fasziniert. Das frühe WM-Aus für England und Spanien konnten wir mit dementsprechend englischem und spanischem Publikum in Pubs miterleben. Freud und Leid sind da nahe beieinander.
Da es vom Hotel bis zum Ende der Bucht etwa 4 km waren, war meine Laufstrecke recht schnell festgelegt. Am Strand laufen, finde ich, ist recht anstrengend. Wegen dem lockeren Sand und der vielen Jogger. Englische Jogger erkennt man leicht, da sie beim Entgegenkommen an der „falschen“ Seite passieren wollen. Mehr als drei Mal rund 8 km in mäßigem Tempo bei 30 Grad am Abend bin ich dann in den 10 Tagen auch nicht gelaufen, da wir während der ganzen Zeit einen Mietwagen hatten und einige Ausflüge machten. Jedenfalls waren die 10 Tage für alle zu schnell vorbei.

Michaels Trainingsplan im Juli

Anschließend an den Urlaub war eine recht anstrengende Woche. Seit einigen Jahren bin ich ehrenamtlich im Meisterprüfungsauschuss tätig. In dieser Woche wurden die Meisterprüfungen mit Korrekturen abgenommen, so dass ich mehrmals erst spät, aber rechtzeitig zu den 22 Uhr WM-Spielen, nach Hause gekommen bin. Trotzdem bin ich in der Woche zum Ausgleich noch 39 km gelaufen.
Alles in allem aber war die Woche schon sehr anstrengend. Insbesondere bei Tempoläufen fehlte mir die Lust. Nach oder vor einem anstrengenden Tag laufe ich lieber etwas langsamer und lasse die Gedanken abschweifen. Das ist für mich ein Tempo so etwas über 6 Min/km. Ich versuche da schon auf den Körper zu hören und tausche das Tempotraining dann in einen ruhigen Dauerlauf.
Konditionell bin ich momentan recht gut drauf, aber beim Tempo habe ich – keiner wird sich wundern –  leichte Probleme. Die 2x4000m in einer Zeit von 5 Min/km gehen noch. Aber schneller, da müsste ich momentan schon recht beißen. Der Puls ist bei der Hitze auch leicht höher. Unter 5 Min/km steigt der Puls auf 160 Schläge/Min. Das ist dann schon etwas im anaeroben Bereich bei mir.
Am Wochenende sind derzeit schon die langen Läufe auf die Vorbereitung des geplanten Halbmarathons angesagt.
Das letzte Wochenende ging es mit ein paar Bergkameraden auf den Gepatschgletscher zum Üben. Zwei Tage sind wir bei vorwiegend Sonne und 4 Grad durch 20 cm Schnee auf die Hochvernagtspitze gestapft. Quasi eine Schitour ohne Schi. Vom Puls und den gelaufenen Kilometern ist das schon mehr als der lange Lauf. Sonntag kamen rund 20 km im Schnee auf dem Gletscher mit rund 1000 Höhenmetern zusammen. Schön ist, dass ich meine Ausdauerkraft in der letzten Zeit stark verbessern konnte. Jedenfalls hatte ich am Abend und am Tag danach keine muskulären Probleme.

Michael auf dem Weg auf die Hochvernagtspitze

Am Abend, jedenfalls hat meine Suunto Ambit2 nach 10 Stunden Fußmarsch und errechneten 4500 kcal eine Pause von 100 Stunden vorgeschlagen. Die Ambit errechnet nach einem speziellen Programm aus der EEG-genauen Herzfrequenz die „virtuelle“ Ermüdung und schlägt eine dementsprechende Pause vor. Allerdings passt meine Verfassung nicht immer mit dem Vorschlag der Uhr zusammen. Jedenfalls ist es ein Hinweis für die physikalisch erbrachte Leistung.
In zwei Wochen steht dann mein 2. großes Ziel – nach dem Marathon in Wien – für dieses Jahr an. Die Besteigung des Ortlers mit einer Höhe von 3906 Metern über Meer im Südtirol. Konditionell bin ich dank dem Laufen und dem running.COACH bestens vorbereitet. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen.
Im August möchte ich dann wieder stärker in das reine Lauftraining (mit Tempoläufen) einsteigen. Der nächste Lauf wird ein Halbmarathon mit 300 Höhenmetern Mitte September. Aber bis dahin ist noch einige Zeit.
Sportliche Grüße Michael.

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