D wie Drei-Lagen-Prinzip

„Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur die falsche Bekleidung.“ Das Wetter sollte kein Grund sein, nicht die Laufschuhe zu schnüren. Neuartige Funktionsfasern bieten bei Wind und Wetter sicheren Schutz. Produkte, die eine „Gore-Tex“-Membran besitzen, halten beispielsweise Nässe ab und sind gleichzeitig in der Lage, Schweiss durch die feinen Poren nach aussen abzugeben. Dadurch ist ein dauerhafter Wetterschutz garantiert.

Die Effekte von hochfunktioneller Sportbekleidung können am besten ausgeschöpft werden, wenn alle Bekleidungsschichten aus Funktionsfasern bestehen. Das sogenannte „Drei-Lagen-Prinzip“ sieht folgendermassen aus:

Die drei Schichten arbeiten miteinander

1. Lage: Transport
Die unterste Schicht dient dem Feuchtigkeitsabtransport, sodass man nicht auskühlt. Hierbei wird zumeist Polyester verwendet. Teilweise werden für eine geringere Geruchsbildung zusätzlich Silberionen verwebt. Trägst du mehrere Schichten übereinander, so sollte diese Lage enganliegend sein.

2. Lage: Regulation
Die zweite Lage dient der Wärmeregulation und dem weiteren Feuchtigkeitstransport nach aussen. Je enger ein Teil anliegt, desto besser kann der Abtransport von Feuchtigkeit ablaufen. Polyesterfasern unterschiedlicher Dicke können hierbei gewählt werden.

3. Lage: Schutz
Die oberste Schicht übernimmt die Schutzfunktion vor Wind oder Regen. Besondere Materialien wie Gore-Tex oder Sympatex sind atmungsaktiv und schützen auf Grund ihrer besonderen Zusammensetzung vor durchdringender Nässe. Die Winddichte von Funktionsbekleidung wird zumeist durch Laminate erreicht, die auf der Faser aufgetragen werden. Die Atmungsaktivität bleibt trotzdem erhalten. Das bekannteste Siegel hierzu ist „Windstopper“.

Welche Schichten du am besten bei kalten und nassen Bedingungen miteinander kombinierst, erfährst du in So funktioniert’s oder hier.

LeniDieser Blog wurde von Ingalena Heuck, Sportwissenschaftlerin und Deutsche Meisterin (2010) im Halbmarathon verfasst.

 

 

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