Wasserdichte Laufschuhe

Kategorien

Gerade jetzt im Winter wird der Nässeschutz bei Laufschuhen verstärkt zum Thema. Was bringen wasserdichte Laufschuhe wirklich?
Nasse Füsse hat auf Dauer keiner wirklich gerne, auch Läuferinnen und Läufer nicht. Und kalte Füsse schon gar nicht. Weil wir in Sachen Sportbekleidung heutzutage für jede Wetterherausforderung ein passendes Bekleidungskonzept auswählen können, wünschten wir uns das eigentlich auch für die Laufschuhe. Doch ganz so einfach ist es nicht.
Im Gegensatz zu früher, wo vor allem stabile und massiv gedämpfte Laufschuhe dominierten, haben sich in den letzten Jahren schlanke und flexible Allrounder durchgesetzt mit geschmeidigem und sehr leichtem Obermaterial. Das allgemeine Credo lautet: Weniger ist mehr. Und was bequem ist, ist auch gut für den Fuss. Die Tendenz hin zu flexiblen und schlanken Modellen wurde nicht zuletzt durch die Entwicklung neuer und leichterer Materialien ermöglicht. Die Modell-Palette hat sich diversifiziert und für fast jedes Einsatzgebiet und jeden Untergrund gibt es auch einen passenden Schuh. Doch nicht nur das Angebot wurde vielfältiger, auch die Läuferinnen und Läufer haben ihr Repertoire erweitert. Sie laufen längst nicht mehr nur auf Strassen und Feldwegen, sondern über Wurzeltrails im Wald, hoch hinaus im Gebirge über nasse Bergwiesen, Schotter und Stufen – oder auch durch Regen, Schnee und Eis.
wintertrail-schweden-min
Die Eigenschaften, die modernste Laufschuhe für die jeweiligen Einsätze bieten, wollen die Läufer natürlich nicht missen, gleichzeitig häufen sich gerade im Herbst oder Winter die Situationen, in denen man sich beim geliebten Laufsport Nässe und Kälte aussetzt und daher ein guter Feuchtigkeits-Schutz auch bei den Schuhen gefragt ist. Die Problematik dabei: Die Hersteller können zwar heute wasserdichte Laufschuhe bauen, in Sachen Laufverhalten hinken diese den nicht-wasserdichten Modellen aber noch deutlich nach. Der Grund: Ein wirklich wasserdichter Schuh benötigt zwingend eine Membran, welche die Feuchtigkeit abhält. Also eine Schicht mehr, die verarbeitet werden muss inklusive einer speziell abgedichteten Lasche vorne bei den Schuhbändeln, damit kein Wasser eindringen kann. Das Ganze macht den Schuh schwerer und auch sperriger, da die Membran mit den flexiblen und äusserst komfortablen Mesh-Obermaterialien herkömmlicher Trainingsschuhe nicht mithalten kann.
Wasserdicht versus Laufgefühl
Stefan Kropf, Inhaber des Laufsportfachgeschäftes 4Feet in Bern, sagt denn auch deutlich: «Für mich als engagierten Läufer ist bei Läufen im Flachland ein wasserdichter Schuh keine Option, auch wenn sie zwei Stunden dauern. Denn in wasserdichten Laufschuhen habe ich einfach nicht dasselbe Laufgefühl wie in einem flexiblen Trainingsmodell.» Ähnlich sieht es Product Manager Rolf Heller von Salomon Schweiz. «Ambitionierte Läufer laufen nur selten in wasserdichten Schuhen und bevorzugen ihre gewohnten Trainingsschuhe auch bei nassen Bedingungen.» Gleichzeitig hat Heller eine interessante Entwicklung beobachtet: «Im Hobbysport ist im Zuge des Trailrunning-Booms die Nachfrage nach wasserdichten Modellen gestiegen.» Allerdings sei dabei nicht immer ganz klar, wofür die Schuhe dann auch tatsächlich eingesetzt werden. «Viele nutzen wasserdichte Laufschuhe zum Wandern», so Heller, «und auch Hündeler sind fleissige Abnehmer, weil sie jeden Tag und bei jeder Witterung draussen und oft im nassen Gras unterwegs sind.» Stefan Kropf, selbst begeisterter Trailläufer, nennt ein weiteres Einsatzgebiet: «Wenns bei einem Ultralauf ganz hoch hinaus geht ins Geröll und Eis, dann kommt man mit einem Leichtgewichtsschuh nicht mehr weit, da machen stabile oder gar knöchelhohe Modelle mit einem Nässeschutz durchaus Sinn. Sie bieten nicht nur Schutz vor Nässe, sondern auch vor Kälte und Steinen. Das sind dann aber schon eher Trekkingschuhe denn reinrassige Laufschuhe.» Salomon bietet als Kompromisslösung Schuhe an, bei denen nur der Zehenbereich geschützt ist. Bei nur kurzem Kontakt mit Feuchtigkeit bleiben die Füsse so trocken, und gleichzeitig werden die Laufeigenschaften des Schuhs kaum beeinträchtigt.
Einen anderen Weg geht Asics mit der neuen Plasma Guard-Behandlung. Ausgewählte Modelle (z. B. Gel Fuji Endurance und GT 2000) werden bei der Herstellung mit einer speziellen Beschichtung behandelt – ähnlich wie eine tiefgründige Imprägnierung – die das Laufverhalten sowie die Passform der Schuhe gänzlich unbeeinflusst lässt und dennoch einen Schutz vor Nässe bietet. «Natürlich ist dieser nicht ganz so stark wie bei unseren Modellen mit Membran», sagt Brand Manager Rocco Verrelli vom Schweizer Asics-Importeur Montana Sport, «aber die Behandlung hält vermutlich länger, als die Lebensdauer des Schuhs ist, und zudem ist dieses Verfahren nachhaltiger als die Membran-Lösung.» Wenn Membranen eingesetzt werden, hat zumindest in der Schweiz Gore mit seinem Gore-Tex klar die Nase vorn und wird von mehreren Herstellern verarbeitet, aber immer mehr kommen auch andere Membran- Lösungen wie Sympathex oder eVent zum Zug.
Fazit
Bei Trainingsläufen im Flachland gibt es eigentlich keinen Grund, wieso man auf wasserdichte Modelle wechseln sollte, denn bei einer derart bewegungsintensiven Sportart wie es das Laufen ist, bedeuten feuchte Füsse nur bei langen Einsätzen im Nassen auch kalte Füsse. Wenn sich der Schuh eng an den Fuss schmiegt und keine zu dicken Socken getragen werden, kommt man mit normalen Trainingsschuhen meist problemlos über die Runden. Auf der anderen Seite spricht dann nichts gegen wasserdichte Schuhe, wenn sich die Läufer darin wohl fühlen, erfahrungsgemäss ist das eher dann der Fall, wenn man nicht sehr schnell unterwegs ist. «Eine weitere Option bringt Stefan Kropf von 4Feet ins Spiel: «Wenn schon eine Membran, zum Beispiel im Winter bei knöcheltiefem Pflotsch, dann kann man es auch mit wasserdichten Socken probieren.»
Titelbild: Copyright Swiss-Image
Dieser Blogbeitrag wurde durch Fit for Life zur Verfügung gestellt. Fit for Life ist das Schweizer Magazin für Fitness, Lauf- und Ausdauersport. Möchtest du regelmässig solche Artikel lesen? Dann klicke hier.
fitforlife Logo

Automatischer Mapmyfitness-Upload

Kategorien

Trainings, die auf Mapmyfitness geladen werden, können direkt in den running.COACH importiert werden. Wir zeigen dir alle Schritte. Sobald du einmal die Verbindung hergestellt hast, werden alle deine Trainings automatisch synchronisiert.
Und so funktioniert’s:
1. Klicke im running.COACH oben rechts auf den Upload-Button:
mmf
2. Klicke auf das Mapmyfitness-Logo und auf „Start“ unter „Automatische Verbindung mit Mapmyfitness BETA“:
mmf1
3. Es erscheint folgende Seite. Melde dich mit deinen Mapmyfitness-Zugangsdaten an:
mmf2
4. Du wirst auf folgende Seite weitergeleitet. Klicke auf «Allow» um die Verbindung mit running.COACH herzustellen.
mmf3
5. running.COACH ist jetzt mit Mapmyfitness verbunden. Deine Trainings werden automatisch synchronisiert. Die synchronisierten Trainings werden optisch gekennzeichnet und stehen für die detaillierte Protokollierung bereit. Dein GPS-Track wird auf der Karte dargestellt.
mmf4
mmf5
6. Beachte: Ein- und Auslaufen solltest du mit dem Drücken des Lap-Knopfes (Runde) auf der Uhr kennzeichnen. Ausnahme: Bei Wettkämpfen gehen wir davon aus, dass du das Ein- und Auslaufen in einer jeweils eigenen Trainingseinheit erfasst. Tust du dies nicht, wird die ganze Einheit (inkl. Ein- und Auslaufen) als Wettkampf im running.COACH dargestellt. Die Intervalle unterbrichst du am besten mit dem Drücken der Lap-Funktion. Wir empfehlen, die Funktion „Autolap“ auszuschalten.

Laufschuhe: Wie schwer dürfen sie sein?

Kategorien

Das Gewicht eines Laufschuhs spielt für Profiathleten eine wichtige Rolle. Beim Hobbyläufer sind andere Faktoren entscheidender. Generell gilt: Je länger die Laufstrecke, desto schwerer der Schuh. 

csm_laufschuheregen-si_6f69efbb92
Copyright: Swiss-Image

 
Bei einem Marathonlauf über 42 Kilometer, bei dem ein Läufer je nach Schrittlänge rund 25 000 bis 28 000 Schritte ausführt, spielt es natürlich bezüglich Zeit und Tempo vor allem für einen Spitzenläufer schon eine wesentliche Rolle, ob er dies mit einem Schuh von 150 oder 200 Gramm an den Füssen macht. Für Hobbyläufer stellt sich allerdings die Frage, ob sie einen leichten und abgespeckten Schuh überhaupt einen Marathon lang ohne Überforderung ihrer Füsse tragen können. Meistens lautet die Antwort «nein», weil eine Material- und Gewichtseinsparung gleichbedeutend ist mit einem Weglassen von Stütz- und/oder Dämpfungselementen und dies auf Kosten der Funktion geht.
Diese fehlende Funktion können die meisten Läufer mit ihren körpereigenen Dämpfungsmechanismen des Band-Sehnen- Muskel-Apparates nur zeitlich bedingt kompensieren. Das Gewicht eines Schuhs hängt auch vom Körpergewicht und der Schuhgrösse ab. Als 90-Kilogramm-Mann mit einem Leichtgewichtsschuh einen Marathon absolvieren zu wollen, macht wenig Sinn. Als Grundregel gilt: Über kurze Distanzen einen leichten Schuh zu tragen, ist unbedenklich, aber je länger die Laufstrecke wird (und je weniger trainiert der Läufer ist), desto mehr Material und Funktion sollte ein Schuh bieten. Aktuelle Bestrebungen der Hersteller laufen dahingehend, mit neuartigen Materialien eine gute Funktion bei möglichst geringem Gewicht erzielen zu können.
Siehe auch: Barfussschuhe im Wettkampf
Dieser Blogbeitrag wurde durch Fit for Life zur Verfügung gestellt. Fit for Life ist das Schweizer Magazin für Fitness, Lauf- und Ausdauersport. Möchtest du regelmässig solche Artikel lesen? Dann klicke hier.
fitforlife Logo

Barfussschuhe im Wettkampf

Kategorien

Machen Barfussschuhe im Wettkampf, insbesondere im Marathon, Sinn? Tragen Spitzenläufer auch Barfussschuhe oder ist das eher etwas für Hobbyläufer?

Copyright: iStockphoto.com
Copyright: iStockphoto.com

 
Wettkampfschuhe von Spitzenläufern ähneln im Grunde genommen Barfussschuhen. Denn die Wettkampfschuhe der Besten sind extrem leicht und flexibel, direkt zu laufen und besitzen kaum Dämpfung und Sprengung (Niveau-Unterschied zwischen Ferse und Vorfuss). Federleichte Wettkampfschuhe können nur über längere Distanzen getragen werden, wenn eine ausgeprägte Fuss- und Unterschenkelmuskulatur vorhanden ist. Der amerikanische Marathonläufer Meb Keflezighi beispielsweise lief seine Marathons sogar in einem Barfussschuh ab Stange. Schnörkellose Schuhe ohne Schnickschnack gibt es schon länger, bloss wird das Segment mit immer neuen Argumenten, knackigen Designs, bequemen Schnitten und geschicktem Marketing immer wieder schmackhaft gemacht.
Zu beachten ist, dass Gelegenheitsläufer solche «Barfussschuhe» in den ersten Monaten vor allem in der Freizeit und nur bei kurzen Laufeinheiten tragen sollten, weil durch die flache Bauweise ein flacher Fussaufsatz bzw. eine Laufstilumstellung zum Mittel-/Vorfusslaufen erforderlich ist. Dadurch werden die Wadenmuskulatur, die Achillessehne und die Plantarfaszie stärker beansprucht und es ist Vorsicht und Geduld geboten, damit man den Bewegungsapparat nicht überfordert.
Dieser Blogbeitrag wurde durch Fit for Life zur Verfügung gestellt. Fit for Life ist das Schweizer Magazin für Fitness, Lauf- und Ausdauersport. Möchtest du regelmässig solche Artikel lesen? Dann klicke hier.
fitforlife Logo

Wie genau sind die Regenerationszeiten der Pulsuhren?

Kategorien

Zahlreiche Pulsuhren zeigen nach dem Training an, wie lange man regenerieren sollte bis zur nächsten Belastung. Wie können die Geräte die nötige Erholung messen und können wir uns darauf verlassen?

 

regeneration
Copyright: iStockphoto.com

 
Moderne Pulsuhren bedienen sich zur Berechnung der Regeneration der Herzfrequenzvariabilität (HRV). Die HRV ist aus der medizinischen Forschung bereits länger bekannt, eine Bedeutung für die Trainingssteuerung bekam sie aber erst in den letzten Jahren. Als Grundlage für die Berechnung der HRV dient der Pulsschlag. Die HRV beschreibt den Rhythmus des menschlichen Herzschlags. Die Zeit zwischen zwei Pulsschlägen ist nicht immer exakt gleich lang, sondern variiert in geringem Umfang. Ein Beispiel: Bei einem durchschnittlichen Puls von 60 Schlägen/Minute erfolgt nicht jeder Pulsschlag exakt auf jede Sekunde, sondern manchmal bereits minim früher oder auch minim später. Dabei gilt: Je unregelmässiger das Herz in Ruhe schlägt, desto entspannter ist der Mensch. Die Herzfrequenzvariabilität ist daher ein guter Indikator für den Erholungszustand eines Menschen.
Moderne Pulsuhren sind bei den Messungen und der Interpretation der HRV schon recht weit. Die HRV-Daten zeigen anhand einer Vielzahl von Faktoren die Auswirkungen von Erschöpfung an, z. B. durch Trainingseinheiten und Stress, aber auch durch Lampenfieber, Nervosität und andere äussere belastende Einflüsse. Je mehr ein Gerät über seinen Benutzer weiss, desto genauer kann es eine individuelle Einschätzung zum nötigen Erholungszeitraum abgeben. Gewisse Systeme besitzen sogar eine Art Lern- und Anpassungsfähigkeit, mit welcher die Daten über einen längeren Zeitraum regelmässig gemessen und miteinander verglichen werden. Durch eine Langzeitanalyse der Herzfrequenzvariabilität lässt sich zeigen, ob Athleten in der Lage sind, sich zwischen den Trainingseinheiten und besonders während der Nacht genügend erholen zu können. Die HRV-Methode kann allerdings nicht einzelne Stressfaktoren identifizieren, sondern nur den gesamten Effekt der verschiedenen Ursachen von Belastungen des Nervensystems anzeigen.
Die grosse Schwierigkeit bei den Interpretationen der HRV-Daten: Die Herzfrequenzvariabilität variiert von Mensch zu Mensch je nach Grösse der linken Herzkammer, des Fitnessniveaus oder der Trainingsart. Auch Tageszeit, Körperhaltung, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Höhenlage, Gemütszustand, Hormonspiegel, Medikamente, Erkrankungen usw. üben einen Effekt auf die Herzfrequenz und HRV aus, genauso wie das Geschlecht und das Alter. Wie so oft bei Messungen zur körperlichen Leistungsfähigkeit ist daher nicht die Messung als solche problematisch, sondern die Schlussfolgerung aus der Datenerhebung. Die Hersteller interpretieren die Ergebnisse ihrer Messungen nicht einheitlich. Die einen definieren Zielzonen für das Training und geben dem Sportler eine tagesformabhängige Trainingszone an mit der Absicht, Überbelastungen zu vermeiden. Andere nutzen die Technologie, um den Kalorienverbrauch exakter messen zu können, und Dritte wiederum geben als Schätzwert das individuelle Fitnesslevel sowie Erholungszeiten an, die der Körper nach einer Trainingseinheit braucht, um sich vollständig zu regenerieren.
Fazit: Eine gezielte Arbeit mit der HRV wird vor allem in der modernen Leistungsdiagnostik praktiziert und ist daher in erster Linie eher erfahrenen Athleten (und Trainern) vorbehalten. Im Spitzensport kann die Herzfrequenzvariabilität durchaus wertvolle Zusatzinformationen liefern. Für Einsteiger können Regenerationsempfehlungen zwar einen Anhaltspunkt liefern, sie sind aber auch mit Vorsicht zu geniessen. Ebenso wesentlich ist es, die wichtigsten Faustregeln bezüglich Belastung und Erholung einzuhalten und sorgfältig auf die Signale des Körpers zu hören. Am besten vergleichen Sie Ihre persönliche Intuition mit den Angaben Ihrer Uhr, so können Sie mit etwas Routine herausfinden, in welchem Masse die Angaben auf Sie persönlich zutreffen.
Dieser Blogbeitrag wurde durch Fit for Life zur Verfügung gestellt. Fit for Life ist das Schweizer Magazin für Fitness, Lauf- und Ausdauersport. Möchtest du regelmässig solche Artikel lesen? Dann klicke hier.
fitforlife Logo

Moderne Sportuhren und Fitnesstracker

Kategorien

Hobbysportlern sind heutzutage Technologien zugänglich, die früher nur in Hochleistungslabors angeboten werden konnten. Doch was bringt die Vielzahl der Daten?
Sportler interessiert vor allem eins: Wie können wir Leistungsdaten über unseren Körper sammeln und für ein sinnvolles Training nutzen? Neben den bewährten Sportuhren erfüllen heutzutage immer mehr Fitnesstracker, Smartphones und Smartwatches die Funktion, unsere Leistungsdaten aufzuzeichnen und das Training zu überwachen. Doch schon bald stellt sich die Frage: Befriedigen wir damit unsere reine Sammelwut oder können die Daten auch tatsächlich dazu genutzt werden, das eigene Training zu verbessern?

Fitnesstracker als Basisangabe

Während Fitnesstracker oder sogenannte Schrittzähler einzig dazu dienen, unsere Laufdistanz oder die zurückgelegten Stockwerke zu zählen und uns damit eine Idee geben, ob wir uns im Verlauf eines Tages ausreichend bewegen, sind die heutigen Sportuhren längst nicht mehr einfach bloss Stoppuhren mit Pulsmesser, sondern eigentliche Mini-Computer am Handgelenk, die uns neben Geschwindigkeit und Schrittfrequenz eine ganze Reihe weiterer Parameter anzeigen, aus denen Formstand und Leistungsfähigkeit analysiert werden können.
Viele Sportuhren im mittleren und höheren Preissegment sowie Apps berechnen aus den erhobenen Leistungsdaten die maximale Sauerstoffaufnahmekapazität (VO2max) und geben die Geschwindigkeit an der Laktatschwelle an. Daraus können mögliche Wettkampfszeitprognosen erstellt und Erholungszeiten abgeschätzt werden. Allerdings bedingt dies, dass ein Sportler sich angemessen und in guter Gesundheit für eine Wettkampfdistanz vorbereiten kann. Individuelle Stärken und Schwächen werden bei solch einer pauschalen Zielzeitberechnung nicht berücksichtigt.
Aus der VO2max-Bestimmung und dem aktuellen Belastungspuls werden auch Leistungszustand und Erholungszeiten abgeschätzt. Diese Werte können für Laufanfänger gewisse Leitlinien darstellen, sind für den erfahrenen Läufer allerdings zu allgemein gehalten und daher nicht verwertbar. Zudem stellt die Alltagsbelastung einen entscheidenden Faktor für Ermüdung und Erholungsfähigkeit dar. So vertragen wir im Trainingslager mit optimaler Erholung ganz andere Trainingsumfänge als neben Arbeit und Alltagsstress.

Pulsmessung ohne Gurt immer beliebter

Immer praktischer und genauer wird die Herfrequenzmessung ohne Brustgurt am Handgelenk, die an der Rückseite der Uhr mittels Messung der Lichtreflexion erfolgt. Eine ähnliche Methode mit Infrarot-Spektroskopie und optischen Sensoren mittels einer Bandage am Unterschenkel erlaubt eine nichtinvasive Abschätzung der Sauerstoff-Versorgung im Gewebe. Weitere Studien werden diese sehr interessante Methode untersuchen und deren Einsatzmöglichkeiten zur Trainingskontrolle evaluieren müssen.
Doch auch moderne Herzfrequenz-Brustsensoren werden immer vielseitiger und messen neben dem Puls die Herzfrequenzvariabilität. Diese kann am besten am morgen früh mittels einer Messung der Ruheherzfrequenz während 3-5 Minuten bei ruhiger Atmung aufgezeichnet werden. Der erhaltene Wert kann zur Bestimmung des Erholungszustandes beigezogen werden. Allerdings hat hier die Aktivität des vegetativen Nervensystems einen grossen Einfluss und verändert das Resultat bei grosser Anspannung oder Nervosität (z.B. vor Wettkämpfen).

Sensoren aller Art

Die Erfassung immer neuer Parameter soll auch die Laufbewegung transparenter machen. Zur Beurteilung der Laufökonomie beispielsweise können mittels im Pulsgurt eingebauter Sensoren Laufeffizienzdaten wie Schrittfrequenz und -länge sowie die Hoch-Tiefbewegung des Körpers bestimmt werden. Aus dem Quotient zwischen Hoch-Tief-Bewegung und der Schrittlänge wird das vertikale Verhältnis berechnet, welches anzeigt, wie effizient unser Laufstil ist. Weiter wird aus der Bestimmung der einzelnen Bodenkontaktzeit beider Füsse die Balance der Bodenkontaktzeit berechnet. Ein symmetrischer Laufschritt ist beim Laufen am effizientesten, ein Fehlverhältnis der Bodenkontaktzeiten wird in Zusammenhang mit einer erhöhten Verletzungs- bzw. Überlastungsgefahr gebracht.
Alle Trainingsdaten lassen sich heutzutage elektronisch auswerten und man hat per webbasierten Anwendungen die Möglichkeit zu vergleichen, wie die eigenen Resultate und Laufeffizienzdaten im Vergleich zu anderen Sportlern abschneiden.
 Dr. med. Rubén Oliver ist Facharzt für Innere Medizin mit Weiterbildung in Sportmedizin und Manueller Medizin. Er arbeitet in der Praxis Medbase in Winterthur und in der Permanence am Hauptbahnhof Zürich. 
Redaktionelle Aufbereitung:
fitforlife Logo
 
 

Kalorienangaben der Sportuhren: Was taugen sie?

Kategorien

Wir alle kennen sie: Die Kalorienangaben der Sport- und GPS-Uhren. Können wir uns aber auch darauf verlassen?
Mit welchen Formeln die verschiedenen Hersteller von Sportuhren den Kalorienverbrauch berechnen, ist ihr Geheimnis; und dieses wird gut gehütet. Meist sind es mathematische Formeln, die aus persönlichen Daten wie Körpergrösse, Gewicht und Maximalpuls bzw. der Intensität eine Kalorienzahl ausspucken. Der angezeigte Kalorienverbrauch ist nur eine ungefähre Grösse und sollte mit Vorbehalt betrachtet werden, denn wer mit zwei unterschiedlichen Sportuhren laufen geht, wird auch zwei unterschiedliche Ergebnisse erhalten. Allgemein wird davon ausgegangen, dass die angezeigten Werte eher zu hoch sind (wohl, um die Benutzer zu belohnen.). Viele relevante Angaben, die nötig sind, um den Kalorienverbrauch exakt zu ermitteln, können von Sportuhren nur schlecht oder gar nicht erfasst werden. Dies beginnt schon bei der Einschätzung zum persönlichen „Aktivitätslevel“ oder „Fitnesslevel“ und endet damit, dass kaum einer weiss, wie sein Muskelmasse/Fettmasse-Verhältnis aussieht. Zudem ist der Energieverbrauch immer auch individuell und nicht standardisierbar.

cal_garmin
Im Gegensatz zu Distanz, Zeit oder Pace sind die Kalorienangaben der Laufuhrhersteller mit Vorsicht zu geniessen

 
Übrigens: Wer ohne Sportuhr abschätzen will, wie viele Kalorien er gerade verbrannt hat, kann dies mit der folgenden Formel tun: Im Laufsport werden pro gelaufenen Kilometer ungefähr 1 kcal pro 1 kg Körpergewicht verbraucht. Mit anderen Worten: Wer 70 kg wiegt und 10 km läuft, verbrennt in etwa 700 kcal. Und dies unabhängig davon, ob er nur 45 Minuten oder ein Stunde dafür benötigt. Doch auch bei dieser Formel gilt selbstverständlich: „ohne Gewähr“.
Dieser Blog wurde durch Fit for Life zur Verfügung gestellt. Fit for Life ist das Schweizer Magazin für Fitness, Lauf- und Ausdauersport. Möchtest du regelmässig solche Artikel lesen? Dann klicke hier.
fitforlife Logo

Z wie Zwiebelprinzip

Kategorien

Der Abschluss des running.COACH ABCs dreht sich um Zwiebeln. Zwiebeln sind super. Fürs Immunsystem und für unser Bekleidungsprinzip.
Besonders bei kühlen Temperaturen und wechselhaftem Winterwetter sind wir auf einen guten Schutz durch die richtige Kleidung angewiesen. Nichts ist ärgerlicher, als von einer Erkältung zurückgeworfen zu werden, oder? Aus diesem Grund ist das sogenannte „Zwiebelprinzip“ oder auch „Drei-Schichten-Prinzip“ genannt, die beste Methode.

zwiebel2
Besonders im Winter ist es gefragt: Das Zwiebelprinzip

Schicht für Schicht

Die Zwiebel macht das genau richtig. Schicht für Schicht schützt sie ihr Inneres bis ganz außen eine harte Schale den Abschluss bildet. So ähnlich sieht auch die optimale Bekleidungswahl des Läufers aus.

1.Schicht: Feuchtigkeitstransport

Die erste Schicht dient dem Feuchtigkeitstransport. Der Schweiß soll von der Haut nach Außen transportiert werden, sodass der Körper nicht von Innen heraus auskühlt. Hierzu sollte ein eng anliegendes Funktionsshirt gewählt werden. Je nach Temperatur und Befinden als Singlet, T-Shirt oder Langarmshirt. Achte auf eine gute Qualität und eine gute Passform. Es gibt auch Oberteile, die an bestimmten Zonen verstärkt sind, was sehr angenehm sein kann.

2.Schicht: Temperaturregulation

Die zweite Schicht ist je nach Außentemperatur zu wählen und hat einen großen Einfluss auf das Leistungsvermögen und das Wohlbefinden. Der sogenannte „Midlayer“ sollte ebenfalls aus Funktionsfaser bestehen, sodass eine ideale Temperaturregulation stattfinden kann. Eine Überhitzung kann schnell unangenehm werden.

3.Schicht: Schutz

Die letzte Lage dient dem Schutz. Wähle bei Regen oder starkem Schneefall eine Jacke mit Gore-Tex-Membran, die wasserdicht ist. Oder nehme zumindest eine Jacke, die regenabweisend ist wenn Du nicht so lange unterwegs bist. Für windiges Wetter ist die „Windstopper“-Funktion hilfreich. Achte auch hier auf eine gute Qualität und Passform, denn nur so gewährleistest Du ein angenehmes Klima.

Zwiebelprinzip_NEU
Drei Schichten auf einen Blick

 
Mit der richtigen Bekleidung im Schrank gibt es nur noch Ausreden, aber keine Gründe, das Laufen bei schlechtem Wetter ausfallen zu lassen!
LeniDieser Blog wurde von Ingalena Heuck, running.COACH Gold-Abo Coach, Sportwissenschaftlerin und Deutsche Meisterin (2010) im Halbmarathon verfasst.

Laufschuhe: Der Experte

Kategorien

Nachdem die Laufschuh-Serie bisher von den Herstellern – von Brooks, On, New Balance und Salming – bestritten wurde, geben wir zu ihrem vorläufigen Schluss das Wort einem Experten.
Tobias Schumacher bringt die Erfahrung von über 50’000 Ganganalysen mit. Auch er hat uns vier spezifische Fragen rund um unser wichtigstes Trainingsgerät beantwortet – und ist durchaus kritisch.

1. Was sind die aktuellen Trends in der Laufschuh-Entwicklung?

Comfort und Wohlgefühl sollen die Schuhe vermitteln und ein tolles Design sollen sie haben. Für Comfort und Wohlgefühl sorgen angenehme Obermaterialen sowie neue Mittelsohlenmaterialien.
95% der Laufschuhe gehen ohne respektive mit nur rudimentären Beratung  zum Kunden über. Die Optik gewinnt zudem auch an grosser Bedeutung. Jedoch nur max. 5% der Laufschuhe werden professionell, sprich individuell und vor allem nachhaltig beraten und verkauft. Die grosse Schuhindustrie läuft somit dorthin, wo sich die  95% bewegen… Im Vordergrund steht das erste Gefühl, der Look, der schnelle Verkauf. Für Leute mit gewissen Veranlagungen (Überpronation, Supination, Knie-/Hüft-/Rückenprobleme) -und diese nehmen deutlich zu – kann sich dies mittel-/langfristig sehr negativ auswirken.
Viele LäuferInnen glauben, wenn der Schuh Comfort und Wohlgefühl vermittelt, ist er gut, das stimmt keineswegs! Pralinen schmecken auch vorzüglich, sind aber alles andere als gesund.

test1
Eine professionelle Beratung sollte beim Laufschuhkauf dazugehören

2. Was zeichnet einen guten Laufschuh aus?

Gute Aussensohle (dem Terrain angepasst) meist für Strasse wie für Gelände geeignet; es gibt aber auch spezifische Strassenschuhe (eher flaches Profil) wie auch Trailschuhe (raues Profil mit spezieller Gummimischung). Verschiedene Mittelsohlenkonstruktionen wie auch deren hochwertige Materialien zeichnen einen guten Laufschuh aus. Dieser sollte besonders auf das Gewicht/BMI (in Relation zur Fläche abgestimmt werden), den Laufstil und die Leistung passen. Der Leisten ist dabei entscheidend. Eine stabile Fersenkappe verleiht einen zusätzlichen Halt resp. Führung im Rückfuss. Das Obermaterial sollte eine gute, stabile Passform aufweisen, nicht viel „Stretchmaterial“ (wird zunehmend instabil), nicht zu viele Nähte (die drücken könnten). Vorzugsweise im Herbst-/Winter mit einer Membrane versehen, die wasserabweisend sogar wasserdicht/isolierend sein darf, um den Fuss möglichst trocken zu halten.

3. Worauf sollte ich als Läufer beim Kauf eines Schuhs allgemein  achten?

Gute Beratung durch kompetentes Personal. Statische und dynamische Analysen (Messung der plantaren Kräfte, horizontal wie auch vertikal, barfuss). Daraus lässt sich die Kategorie definieren (Supinations- resp. Pronationsgeschwindigkeiten, Rück-, und/oder Mittel-, und/oder Vorfuss), 2-3 Schuhe zur Auswahl der evaluierten Kategorie testen und Feinabstimmung/Vergleich zusammen mit dem Berater vornehmen: Auftritts-, Stand- und Abstossphase sind genau zu begutachten, dass die Kräfte (Ferse, Knie, Hüfte, optional ISG/Wirbelsäule) den richtigen (=physiologischen) Verlauf nehmen.

test3
Die fachkundige Analyse durch geschultes Personal ermöglicht den Kauf eines passendes Schuhs

4. Welcher Schuh, den es noch nicht gibt, sollte deiner Meinung nach hergestellt werden? Was wünschst du dir in Zukunft von der Industrie?

Eine gute Frage welche ich mir seit geraumer Zeit auch gestellt habe. Da ich selbst in der Schuhentwicklung tätig bin, mich auf orthopädische Schuhe (Xelero) und Therapieschuhe (X10D) spezialisiert habe, kam der Gedanke auf, einen sehr komplexen Laufschuh zu entwickeln. Mit einem Kollegen arbeite ich am „Laufschuh der Zukunft“, adaptierend, sensomotorisch, antizipierend, individuell abgestimmt = Asymmetrien entgegenwirkend um so die Skelettstruktur zu optimieren und die Muskelaktivitäten effizient zu verbessern und zu fördern: ein Laufschuh mit neusten Materialtechnologien, der die einwirkenden Kräfte in eine optimale Vorwärtsbeschleunigung wiedergibt. Wir arbeiten seit längerem an der Technologie und komplexen Konstruktion, einen Markteintritt sehen wir im Jahr 2017.
 
TobiasSchumacherTobias Schumacher war Leistungssportler (Schwimmen und Triathlon). Nach seiner sportlichen Karriere bildete er sich in Leistungsdiagnostik und Biomechanik weiter. In Langenthal führt er ein eigenes Sportfachgeschäft mit Schwerpunkt Laufschuhberatung und -verkauf. Er hat die XRS-Technologie und mit X10D eine neuartige Generation von Schuhen (mit-) entwickelt und ist der Meinung, dass Bewegung die beste Medizin ist.

Laufschuhe: Salming

Kategorien

Den zweitletzten Beitrag unserer Laufschuh-Serie liefert der schwedische Schuhherstller Salming. Auch Salming hat uns die fünf Fragen rund um den wichtigsten Ausrüstungsgegenstand für uns Läufer beantwortet.

Was braucht es, bis ein Laufschuh verkaufsbereit im Regal steht?

Basierend auf einer Marktanalyse erstellt das Entwicklerteam das Konzept für einen Schuh. Dieses Konzept enthält das Design, Idee und Philosophie, die für den Schuh vorgesehenen Technologien, sowie die Kostenstruktur für Produktion und Verkauf.
salming3

Worauf sollte ich als Läufer beim Kauf eines Schuh allgemein achten?

Laufschuhe sind herstellerseitig in verschiedene Kategorien eingeteilt, die jeweils unterschiedliche Einsatzbereiche und Anforderungen des Läufers abdecken. Folgende Laufschuhkategorien oder -klassen werden unterschieden: Geländelaufschuhe, Stabilschuhe, Neutrallaufschuhe, Lightweighttrainer/Wettkampfschuhe und die „neuere“ Kategorie der Fußtrainer (Natural Running Schuhe).

  • Kaufe deine Laufschuhe immer in einem versierten Fachgeschäft mit persönlicher Beratung. Dort wirst du kompetent beraten und kannst auch mal zehn Paar verschiedene Schuhe anprobieren. Am einzigen Abendverkaufstag und samstags sind die Laufshops meistens überlaufen. Wähle einen anderen Tag, an dem das Laufschuhberatungsteam für dich Zeit hat.
  • Plane genügend Zeit ein. Schuhe, in denen du dich nicht absolut wohl fühlst, werden dir nicht lange oder gar keine Freude bereiten. Im Schuh musst du dich 100%-ig wohl fühlen!
  • Kaufe deine Laufschuhe am späteren Nachmittag oder frühen Abend. Im Laufe des Tages dehnen sich deine Füsse aus! Bei Erwachsenen werden sie rund 4 % grösser und verlängern sich dadurch bis zu einem Zentimeter.
  • Achte darauf, verschiedene Modelle zu laufen. Abwechslung macht das Leben süss. Jeder Laufschuh hat bezüglich Stabilität, Dämpfung und Abrollverhalten seinen eigenen Charakter. Mit dem Wechsel von Fabrikaten forderst du deinen Bewegungsapparat unterschiedlich – und das bewahrt dich vor einseitigen Belastungen und vielleicht sogar vor Verletzungen.

salming2

Was sind die aktuellen Trends in der Laufschuh-Entwicklung?

Es gibt leichte und schwerere, robustere Laufschuhe, Modelle für Wettkampfläufer und für Anfänger. Die Dämpfungselemente mindern die Aufprallkräfte, machen das Laufen komfortabler. Ein guter Halt und eine optimale Passform gewährleisten eine gute Fuss-Führung. Stabilitätselemente unterstützen bei schwacher Fussmuskulatur oder Fussfehlstellungen den korrekten Bewegungsablauf.
Der Hype mit dem Barfusslaufen scheint im Frühjahr 2016 wieder abzuheben.
Natural-Running Laufschuhe eignen sich sehr gut für kürze oder schnelle Einheiten zum Trainieren der Fussmuskulatur und des ganzen Bewegungsapparates. Aber ein solches Training muss langsam gesteigert werden, sonst ist der Spass schnell vorbei. Mit schwacher Fussmuskulatur und untrainiert auf „barfuss“ umstellen, endet oft in einer Trainingspause. Wer es aber schafft, mit Gymnastik und kurzen Einheiten damit zu laufen, wird vielfältig profitieren können.

Was zeichnen Laufschuhe von Salming aus?

Unsere Natural-Running Laufschuhe werden nach den 5 Regeln von Salming hergestellt. Diese ermöglichen es, von der natürlichen Lauftechnik und den biomechanischen Gesetzen zu profitieren.
#1 Leicht
Bei einem um 100 g leichteren Schuh können Läufer ihre Bestzeit um etwa 3 bis 4% reduzieren, was bei einem Halbmarathon mehrere Minuten bedeutet.
#2 Flexibel
Die Schuhflexibilität sollte der Beweglichkeit eines gesunden menschlichen Fusses nachempfunden sein und die entsprechende Muskulatur trainieren.
#3 Flach
Eine geringe Sprengung unterstützt die korrekte Fusslandung und fördert die Balance des Körpers. Eine flachere Zwischensohle ermöglicht somit die natürliche Dämpfung des Fusses.
#4 Dünn
Eine starke Polsterung stört die Übertragung von Informationen über Terrain und Balance ans Gehirn und beeinträchtigt die Laufmotorik.
#5 Bequem
Der perfekte Laufschuh ist anatomisch geformt, atmungsaktiv und bietet eine geräumige Zehentasche.
salming4

Mit welcher Neuheit von Salming kann ich als Läufer in näherer Zukunft rechnen?

Bereits Ende Februar 2016 erhält die Salming-Familie Zuwachs: zwei komplett neue Salming-Modelle kommen auf dem Markt. Und die Eröffnung von unserem Salming RunLAB findet am 27.02.2016 in Kloten statt. Am besten man registriert sich für den Newsletter, um auf dem Laufenden zu sein oder verfolgt Salming Running Schweiz auf Facebook.
salming logo