Stephan Lehmann – running.COACH Teammitglied

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„Die Medaillen werden im Sommer gemacht“ – das ist eine alte Wintersportweisheit, weil während der Sommermonate die Grundlagen in den Bereichen Kraft, Kondition und Koordination gelegt werden. So ähnlich könnte man meine Vorbereitung für die Herbstmarathons nun auch umschreiben. Nach vertrödeltem Frühjahr mit neuen und teilweise auch schmerzhaften Erfahrungen beim HASPA-Marathon in Hamburg stehen die Zeichen nun vollkommen auf „Neustart“ und der Motor lässt sich schon ziemlich gut an.

Stephans nächstes grosses Ziel ist der Berlin Marathon
Stephans nächstes grosses Ziel ist der Berlin Marathon

Mein „offizieller“ Vorbereitungsstart war mit einem neuen Trainingsplan des running.COACH am Mittwoch, 04.06. Pünktlich mit besserem (und wärmerem) Wetter habe ich mein Projekt 3:30 in Angriff genommen. Seitdem bin ich „brav“ meine 6 Trainingseinheiten mit insgesamt gut 60 Kilometern gelaufen. Und ich muß sagen, es fiel mir nicht im geringsten schwer – trotz der teilweise Temperaturen bis zu 30 Grad. Die längste Einheit mit 15 Kilometern bin ich auch am heisstesten Tag gelaufen – habe dafür aber auch meinen Trinkrucksack dabei gehabt. Auch ein erstes Intervalltraining war mit dabei und war sehr gut für mich zu bewältigen.
Der Trainingsplan ist auf Ende September ausgelegt. Am letzten Wochenende findet der BMW Berlin-Marathon statt – das wäre ein sehr gutes Pflaster durch die dortige Strecke und das Publikum. Allerdings habe ich leider noch keinen Startplatz hierfür, da das Organisationsteam die Platzvergabe im Vergleich zu den Vorjahren verändert hat. Sollte es nicht mehr mit einem Platz in der Hauptstadt klappen, müsste ich auf den kleineren Bremen-Marathon ausweichen, der eine Woche später stattfindet. Starten werde ich ja auch noch am 19.10. auf Mallorca und am 02.11. in New York. Allerdings könnte höchstens Mallorca noch mit für einen schnellen Marathon taugen, was jedoch ein bisschen von den Temperaturen abhängt. New York ist ein purer Erlebnis-Lauf, den ich mir nicht mit der Hatz nach Sekunden trüben möchte.

Der Trainingsplan von Stephan im Juni
Der Trainingsplan von Stephan im Juni

Neben den „puren“ Trainingsläufen habe ich mir ein paar kleinere Wettkämpfe mit 10 KM-Rennen mit in den Plan geschrieben – mit den unterschiedlichsten Zielsetzungen: Am vergangenen Samstag ging es bei dem kleinen Kurparklauf in Bad Nenndorf primär um das „Flagge zeigen“, da am Sonntag Bürgermeisterstichwahlen sind und ich als „Geleitschutz“ mit einem der Kandidaten die sehr profilierte Runden (3 x 3,3KM) in Angriff genommen habe. Aber jeder Höhenmeter gibt ja zumindest schon mal Kraft in den Beinen…
Also: jetzt werden die Medaillen gemacht – und ich muß sagen, ich bin motiviert wie schon lange nicht mehr!

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